»Plötzlich war ich wahnsinnig froh, wie die Sterne da am Himmel hingen. So wie immer nämlich, da hatte sich nix geändert. Und ich dachte, so `n Stern hat’s wirklich gut, der weiß einfach, wo er hingehört.«
Im Grunde hat Frankie alles, was ein Kater Riesen-Fernseher, Riesen-Bett, Futter mit viel Soße. Nur sein Menschenfreund Gold fehlt ihm, der seit Monaten in der Klapse sitzt. Eines Tages gerät Frankie nach einem nächtlichen Streifzug in ein Müllauto, das mit ihm davonfährt. Weit weg von seinem Zuhause. Von allem, was er kannte. Verzweifelt sucht Frankie nach einem Weg zurück. Dabei trifft er auf ein Mädchen, die rätselhafte Shattab. Sie ist allein, schmutzig und abgehauen aus der »Kanakensammelstelle«, wie sie sagt. Und so beginnt ein großes Abenteuer und die Reise durch ein Land, in dem beide Fremde sind. Zusammen begegnen sie den unterschiedlichsten Gestalten, Menschen wie Tieren. Einer alten Frau, die vielleicht mal die Fotografin von John Lennon war, zwei belesenen Aaskrähen, brutalen Jugendlichen ohne Herz. Frankie und Shattab rauben moralisch eine Tankstelle aus, sie fliehen auf eine Hühnermastfarm, sie treiben auf einem Fluss Richtung »Arsch der Welt«. Und die ganze Zeit über ist ein Sheriff auf der Jagd nach dem Mädchen. Die unvergessliche Geschichte einer zarten Freundschaft. Ein mitreißender Roman darüber, was es bedeutet, sein Zuhause zu verlieren. Witzig, klug und zutiefst bewegend.
Frankie hat alles, was ein Kater braucht: Riesen-Fernseher, Riesen-Bett, Futter mit viel Soße. Doch ein unglücklicher Zufall führt ihn weit weg von zuhause. Verzweifelt sucht er nach einem Weg zurück. Dabei trifft er auf ein Mädchen, das ebenso allein, schmutzig und ausgehungert ist wie er. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise durch ein Land, welches ihnen beiden fremd ist.
🫥
Ich finde es herrlich erfrischend und unterhaltsam wie Frankie die Welt, andere Tiere oder die Menschen sieht. Er betrachtet vor allem letztere mit einer Mischung aus Neugier, Unverständnis und stiller Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Besonders gelungen sind die Momente, in denen er versucht, menschliches Verhalten zu entschlüsseln – sie sind oft gleichzeitig witzig und tieftraurig. Es stellt sich die Frage, was es eigentlich bedeutet, „menschlich“ zu sein.
🐈⬛
Frankie ist einfach unheimlich süß, kaltschnäuzig und ehrlich. Und obwohl er „nur“ ein Kater ist, macht er sich mehr Gedanken als man denken würde. Ganz besonders toll ist, dass er menschisch spricht, das heißt er kann theoretisch mit den Menschen um sich herum kommunizieren - was allerdings nicht immer empfehlenswert ist..
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Zwischen den Zeilen steckt viel Emotion: Einsamkeit, Hoffnung, Verletzlichkeit – aber auch Wärme und leiser Humor. Dementsprechend ist das Buch sowohl berührend, aber auch sehr tiefgründig und traurig. Es gibt einige heftige Szenen, die einem das Herz zerreißen. Ich meine wie krass ist denn beispielsweise dieser Chicken-Song?
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Im Vergleich zum ersten Teil wirkt die Fortsetzung nachdenklicher und ernster. Themen wie Einsamkeit, Identität und zwischenmenschliche Nähe spielen noch größere Rollen. Es geht außerdem darum, wie es ist, sein Zuhause zu verlieren.
🥺
Ein Buch aus der Sicht eines Katers. Das ist ein absolutes Muss für alle, die Katzentiere lieben.
Franke unter Menschen was an enjoyable read, mainly because of its slightly naive and observant perspective on human behavior. It gently exposes how strange and contradictory many social norms actually are, often in a subtle and humorous way.
However, compared to Frankie, this felt less focused. The novel touches on several heavy themes — loneliness in old age, animal welfare, and migration — but never fully settles on one, which made it feel somewhat fragmented. I would have preferred a more concentrated exploration of a single theme.
That said, there were several truly beautiful and touching moments that stayed with me, even if the overall impact was less strong than in the first book.
Frankie ist zurück! Ein Stück Leberwurst wird dem Kater zum Verhängnis und eine lange Reise auf der Suche nach seinem Zu Hause beginnt. Dabei wird die Frage aufgeworfen, was denn eigentlich Heimat ist. Ein Ort? Ein Gefühl, eine Erinnerung? Auf seiner Reise trifft er auf unterschiedlichste Menschen und Tiere. Diese Begegnungen sind witzig, traurig, machen nachdenklich oder sogar wütend. Ich habe den Humor geliebt, denn aus der Sicht eines Katers sieht vieles, das wir Menschen tun, tatsächlich komisch aus. Einziger Kritikpunkt: Das Buch ist zu kurz!
Das Buch ist eine super Fortführung des 1. Teils, wobei man es denke ich auch alleine lesen könnte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht wieder in Frankies Welt einzutauchen, da er mit seiner humorvollen und ehrlichen Art immer auch für lustige Momente sorgt. Der Autor hat wirklich schön auch wichtige Themen wie Flucht, Krieg, Religion und viele andere eingebaut, ohne dabei das Buch zu schwermütig zu machen. Mir hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich kann es nur empfehlen!
Den ersten Teil mochte ich sehr....beim zweiten Teil dachte ich...na ja was soll da noch kommen.. weit gefehlt....was für ein wunderbares Buch....der Kater muss uns sagen...zeigt mehr Menschlichkeit