Katie Coles erster Satz bei ihrer Verhaftung lässt sie innerhalb weniger Stunden zur Hauptfigur eines Skandals werden, der die Nation in Atem hä Ist sie die eiskalte Mörderin, die vier einflussreiche Mitglieder von Londons exklusivstem Privatclub vergiftet hat? Während die Öffentlichkeit über Schuld und Unschuld urteilt, bilden sich fünf Männer ihre ganz eigene Version der Wahrheit.Ihr sieht in ihr noch immer das unschuldige kleine Mädchen. Ihr teilt mit Katie eine ungute Faszination für Verschwörungstheorien. Ihr verflucht den Tag, an dem er Katie verfiel. Ihr ahnt, dass Katie nicht die ganze Wahrheit erzählt. Der wittert seine ganz große Story.Fünf Männer. Jeder von ihnen erzählt eine andere Geschichte. Doch wer kennt das wahre Gesicht von Katie Cole?Clever geplotted, innovativ, überraschend — die fulminante Thriller-Neuentdeckung aus England
Nicci Cloke is the author of eight novels, including two under the pseudonym Phoebe Locke. Her books have been published in twelve languages.
She previously worked as a nanny, a cocktail waitress and a Christmas Elf to support her writing. Before being published, she worked as a permissions manager, looking after literary estates including those of Sylvia Plath, Ted Hughes and T. S. Eliot, and was also communications manager at the Faber Academy.
In einem noblen Londoner Privatclub wurden vier hochrangige Männer vergiftet. Die einzige Tatverdächtige ist die Kellnerin Katie Cole. Doch wer ist die geheimnisvolle Kellnerin? Das bleibt zunächst im Dunkeln, denn ihre Geschichte wird nicht von ihr selbst erzählt. Stattdessen kommen die Männer zu Wort, die sie kannten oder zumindest glaubten, sie zu kennen.
Da ist ihr Anwalt, der sie verteidigt und doch nie ganz sicher scheint, wie viel Wahrheit zwischen Offenbarung und Strategie liegt. Ihr Vater, der seine ganz eigene Version der Tochter zeichnet, geprägt von Erinnerungen, Erwartungen und Enttäuschungen. Ein Journalist, der sich beinahe obsessiv in den Fall verbeißt. Ein Jugendfreund, der eine frühere, vielleicht unverfälschtere Katie gekannt haben will und ihre ungesunde Obsession für Verschwörungstheorien teilt. Und ein ehemaliger Liebhaber, der die Begegnung mit Katie eigentlich lieber vergessen wollte.
Alle berichten im Nachgang des Mordfalls. Sie blicken zurück, erzählen von Begegnungen, von Katies Vergangenheit, von prägenden Momenten und vermeintlichen Charakterzügen. Doch je mehr erzählt wird, desto deutlicher wird, dass jeder von ihnen nur einen Ausschnitt von Katie zeigt. Ein Fragment. Und vielleicht mehr Projektion als Wahrheit.
Wer war Katie Cole wirklich? Und welche Rolle spielte sie in dem Verbrechen? Zwischen widersprüchlichen Erinnerungen, persönlichen Motiven und unausgesprochenen Vorurteilen entsteht das Porträt einer Frau, das sich einer eindeutigen Einordnung entzieht.
Die Autorin Nicci Cloke war mir vor diesem Buch nicht bekannt. „Sie war es. Sie war es nicht“ ist der erste Roman von ihr, der hier im Penguin Verlag erschienen ist. Mich persönlich haben vor allem die Gestaltung und der Klappentext sofort angesprochen. Bei mir entscheidet das Cover tatsächlich oft mit darüber, ob ein Thriller auf meinem Lesestapel landet und hier war ich sofort neugierig.
Was diesen Thriller besonders macht, ist seine ungewöhnliche Erzählweise. Der Mordfall wird nicht aus Sicht der Ermittler oder der Beschuldigten geschildert, sondern ausschließlich durch die Stimmen verschiedener Männer, die alle auf ihre Weise mit Katie verbunden waren. Diese Konstruktion ist mutig und ohne Frage besonders.
Zu Beginn muss man sich als Leserin erst einmal orientieren. Wer spricht gerade? In welchem Verhältnis stand er zu Katie? Das erschließt sich jedoch recht schnell durch den Kontext. Die Männer sind klar voneinander unterscheidbar und differenziert dargestellt. Die kurzen Kapitel und die häufigen Perspektivwechsel sorgen grundsätzlich für Dynamik.
Und doch liegt genau hier mein persönlicher Knackpunkt. Wir hören ausschließlich, wie Männer Katie gesehen haben. Wie sie sie interpretiert und eingeordnet haben und was sie vielleicht in sie hineingedeutet haben. Das ist als Konzept hochinteressant und durchaus gesellschaftskritisch. Eine Frau wird durch männliche Blicke definiert, ohne selbst eine Stimme zu bekommen. Das sagt viel über Wahrnehmung, Projektion und Deutungshoheit aus.
Gleichzeitig blieb Katie für mich dadurch erstaunlich blass. Trotz der Vielzahl an Perspektiven konnte ich kein wirklich greifbares Bild von ihr entwickeln. Sie wirkte weniger geheimnisvoll als vielmehr unnahbar und für mich ein Stück weit unlebendig. Genau das erschwerte mir auch den Zugang zum eigentlichen Mordfall, weil ich kaum einschätzen konnte, wie sie einzuordnen ist und inwiefern sie tatsächlich verstrickt sein könnte.
Obwohl die Kapitel kurz sind und die Perspektiven schnell wechseln, hatte ich stellenweise dennoch das Gefühl, dass sich die Handlung etwas zieht. Ich bin nicht ganz in den Lesefluss gekommen, den ich mir bei einem Thriller wünsche. Dennoch wollte ich natürlich wissen, wie sich alles auflöst. Das Ende war stimmig und nachvollziehbar, aber ohne großen Überraschungsmoment oder einen echten Knall.
Insgesamt ist „Sie war es. Sie war es nicht“ für mich klar eine Geschmacksfrage. Ich kann gut nachvollziehen, warum viele Leserinnen und Leser diese besondere Erzählweise feiern. Für mich persönlich lag die emotionale Distanz zur Hauptfigur jedoch wie ein kleiner Schleier über der gesamten Geschichte. Trotzdem würde ich aber weitere Bücher von Nicci Cloke für mich nicht ausschließen, denn die Grundidee und der Mut zur ungewöhnlichen Umsetzung haben definitiv Potenzial.
Hinweis: Für mich ist dieses Buch kein klassischer Thriller – dafür fehlt die Spannung. Trotzdem hat es mich gepackt. Deshalb lasse ich die Genre-Schublade bei der Bewertung heute einfach mal zu.
Worum geht’s? Katie Cole steht vor Gericht. Vier prominente Persönlichkeiten sollen durch ihre Hand gestorben sein. Die Öffentlichkeit scheint sich sicher – doch war sie es wirklich? Ihr Vater weigert sich, auch nur einen Moment an ihre Schuld zu glauben. Und Journalist Max spürt, dass hinter diesem Fall mehr steckt als nur eine einfache Schlagzeile.
Meine Meinung: Schon das Cover und der Buchschnitt von „Sie war es. Sie war es nicht.“ sind ein Statement. Mehrere Gesichter – und doch immer dieselbe Frau. Genau darum geht es. Wer ist Katie wirklich? Und gibt es diese eine Wahrheit überhaupt?
Nicci Cloke spielt meisterhaft mit Perspektiven. Jeder Erzähler hat seine eigene Stimme, seinen eigenen Blick, seine eigene Agenda. Da ist John, der Vater, der seine Tochter noch immer als unschuldiges Kind sieht. Gabe, faszinierend und verstörend zugleich, dessen Welt aus Verschwörungstheorien, Protestbewegungen und seiner fast schon obsessiven Hingabe zu Katie besteht. Max, der Journalist, der Klicks braucht – und doch mehr sucht als Sensation. Tarun, der ehrgeizige Anwalt, kontrolliert und analytisch. Und dann der Ex-Liebhaber, der seine ganz eigene Version von Katie in sich trägt.
Gerade diese Perspektiven haben mich fasziniert. Jede Figur betrachtet Katie durch ihre eigene Brille – geprägt von Gefühlen, Erwartungen, Ängsten. Für den einen ist sie verängstigt, für den anderen nur verunsichert, für den nächsten vielleicht berechnend. Besonders an Max wird deutlich, wie sehr sich der Blick auf einen Menschen verändern kann, wenn neue Informationen ans Licht kommen – und wie schnell Gewissheiten ins Wanken geraten.
Wir erfahren viel über Katies Vergangenheit, ihre Familie, ihren Lebensweg, und nähern uns Stück für Stück der Auflösung. Psychologisch ist das für mich absolut stark konstruiert. Der Einstieg brauchte bei mir etwas Zeit, aber dann hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Und ich habe so gehofft, endlich auch Katies eigene Gedanken lesen zu dürfen – was zum Glück nicht unerfüllt blieb.
Für mich ist das ein psychologischer Roman, der mit Wahrnehmung und unterschiedlichen Sichtweisen spielt wie kaum ein anderes Buch, das ich bisher gelesen habe. Teilweise hätte ich mir noch stärkere Verbindungen gewünscht – aber Menschen sind eben oft komplexer und weniger klar verbunden, als wir es gern hätten. Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, und ich würde mich über mehr in dieser Richtung freuen.
Fazit: „Sie war es. Sie war es nicht.“ von Nicci Cloke ist ein psychologisch raffiniert aufgebauter Roman über Wahrnehmung, Schuld und die Frage, wie viele Wahrheiten in einem Menschen sind. Kein reißerischer Thriller, sondern ein vielschichtiges Spiel mit Perspektiven und Projektionen. Wer Spannung nicht nur im Tempo, sondern im Denken sucht, wird hier fündig.
📖 "Sie war es. Sie war es nicht." von Nicci Cloke . »Sie haben es verdient!« Katie Coles erster Satz bei ihrer Verhaftung lässt sie innerhalb weniger Stunden zur Hauptfigur eines Skandals werden, der die Nation in Atem hält: Ist sie die eiskalte Mörderin, die vier einflussreiche Mitglieder von Londons exklusivstem Privatclub vergiftet hat? Während die Öffentlichkeit über Schuld und Unschuld urteilt, bilden sich fünf Männer ihre ganz eigene Version der Wahrheit. Ihr Vater: sieht in ihr noch immer das unschuldige kleine Mädchen. Ihr Jugendfreund: teilt mit Katie eine ungute Faszination für Verschwörungstheorien. Ihr Ex-Liebhaber: verflucht den Tag, an dem er Katie verfiel. Ihr Anwalt: ahnt, dass Katie nicht die ganze Wahrheit erzählt. Der Journalist: wittert seine ganz große Story. Fünf Männer. Jeder von ihnen erzählt eine andere Geschichte. Doch wer kennt das wahre Gesicht von Katie Cole? . 💭 Meine Meinung: Du magst Geschichten, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden? Dann könnte dieses Buch genau das Richtige für dich sein. Schon optisch ist es ein echtes Highlight im Regal. Das Cover ist nicht nur besonders gestaltet, sondern hat auch eine schöne Haptik, und der Farbschnitt passt perfekt zum Gesamtbild des Buches.
Auch der Klappentext verspricht zunächst sehr viel. Teilweise konnte das Buch diese Erwartungen auch erfüllen. Besonders die Perspektiven der Eltern und des Ex-Liebhabers fand ich spannend, da sie viele interessante Einblicke in den Charakter von Katie geben. Die Sicht des Journalisten hingegen wirkte für mich eher unnötig und hat meinen Lesefluss teilweise etwas ausgebremst. Während ich bei manchen Kapiteln – zum Beispiel aus der Sicht des Vaters – nur so durch die Seiten geflogen bin, kam ich bei anderen eher ins Stocken.
Leider bin ich trotz der vielen Perspektiven Katie selbst nie wirklich näher gekommen. Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, da es für mich einerseits etwas vorhersehbar und andererseits zu schwach war. Insgesamt fühlte sich das Buch für mich eher wie ein Roman als wie ein Thriller an. Dabei hätte die Grundidee unglaublich viel Potenzial gehabt, das meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Was mich letztendlich aber doch bis zum Ende weiterlesen ließ, waren die sehr kurzen Kapitel, die einen immer wieder dazu verleiten, noch „schnell eins“ zu lesen. . 🌟Bewertung: ⭐️⭐️⭐️ . 📖 Für wen ist das Buch geeignet? Lesende, die Geschichten aus verschiedenen Perspektiven mögen und Charakterstudien spannender finden als reine Thriller-Action.
Dieses Buch schlägt ein wie ein Prozessauftakt, bei dem man schon nach dem ersten Satz weiß: Hier wird niemand unbeschadet den Saal verlassen. Nicci Cloke zerlegt ihre Geschichte mit chirurgischer Präzision und lässt dabei ausgerechnet die zentrale Figur selbst verstummen. Stattdessen sprechen fünf Männer. Fünf Stimmen, fünf Wahrheiten, fünf Projektionen. Und aus all diesen Blickwinkeln entsteht das schillernde, widersprüchliche Porträt einer Frau, die längst mehr Symbol als Mensch geworden ist.
Was sich entfaltet, ist ein nervenaufreibendes Spiel aus Wahrnehmung, Schuldzuweisung und medialer Gier. Katie wird nicht erzählt, sondern gedeutet, benutzt, verklärt, verdammt. Mal ist sie Tochter, mal Fantasiefigur, mal Bedrohung, mal Trophäe. Jeder dieser Männer glaubt, sie zu kennen, und verfehlt sie doch auf seine ganz eigene Weise. Gerade darin liegt die ungeheure Wucht dieses Romans: Die Lesenden werden zu Mitspielern in einem System, das Komplexität nicht aushält und lieber einfache Etiketten verteilt. Heldin. Monster. Lügnerin. Opfer.
Cloke zelebriert die Grauzonen. Mit messerscharfem Tempo treibt sie die Handlung voran, legt falsche Fährten, streut winzige Details, die später in völlig neuem Licht wieder auftauchen. Man liest atemlos, ständig unsicher, ob man gerade näher an der Wahrheit ist – oder ihr erneut aufsitzt. Die Spannung fühlt sich weniger wie ein klassischer Thriller an als wie ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel mit dem eigenen Urteilsvermögen. Genau das macht süchtig.
Besonders eindrucksvoll ist der gesellschaftliche Unterton: der männliche Blick, die Reduktion weiblicher Identität auf Rollen, die Lust an Skandal und Sensation. Im Zeitalter von True Crime wirkt dieser Roman wie ein Spiegel, der bewusst weh tut. Die Gerichts- und Justizszenen sind dabei erschreckend realistisch und bilden den explosiven Kulminationspunkt einer Geschichte, die sich lange anfühlt wie ein unvollständiges Puzzle – bis sie im Finale mit voller Wucht detoniert. Bämm!
Am Ende bleibt kein sauberes Urteil, sondern ein Nachhall. Zweifel. Wut. Faszination. Und das beunruhigende Gefühl, selbst Teil des Problems gewesen zu sein.
Fazit: Ein mutiger, kluger, gnadenlos spannender Roman, der das Genre neu denkt und noch lange nach der letzten Seite nicht loslässt. Wer psychologische Thriller und Gerichtsdramen liebt, sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen.
Niedriges Spannungslevel . Der Penguin Verlag hat dem Thriller SIE WAR ES. SIE WAR ES NICHT. von Nicci Cloke im Print-Format eine granatenstarke Aufmachung verpasst. Schön fürs Auge, ist das Buch also allemal. Testimonials bekannter Autorinnen auf dem Cover machen zusätzlich neugierig auf das Buch. Zum Beispiel wird Lucy Clarke mit den Worten „Meisterhaft geplottet“ zitiert. Die Latte wird damit ganz schön hochgelegt. Vorschusslorbeeren, an denen sich Buch und Autorin dann natürlich messen lassen müssen – und leider scheitern. Zumindest für meinen Geschmack. . Katie Cole soll vier Mitglieder eines exklusiven Londoner Privatclubs vergiftet haben. War sie es wirklich? Fünf Männer zeichnen ihr eigenes Bild von der Verdächtigen. Ob Vater, Jugendfreund, Ex-Liebhaber, Anwalt oder Journalist – jeder trägt mit seiner Sicht auf die Dinge seinen Teil zur Geschichte bei. Sich der weiblichen Hauptfigur auf diesem Wege zu nähern ist reizvoll. Dieser interessanten Herangehensweise konnte ich durchaus etwas abgewinnen. Außerdem hat mich die Autorin mit schnellen Perspektivwechseln und kurzen Kapiteln durch die Story getrieben. So weit so gut. Allerdings muss ich sagen, dass die Handlung größtenteils ohne besondere Highlights vor sich hinplätschert. Trotz der verschiedenen Blickwinkel hatte ich auch nicht wirklich das Gefühl, Katie als Person näher zu kommen. Sie ist mir emotional fremd geblieben. Irgendwie hat mir ihre eigene Stimme gefehlt, die geschickt gesetzt immerhin für ein paar Glanzpunkte hätte sorgen können. Stattdessen bin ich kühle Beobachterin geblieben und habe das Geschehen lediglich verfolgt statt miterlebt. Das Spannungslevel würde ich als minimal bezeichnen. Der Thriller spielt sich eher auf psychologischer Ebene ab. Das ist ja nicht schlecht, aber mir hat in der Umsetzung eindeutig etwas gefehlt, um mich bei der Stange zu halten. Die innovative und vielversprechende Ausgangslage hat sich im Verlauf der Handlung auch nicht entscheidend weiterentwickelt, so dass die guten Ansätze mehr oder weniger im Sande verlaufen sind. Mein Eindruck ist, dass hier zu viele Worte um vergleichsweise wenig Geschehen gemacht werden. . Fazit: SIE WAR ES. SIE WAR ES NICHT. ist sehr ruhig, aber trotzdem interessant aufgebaut. Die Art der Umsetzung ist aber irgendwie gerade nicht das, was mich in meiner aktuellen Lesestimmung abholt. Deshalb hat mich dieser Thriller letztendlich nicht begeistert.
Katie Coles wird verhaftet, nachdem sie eines Abends in einem noblen Club in London gekellnert hat. Sie steht unter dringendem Verdacht, vier einflussreiche Männer vergiftet zu haben. Katie bestreitet vehement, die Tat begangen zu haben, obwohl ihre ersten Worte bei der Verhaftung lauteten: „Sie haben es verdient!“ Der renommierte Anwalt Tarun übernimmt ihre Strafverteidigung und soll ihre Unschuld beweisen. Dafür beginnt er, Katies Leben genau zu durchleuchten. Doch er ist nicht der Einzige: Auch der Journalist Max wittert eine große Story und stellt eigene Nachforschungen an. Katies Ex-Lover, der ebenfalls vor Gericht aussagen muss, bereut es aus vielen Gründen, ihr je begegnet zu sein. Ihr Jugendfreund teilt ebenfalls nicht nur positive Erinnerungen an sie. Und auch ihr Vater lässt das gemeinsame Familienleben mit seiner Tochter Revue passieren. Ist Katie wirklich in der Lage, vier Menschen kaltblütig zu töten? Und wenn ja, warum?
Unser Fazit:
Obwohl der Thriller teilweise sehr kritisch und sogar schlecht bewertet wurde, hat er uns richtig gut gefallen! Dieser Roman ist erfrischend anders, da er aus sechs verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Klingt zunächst kompliziert? Ist es aber nicht! Man findet schnell in die Geschichte hinein, und die teilweise sehr kurzen Kapitel sorgen für ein flüssiges Lesen. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel lernt man Katie auf ganz verschiedene Arten kennen ebenso wie die Erzähler selbst. Die Figuren wirken authentisch und vielschichtig, und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Das Ende kam für uns völlig überraschend und war absolut nicht vorhersehbar. Alles in allem ein spannender Thriller, der uns sehr gut unterhalten hat!
o ein wunderschönes Buch. Tolles Cover und der Farbschnitt 😍
Hält auch der Inhalt was er verspricht? Für mich persönlich leider nein.
In diesem Buch geht es darum ob Katie eine eiskalte Mörderin ist oder nicht. Wir lernen Katie durch die Sicht von vier verschiedenen Männern kennen. Ihrem Vater, ihrem Jugendfreund, ihrem Ex Liebhaber und auch von ihrem Anwalt. Auch ein Journalist spielt eine Rolle.
Aber leider muss ich sagen, dass mir persönlich Katie zu blass von den Personen gezeichnet wurde. Ich konnte keine Verbindung zu ihr aufbauen. Das wäre vielleicht anders gewesen, wenn auch aus Katies Sicht geschrieben worden wäre.
Auch die Spannung hat mir die ganze Zeit über gefehlt.
Für mich war es ein interessantes Buch und die Frage War sie es oder war sie es nicht hat mich bis zuletzt beschäftigt. Das war es aber auch schon.
Die Geschichte klang vielversprechend, hat mich aber überhaupt nicht überzeugt. Alle Charaktere blieben ziemlich blass für mich. Der Jugendfreund hat mich später nur noch genervt. Die Kapitel des Vaters und des Ex Liebhabers waren noch am interessantesten zu lesen.
Ich persönlich kann leider keine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen. Ich fand es langatmig und die Spannung hat mir gefehlt.
Aber wie immer gilt, macht euch ein eigenes Bild von dem Buch. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Inhalt Katie wird des Mordes an vier prominenten Männern angeklagt. Doch sie selbst kommt im Buch nicht zu Wort. Stattdessen erzählen fünf Männer ihre eigene Sicht der Dinge. Denn jeder hat seine eigene Vorstellung davon, ob Katie schuldig ist, oder nicht.
Eigene Meinung Die Geschichte wird abwechselnd von fünf Männern erzählt. Katies Vater, einem Schulfreund, einem Journalisten, ihrem Liebhaber und ihrem Anwalt. Die Kapitel waren jeweils immer sehr kurz, so dass dadurch schon ein toller Lesefluss entstanden ist. Alleine das hat mir schon sehr viel Spaß beim lesen bereitet.
Trotz der Erzählung der Männer, bleibt einem Katie selbst eher fremd. Jeder hat seine eigene Meinung über sie und so versucht man sich in dem Wust an Informationen selbst ein Bild zu machen.
Teilweise dümpelte es etwas dahin und wurde gefüllt mit nicht relevanten Informationen. Am Ende wurde es schließlich super spannend und für meinen Geschmack etwas zu kurz gehalten. Der Abschluss hatte ruhig noch etwas ausführlicher sein können. Die vielen Wendungen haben mir gefallen, hätten aber noch mehr Raum verdient.
Fazit Kein Muss, aber doch ein sehr interessanter Thriller, mit toller Erzählperspektive.
I haven’t finished a book so fast in a long time. I picked it up last Friday randomly at a bookshop because it sounded interesting and it actually turned out to be the best book I’ve read in a long while. It’s a thriller but not as bloody or frightening as other ones but it’s intriguing and has a lot of things you do not expect. I loved it!
Schwierig. Aus dem Buch hätte man so viel machen können aber irgendwie hat es mir von Anfang an nicht gefallen. Die häufigen Wechsel haben mich bis zur Hälfte einfach nur verwirrt & besonders spannend war es leider auch nicht.