Mit Sprachwitz und teils irrer Handlung erkundet Die Verbliebenen vom Tempelfeld die vielschichtige Geschichte des ehemaligen „Hitler-Flughafens“ und bringt dabei auch viele kulturelle Bezüge des Ortes ins Spiel. Währenddessen debattieren seine politisch ziemlich unkorrekten Protagonisten mit Ironie und Scharfsinn über Migration, Stadtplanung und andere brisante gesellschaftliche Themen.
Die Hauptfigur ist Jamil, ein syrischer Jugendlicher, den man irgendwie dort vergessen hat, in den „Tempohomes“, den temporären Containerbehausungen für Flüchtlinge. Er freundet sich mit weiteren Gestrandeten an: dem Argentinier Santiago, mit dem Gärtner Herrn Schwarz, dem israelischen Bretzelbäcker Yehonatan und der Freiheitskämpferin Elenya. Die Zeit vergeht langsam, wenn man nicht arbeiten darf, nicht richtig ankommen darf …
Ein Roman über eine reale urbane Utopie und das spezielle Berlin-Gefühl, das aus Freiheit, Lebensfreude, Überraschungen und ungewöhnlichen Projekten und Freundschaften besteht.
Ariel Magnus es un novelista argentino, descendiente de inmigrantes alemanes. Nació en 1975, en Buenos Aires. Estudió becado por la fundación Friedrich Ebert Stiftung literatura española y filosofía en Alemania, país donde vivió entre los años 1999 y 2005. Además de su labor como autor, Magnus colaboró con la revistas SoHo y Gatopardo, y el suplemento Radar de Página/12. Actualmente colabora con el suplemento El Ángel de La Reforma (México) y ocasionalmente con la revista cultural La mujer de mi vida y el diario Die Tageszeitung (Taz) de Alemania.