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Bächle, Gässle, Mord

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In der Touristenmetropole Freiburg wird eine Gästeführerin erschossen aufgefunden. Die Bächle in der Innenstadt färben sich plötzlich blutrot, und im Stadtgarten baumeln Schaufensterpuppen. Was geht hier vor? Katharina Müller, Redakteurin beim Freiburger Regio-Kurier, und Hauptkommissar Jürgen Weber ermitteln. Mit kriminalistischem Gespür bringen sie Licht ins Dunkle und geraten dabei mächtig ins Schwitzen...

309 pages, Kindle Edition

First published April 16, 2014

8 people want to read

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Ute Wehrle

16 books1 follower

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Community Reviews

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1 star
1 (5%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for lina.
176 reviews18 followers
July 12, 2025
In Freiburg wird eine Stadtführerin erschossen – steckt dahinter etwa die anonyme Gruppe "Die Freiburger", die seit Neuestem mit verschiedensten Nacht-und-Nebel-Aktionen gegen den Tourismus in Freiburg demonstriert? Zufällig geraten die Lokaljournalistin Katharina Müller und der Praktikant Dominik in den Fall.

In diesem Regionalkrimi geht es ganz schön flach zu. Althergeholte Klischees wohin man sieht, die wohl lustig sein sollen, aber unangenehm an Altherrenhumor erinnern. Alle möglichen Gesellschaftsgruppen werden ins Lächerliche gezogen, seien es die Touristinnen aus Berlin ("Luxusweiber" und "Wohlstandszicken") oder die Bewohner*innen Freiburg-Wiehres, die sich nicht die Beine rasieren, Tofu essen, weder Alkohol trinken noch rauchen (ja, Skandal!), Yoga machen und ihre Kinder nach der Bibel benennen. Mehrmals wird das unmögliche Verhalten Freiburgs Radfahrer*innen erwähnt, japanische Tourist*innen machen ja so viele Fotos, die Männer (egal ob Journalisten oder Polizisten) fahren auf Blondinen ab und machen dumme Sprüche, ... und so geht es endlos weiter. Überhaupt gibt es hier auffallend viele Anspielungen auf unwiderstehliche Beine, lange Wimpern, Pfirsichparfum und generell wer es offenbar auf wen abgesehen hat, Zwinkerzwonker. Ufff.

Die Protagonistin Katharina wohnt in der Wiehre, wo ja bekanntlich alle total bekloppt sind – nur eben sie nicht. Sie trägt coole AC/DC-T-Shirts, raucht und trinkt Alkohol, so wie sich das gehört. Sie ist ne coole Frau, jawoll, so beschreibt es die Autorin Ute Wehrle. Katharina schüttelt über ganz viele Leute in ihrem Umfeld den Kopf und wir erfahren, dass sie dieses oder jenes ganz anders sieht als die anderen.

Im Allgemeinen fällt auf, wie häufig Dinge oder Menschen negativ statt positiv sind. Bei Zufallsbegegnungen sind Passant*innen unhöflich und Hunde hysterisch, zudem wird klar, dass Katharina (und damit die Autorin) wirklich gar keinen Schlager mag. "Shades of Grey" auch nicht, Tofu auch nicht, ... und so weiter und so fort.

Langweilige Klischees, ausgelutschte Stereotype, flache "Witze" ziehen sich durch das ganze Buch – dabei schwingt eine gewisse Überheblichkeit mit.

Sprachlich konnte mich das Buch ebenfalls nicht überzeugen. Es ist wirklich nichts Besonderes, im Gegenteil, und authentisch wirkt hier auch wenig. Zwei Schüler (kurz vor dem Abitur) unterhalten sich und sagen dabei Dinge wie "Ach du liebe Zeit" und "Möglicherweise hat sich hier ein Künstler ausgetobt", ein Studierender sagt: "Uwe war ein echt netter Kerl" und der verzogene zehnjährige Sohn der Yoga-Tofu-Chakren-Nachbarin sagt: "Der Abend war echt klasse".

Zwei-/dreimal kommt, aufgrund der (übertrieben dargestellten) vielen Tourist*innen, ein englischer Satz im Buch vor. Tipp ans Lektorat: "German" schreibt man immer groß und es heißt "to take a picture OF someone", nicht "FROM".

Bisweilen war es einigermaßen unterhaltsam, vor allem natürlich wenn man Freiburg kennt, aber Spannung kam nicht auf. Alles in allem war es ziemlich cringe. (Heißer Tipp: Solch einen Begriff könnte ein Abiturient ja mal statt "klasse" benutzen.)

2 ⭐
201 reviews5 followers
December 15, 2016
wieder ein schöner, unterhaltsamer Krimi aus Freiburg, werde die Reihe weiter verfolgen
Displaying 1 - 2 of 2 reviews

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