Ein Fall, in dem Sherlock Holmes über die Welt der Pulp Fiction und das Geheimnis des Teufels von St. James schlussendlich das Ziel seiner Ermittlungen erreicht: das Feuer der Hölle.
Ab dem 14. Lebensjahr literarische Veröffentlichungen. Studium Deutsch, Englisch in Wien. Lehrtätigkeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung. 1976 Auslandsjahr in Swansea in Wales. 1982 Initiator des Marlen-Haushofer-Gedenkabends, der durch die Teilnahme des Wiener Kulturjournalisten Hans Weigel den Anstoß zur Wiederentdeckung der Autorin gab. Mitarbeit an der Kinderzeitschrift KLEX von Peter Michael Lingens. 1996 gründete J. J. Preyer den Oerindur Verlag, einen Verlag für lesbare Literatur und Krimis. J. J. Preyer schreibt seit Jahresbeginn 2010 für die Romanserie JERRY COTTON im Bastei Verlag. J. J. Preyer publiziert auch unter dem Pseudonym PAULA WUGER.
Der Fall des Teufels von St. James ist sehr komplex. Genau wie Watson, wusste ich zu Beginn nicht, wo all die losen Enden nur hinführen sollten. Ich würde nicht behaupten, dass mich die Geschichte gefesselt hat, aber sie hat mich zumindest neugierig auf das Ende gemacht. Und das Ende war doch ziemlich überraschend für mich. Mit dem Kriminalfall bin ich also recht zufrieden.
Um den Fall herum hat mich die Beziehung von Holmes und Watson etwas irritiert. Wenn ich das richtig gedeutet habe, findet dieser Fall allerdings recht zu beginn der gemeinsamen Abendteuer statt und die Frendschaft baut sich daher erst noch auf. Die Sache mit Billy war anfangs irgendwie nett, wurde aber auf Dauer sehr eintönig. Und zu letzt hat mich noch gestört, dass die Geschichte nicht klassisch aus Watsons Sicht erzählt wurde, sondern immer wieder von einer Perspektive zur nächsten springt.
Trotzdem insgesamt eine solide Geschichte, die ich so weiterempfehlen kann!