Inside Alcaraz – Die erste Biografie zum kommenden Superstar im Herrentennis: 6 Grand-Slam-Titel / Jüngste Nummer eins der Weltrangliste / Großer Sympathieträger
Wer übernimmt die Spitze im Herrentennis nach dem Abgang des Ausnahme-Trios Federer/Nadal/Djokovic? Wird der zuletzt des Dopings überführte Südtiroler Jannik Sinner das Rennen um die Krone im weißen Sport machen – oder der Spanier Carlos Alcaraz? Für Autor Mark Hodgkinson ist die Antwort Alcaraz. Und auch statistisch liegt "Carlitos" derzeit mit sechs Grand-Slam-Siegen vor seinem Kontrahenten. Weitere Belege? Alcaraz ist die jüngste Nummer eins der Weltrangliste. Er war der jüngste Spieler, der auf allen drei Belägen ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Auch deshalb hat sich der Streaming-Dienst Netflix dazu entschieden, dem gerade mal 21-Jährigen eine eigene Doku zu widmen. Kommt das alles nicht ein wenig zu früh? Keineswegs, denn, so hat es Mats Wilander unlängst "Carlos Alcaraz ist der mitreißendste Tennisspieler der Welt!"
Erste große Alcaraz-Biografie in deutscher SpracheEr folgt auf die Ära der großen Federer, Nadal, Djokovic"Er hat alles, absolut alles." John McEnroe
Der Moment, wenn man ein Tennisbuch aufschlägt und sofort dieses Kribbeln spürt, als würde gleich ein Match auf Centre Court beginnen. Inside Alcaraz ist genau so ein Buch. Kein trockenes Abspulen von Siegen und Statistiken, sondern eine Einladung, ganz nah an einen Spieler ranzurücken, der gerade dabei ist, das Herrentennis neu zu definieren.
Mark Hodgkinson schaut nicht ehrfürchtig aus der Ferne zu, sondern setzt sich mitten ins Geschehen. Trainingsplätze, Kabinen, Gespräche, Zweifel, Druck – alles ist greifbar. Alcaraz erscheint nicht als glatt polierte Marketingfigur, sondern als junger Typ mit unfassbarem Talent, riesigem Hunger und diesem leicht verrückten Funkeln in den Augen, das man bei ganz Großen immer wieder findet.
Besonders stark sind die Passagen, in denen klar wird, wie bewusst dieser Weg gegangen wird. Das Umfeld, der Trainer, die Familie – nichts wirkt zufällig, nichts überhastet. Und trotzdem schwebt ständig diese Frage mit: Geht das alles nicht zu schnell? Genau hier punktet das Buch, weil es nicht beschönigt, sondern Spannungen zulässt.
Zwischen Federer-Nostalgie, Nadal-Vergleichen und Djokovic-Referenzen wirkt Alcaraz nicht wie eine Kopie, sondern wie ein eigenständiges Versprechen. Ein Spieler, der Tennis nicht nur gewinnt, sondern fühlbar macht. Man legt das Buch weg und hat sofort Lust, Highlights anzuschauen oder den nächsten Turnierplan zu checken.
Inside Alcaraz ist keine Heiligenverehrung, sondern ein sehr lebendiges Porträt eines 21-Jährigen, der mit einer Selbstverständlichkeit auftritt, die gleichermaßen begeistert und Respekt einflößt. Ein Sportbuch mit Tempo, Haltung und Herz – fast wie sein Protagonist selbst.