Ein Routinejob wird zur tödlichen GefahrFür den Bankrevisor Mark Malecki ist die Welt nicht mehr in Ordnung, seit ihn seine Frau verlassen hat. Als alleinerziehender Vater fühlt er sich überfordert, trinkt zu viel und kommt morgens zu spät zur Arbeit. Als ihn sein Chef auf eine "Strafexpedition" in die Nähe von Freiburg schickt, erwartet er gute Schwarzwaldluft - und einen Routinejob. Doch in Ellertal erlebt Mark eine Ü Die Zweigstelle hat höhere Wertpapierumsätze und Spareinlagen als die Hauptstelle; mehrere Kontoinhaber sind nicht auffindbar. Es riecht nach Steuerbetrug! Die Fäden laufen zusammen in der Hand des eigenartigen Filialleiters Alwin Graf Brelau, eines passionierten Jägers. Malecki spürt, dass Brelau mehr als nur eine Leiche im Keller hat..
Rebecca Gablé wurde am 25. September 1964 in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren. Nach dem Abitur 1984 machte sie eine Lehre als Bankkauffrau. In diesem Beruf hat sie anschließend auch vier Jahre gearbeitet, meistens auf einem Stützpunkt der Royal Air Force, wo sie viel über England, seine Sprache und seine Menschen gelernt hat. Aber die Lust am Erzählen hatte Rebecca Gablé immer schon, und 1990, nachdem sie ihren ersten Roman geschrieben hatte, gab sie ihren erlernten Broterwerb auf, um aus der Lust einen Beruf zu machen. Sie begann ein Literaturstudium in Düsseldorf, dessen Schwerpunkt sich mehr und mehr zur Mediävistik - der Lehre vom Mittelalter - verlagerte.
Nach mehrjähriger, frustrationsreicher Verlagssuche erschien 1995 bei Bastei Lübbe ihr erster Kriminalroman „Jagdfieber“, der im Jahr darauf für den Friedrich-Glauser-Krimipreis nominiert wurde, und sie trat der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur - dem Syndikat - bei, dessen Sprecherin sie drei Jahre lang war.
Seit Beendigung ihres Studiums 1996 arbeitet sie als freie Schriftstellerin. Zwischenzeitlich hat sie auch zwei Semester lang altenglische Literatur an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gelehrt, was sie zu ihrem Bedauern aus Zeitgründen wieder aufgeben musste. Seit mit ihrem ersten historischen Roman „Das Lächeln der Fortuna“ 1997 der Durchbruch kam, hat sie etwa alle zwei Jahre einen Mittelalterroman veröffentlicht, die alle Beststeller geworden und in viele Sprachen übersetzt sind. 2006 erhielt sie für ihren Roman „Die Hüter der Rose“ den Sir Walter Scott-Preis.
Rebecca Gablé lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca.
Bin eigentlich kein Fan von Gables historischen Wälzer, meistens aufgrund der kitschigen, seifenoperartigen Plots. Deswegen fand ich es interessant, dass ihr Erstling ein moderner Thriller war. Passt viel besser zu ihrem Stil, find ich!
Der Sprecher, Simon Jäger, leistet gute Arbeit, nur manchmal mit viel zu viel Aggression in der Stimme. Es scheint mir, die Figuren bellen oder knurren sich die meiste Zeit an. Unangenehm und auf die Dauer wirklich zu viel. Verständlich bei dem Ich-Erzähler, weil er eine echte Arschgeige ist, aber bei den anderen nicht.
Nicht schlecht für einen Erstling und macht eigentlich ab und zu mal Spaß. 3 Sterne.
2,5 Sterne Sehr gut gelesen, die Story an sich bekommt zwischendurch "Fahrt"... und dann flaut es wieder ab... Der Protagonist ist auch kein wirklich sympathischer Typ. Fazit: ok zu hören für nebenbei.
Am Anfang habe ich mich ein bisschen schwer getan mit dem Stil und ich finde, dass manches sehr weit her geholt ist, aber insgesamt hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich darüber ein Äuglein zugedrückt habe.
Dreieinhalb Sterne. Eine Schreibübung und der Erstling einer großen Schriftstellerin. War spannend, aber auch etwas mau. Der Plot nicht sehr interessant, ziemlich brutal das Ganze, der Hauptdarsteller nicht wirklich sympathisch und heldenhaft (was interessant ist). Kann man nebenbei sehr gut lesen, aber es gibt sicher bessere Krimis. Trotzdem werde ich mir bei Gelegenheit die "Fortsetzung" "Das Floriansprinzip" besorgen.