4. Januar – Wer einmal in den Spiegel geschaut hat, kann nicht mehr an Gott glauben. (Elizabeth Taylor) 4. Januar – Wer einmal in den Spiegel geschaut hat, kann nicht mehr an Gott glauben. (Elizabeth Taylor)"Gute Menschen reizen die Geduld, böse reizen die Phantasie", schrieb Oscar Wilde. Hier winkt Abhilfe gegen das Übermaß an guten Menschen. Gegen all die sonnige Heuchelei. In diesem Buch gibt es für jeden Tag des Jahres einen boshaften Spruch. Das belebt, erfrischt, beflügelt.Mit dem schadenfrohen Wort eines Klassikers lässt sich die gute Laune eines Nachbarn leicht ertragen. Ein böser Indianerspruch wirkt Wunder, wenn der Optimismus des Kollegen an den Nerven zehrt. Und beim Besuch der heiteren Tante – "ich denke immer positiv" – sorgt ein boshafter Spruch im Herzen für Gelassenheit. Das ist nicht nur befreiend. Das schafft ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit. Es macht glücklich.Einige25. Januar – Lege deinem Mitmenschen Steine in den Weg. Soll er sich daraus eine Treppe bauen. (Johann Wolfgang von Goethe)31. Januar – Betrachte nicht müßig den Steinhaufen, sondern frage dich, wen du damit bewerfen kannst. (Persisches Sprichwort)10. Februar – Wenn du einen Blinden ins Kino mitnimmst, achte darauf, dass es ein Stummfilm ist. (Buster Keaton)29. Februar – Alles ist leicht, bevor es schwierig wird. (Erich Honecker)6. März – Gib einem Hungernden gute Worte. Er kann sie nicht kauen, er muss sie schlucken. (Queen Mum)
Zum Inhalt: »Gute Menschen reizen die Geduld, böse reizen die Phantasie«, schrieb Oscar Wilde. Hier winkt Abhilfe gegen das Übermaß an guten Menschen. Gegen all die sonnige Heuchelei. In diesem Buch gibt es für jeden Tag des Jahres einen boshaften Spruch. Das belebt, erfrischt, beflügelt.
Mit dem schadenfrohen Wort eines Klassikers lässt sich die gute Laune eines Nachbarn leicht ertragen. Ein böser Indianerspruch wirkt Wunder, wenn der Optimismus des Kollegen an den Nerven zehrt. Und beim Besuch der heiteren Tante – »ich denke immer positiv« – sorgt ein boshafter Spruch im Herzen für Gelassenheit. Das ist nicht nur befreiend. Das schafft ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit. Es macht glücklich.
Cover: Auch bei diesem Sammelband für Sprüche seitens des schwarzen Humors, hat der Autor oder der Verlag wieder ganz passend zu den anderen Bänden gearbeitet, die bereits vom Autor erschienen sind. Hier sehen wir auf gelben Grund zwei schattenhafte Männchen die sich bitterböse anlächeln und mit einem Gläschen anstoßen, während sie hinter dem Rücken jeweils ein Messer halten. Das sagt ja eigentlich schon alles und lässt vermuten, dass hier die Mitmenschen nicht so gut wegkommen.
Eigener Eindruck: Auch hier möchte ich mich nicht allzu lange am Inhalt aufhalten, weil hier bereits alles gesagt worden ist. Kommen wir also direkt zum Buch. Auch wie bei den anderen bereits bekannten Büchern von Dietmar Bittrich, präsentiert dieser diese bitterbösen Sprüche wie eine Art Kalender. Man kann sich jeden Tag einen Spruch zu Gemüte führen, wenn man denn so lange warten möchte. An sich ist das nicht schlecht gemacht, aber ich finde, dass man sich dann viel zu lange mit dem Büchlein aufhält. Auch hier muss man wieder honorieren, dass sich der Autor wirklich viel Mühe gegeben hat diese Sprüchlein zu sammeln und sie in eine bestimmte Abfolge zu bringen, die immer zueinander passen. Trotzdem haben wir hier schon viele bekannte Alltagssprüche. Einige lassen und Schmunzeln, andere lassen uns in ihrer sinnfreien Art den Kopf schütteln, aber das ist Geschmackssache. Fakt ist, dass diese Sammlung auch wieder keine besondere Leistung ist, denn Sprüche sammeln kann jeder. Wer solch ein Büchlein kauft, der muss schon auf so etwas stehen, sonst kommt hier bald die Ernüchterung. Es ist eben wirklich nicht jedermanns Ding. Mit der Sammlung konnte mich der Autor auch nicht wirklich packen. Bisweilen war es mir dann doch ein bisschen zu langweilig und wirkte so als ob er krampfhaft nach dem einen oder anderen Spruch gesucht hat, um die Seiten zu füllen. Schade ums Papier, wenn ich das mal so sagen darf. Vor allem, weil man sämtliche Sprüche wie bereits schon gesagt im Internet finden kann.
Böse Bauernsprüche für jeden Tag von Dietmar Bittrich
Zum Inhalt: Die scharfsinnigsten Wetterregeln und schlitzohrigsten Frechheiten von Bauern - böse und herzerfrischend. Sokrates rühmte sie wegen ihrer gewitzten Bosheit. Friedrich der Große bestaunte ihre Durchtriebenheit. Schiller pries ihren listigen Scharfsinn. Die allerbesten Frechheiten von Bauern hat Dietmar Bittrich in diesem Buch versammelt so schlitzohrig und erfrischend, wie man sie noch nie zuvor gelesen hat. Für jeden Tag gibt es einen Spruch aus dem tiefschwarzen Brunnen ländlicher Volksweisheit. Die einfachen Bauern wussten seit jeher, dass das Leben nicht im Einklang mit den Naturgesetzen verläuft. Sie regelten es auf ihre Weise: auf die bauernschlaue Art. Von ihren dreisten Wetterregeln und gereimten Unverschämtheiten können wir nur lernen. Hier sprudelt er ungetrübt: der Quell naturreiner Bosheit!
Cover: Das Cover passt so eigentlich ganz gut und ist recht minimalistisch gehalten. Zu sehen ist hier ganz stumpf ein Hackeklotz, ein Beil und ein flüchtendes Huhn, jedoch alles in Schattenform. Da weiß man schon, dass man recht viel schwarzen Humor für dieses Buch braucht. An sich nicht schlecht gemacht.
Eigener Eindruck: Am Inhalt möchte ich mich gar nicht allzu lang aufhalten, denn der wird ja bereits im Booklet ordentlich ausgewertet und Wiederholungen können wir uns sparen. Mit diesem Büchlein greift der Autor zu berühmten Sprüchen rund um die Bauernwelt. Es geht um Bauernweisheiten die Hand und Fuß haben, aber auch eben jene Sprüche, die den Leser schmunzeln lassen oder eben den Kopf schütteln. Die Sprüche sind teilweise sehr deftig, teilweise recht dumm. Das ist aber alles Geschmackssache. Fakt ist, dass das Buch so gestrickt ist, dass man sich jeden Tag einen Spruch durchlesen kann, wenn man denn so lange warten will und das Buch einen durch das ganze Jahr begleitet. Nun bin ich die Sorte Mensch, die das Buch in einem Schwung gelesen hat, nicht zuletzt, weil die Sprüche alle recht kurz sind und eben die Seiten dadurch nur so dahin fliegen. Es ist wie bereits erwähnt Ansichtssache, ob man sich dieses Buch holen sollte oder verschenkt. Aber ich muss ehrlicherweis gestehen, dass mich das Büchlein hier wieder etwas zwiegespalten zurück lässt. Respekt, dass der Autor sich die Mühe gemacht hat diese Sprüche zu sammeln und sie alle in ein Buch zu pressen. Aber es ist eben nur eine Sammlung, ein paar eigene Sätze dazu geschrieben und das war es dann. Sowas ist jetzt keine große Kür, finde ich und auch nicht unbedingt wirklich sein Geld wert, denn Bauernsprüche oder Sprüchesammlungen finden wir ja überall. Auf Kalendern, im Internet etc. Wer so etwas lesen möchte, der muss so etwas schon konkret lieben, ansonsten ist dieses Buch einfach ernüchternd. Schade ums Papier, wenn ich ehrlich bin. Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache.
Fazit: 3 von 5 Sterne
Daten: Taschenbuch: 128 Seiten Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Sonderformat. (1. Dezember 2005) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3423208600 ISBN-13: 978-3423208604 Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 1,3 x 17,1 cm