Dorn. Ruf der Toten: Zimmer 203. Thriller - Ein perfides Spiel beginnt. Zweiter Teil der SPIEGEL-Bestseller-Reihe (Simon Dorn und Lea Wagner ermitteln 2)
»Was wollen Sie? Ich will dich unsterblich machen.« Der zweite Fall für Simon Dorn und Lea Wagner, bei dem die Grenzen zwischen Leben und Tod, Mensch und Maschine verschwimmen …
Simon Dorn, nach dem Tod seiner bisherigen »Sponsorin« Karla Hofbauer finanziell am Abgrund, wird über das Internet von einer mysteriösen Klientin kontaktiert. Was als Hilferuf beginnt, entpuppt sich als Teil eines perfiden Spiels. Als sie den Kontakt abbricht, bittet Dorn Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen. Doch die Frau ist tot – verdurstet, und das schon mehrere Wochen zuvor. Neben der Leiche steht ein Computer, auf dem eine KI läuft, die im Namen der Toten mit Dorn kommuniziert hat. Dorn sieht eine Verbindung zu einem ungelösten Fall, bei dem ein Täter seine Opfer in seinem Beisein verdursten ließ. Lange Zeit war der Mörder untergetaucht. Ist er nun zurück? Und warum wenden sich die Toten ausgerechnet an Simon Dorn?Kriminalpsychologe Simon Dorn hat nach zahlreichen persönlichen Schicksalsschlägen seinen Polizeidienst beendet und sich in das leerstehende Hotel Dornwald in Bad Gastein zurückgezogen. Dort setzt er heimlich seine Arbeit fort. Zimmer für Zimmer verwandelt er das Dornwald in einen Schaukasten ungelöster Mordfälle. Auch in diesem Fall muss er sich mit der Kriminalpolizistin Lea Wagner zusammenraufen, wenn sie den Mörder stoppen wollen. Und erneut erweisen sich ihre unterschiedlichen Temperamente und Methoden als äußerst zielführend.Abgründige Täter, psychologische Spannung und düstere Settings: Jan Beck sorgt auch diesmal für nervenaufreibende Spannung.»Ich bin megabegeistert von seiner neuen Reihe um den Kriminalpsychologen Simon Dorn und muss wissen, wie es weitergeht!« Mike Altwicker, WDR 4, Krimitipps, über »Dorn. Zimmer 103. Hotel der Angst«
Klappentext: Simon Dorn, nach dem Tod seiner bisherigen »Sponsorin« Karla Hofbauer finanziell am Abgrund, wird über das Internet von einer mysteriösen Klientin kontaktiert. Was als Hilferuf beginnt, entpuppt sich als Teil eines perfiden Spiels. Als sie den Kontakt abbricht, bittet Dorn Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen. Doch die Frau ist tot – verdurstet, und das schon mehrere Wochen zuvor. Neben der Leiche steht ein Computer, auf dem eine KI läuft, die im Namen der Toten mit Dorn kommuniziert hat. Dorn sieht eine Verbindung zu einem ungelösten Fall, bei dem ein Täter seine Opfer in seinem Beisein verdursten ließ. Lange Zeit war der Mörder untergetaucht. Ist er nun zurück? Und warum wenden sich die Toten ausgerechnet an Simon Dorn?
„Dorn - Ruf der Toten: Zimmer 203“ ist der 2. Band der „Simon Dorn und Lea Wagner Reihe“ von Jan Beck.
Kriminalpsychologe Simon Dorn hat nach zahlreichen persönlichen Schicksalsschlägen, schon vor einiger Zeit seinen Polizeidienst beendet und sich in das leerstehende Hotel Dornwald in Bad Gastein zurückgezogen. Dort setzt er heimlich seine Arbeit fort. Zimmer für Zimmer verwandelt er das Dornwald in einen Schaukasten ungelöster Mordfälle.
Die Geschichte hat verschiedene Handlungsstränge, die langsam zusammenlaufen.
Als ihn ein Hilferuf erreicht und die bekannte Psychologin Dr. Susanne Roth um Kontaktaufnahme über Telegram bittet, ist Dorn skeptisch. Doch da er in Geldnot ist, kommt das großzügige Honorar gerade recht. Dr. Susanne Roth möchte mit Dorn über Gewalterfahrung sprechen, die sie allen Anschein gerade erfährt. Doch dann bricht der Kontakt ab. Dorn bittet Lea Wagner nach der Psychologin zu schauen. Als die Psychologin tot aufgefunden wurde, stellt sich heraus, dass sie schon zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme, mit Dorn nicht mehr gelebt hatte. Die Psychologin war an einem Stuhl gefesselt und verdurstet. Mit im Raum ein großer Computer.
Dorn kann sich an einen alten und ungelösten Fall erinnern. Damals sind 2 Menschen auf diese Art ums Leben gekommen. Dieser Fall ist bei Dorn im Zimmer 203 beheimatet.
Gleichzeitig wird der Arzt Dr. Michael Bergmann auf seinem Heimweg entführt. Auch er wacht auf, an einem Stuhl gefesselt und muss sich einem Verhör stellen.
Lea Wagners Bruder hat ernste Probleme. Ein korrupter Polizist ist hinter ihm her und er fürchtet um sein Leben. So verängstigt hat Lea ihren Bruder noch nie gesehen. Lea bringt ihren Bruder außer Reichweite und versteckt ihn bei Dorn im Dornwald. Wer Dorn kennt, ahnt das ihm das alles andere als gelegen kommt.
Die Charaktere sind wieder sehr facettenreich. Kriminalpsychologe Simon Dorn hat aufgehört für die Polizei zu Arbeiten und sich in einem alten stillgelegten Hotel seiner Familie verkrochen. Er hat viele Schicksalsschläge durchleben müssen. Im 1. Band wird nur angekratzt, was es damit alles auf sich hat. Auch in diesem Band erfahren die Leser*innen nicht allzu viel Neues über Dorn. Das ist wohl Stoff, der über mehrere Bände entblättert wird. Einzig für Karla Hofbauer vom Cold Case Management war er noch beratend tätig. Jetzt ist auch sie tot, wie so viele die im Kontakt zu Simon Dorn standen. Ein Grund mehr für ihn sich im Hotel zu verkriechen.
Kriminalpolizistin Lea Wagner fühlt sich auf ihrer Dienststelle missverstanden. Warum hat sie als Frau nicht dieselben Chancen wie ein Mann? Mit ihren Alleingängen macht sie sich keine Freunde. Ihr Vorgesetzter ist nicht gerade gut auf sie zu sprechen.
Das sind die wichtigsten Charaktere, die uns in dieser Reihe begleiten werden. Ich finde Simon und Lea sind interessante und eigenwillige Charaktere. Lea scheint sehr spontan zu sein, sie handelt, ohne viel darüber nachzudenken.
Der Fall wird von Jan Beck sehr spannende erzählt. Der Autor erzeugt gleich zu Beginn mit der Entführung von Dr. Bergmann Spannung. Die Leser*innen sind bei dem Verhör des Arztes unmittelbar dabei und ahnen viel schneller als Dorn oder Lea Wagner um was es hier geht. Die Ausmaße sind aber auch den Leser*innen nicht bekannt.
Das Thema Entwicklung einer KI ist sehr aktuell und Jan Beck zeigt in diesem Thriller auf, wo so etwas hinführen kann, wenn die KI in die falschen Hände gerät. Eine KI kann nicht selbstständig zwischen gut und böse unterscheiden. Sie ist nur so gut wie ihre Programmierer.
Jan Beck beschreibt seiner Charaktere und die Handlungsorte sehr anschaulich. Vor allem das Hotel Dornwald hatte ich genau vor Augen. Das Hotel, dass langsam zu einer Ruine verkommt und dringend einige Instandhaltungsarbeiten benötigte. Dazu hat Dorn aber kein Geld.
Der Autor hält die verschiedenen Fäden fest in der Hand und führt sie langsam bis zum Ende der Geschichte zusammen, ohne einen zu verlieren.
Der Schreibstil von Jan Beck ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Ich konnte das Buch schnell nicht mehr aus der Hand legen.
„Dorn - Ruf der Toten: Zimmer 203“ ist ein spannender Thriller, der die Leser*inne in Atem hält. Mir hat der 2. Band noch besser gefallen als der 1. Band.
Inhalt: Das nahezu verlassene Hotel Dornwald bröckelt buchstäblich unter dem Kriminalpsychologen (a. D.) Simon Dorn weg. Ein Umstand, den er kaum ändern kann, denn Geld ist wenig vorhanden. Da ereilt Dorn ein Angebot: Susanne Roth, eine bekannte TV-Psychologin, möchte seine professionelle Hilfe. Dorn will zuerst ablehnen, doch das Hotel hat das Geld zu nötig, sodass er ersten Gesprächen zustimmt. Bei diesen ist Roth zunächst sehr forsch, stellt persönliche Fragen, die Dorn nicht beantworten will, ehe der Kontakt plötzlich abreißt. Kurze Zeit später wird Roths Leiche entdeckt - wobei der Tatort Dorn an einen ungeklärten Fall erinnert, an dem er vor Jahren arbeitete…
Persönliche Meinung: “Dorn - Ruf der Toten: Zimmer 203” ist ein Thriller von Jan Beck. Es handelt sich um den zweiten Reihentitel um die beiden unkonventionellen Ermittler Simon Dorn und Lea Wagner. Der Fall ist in sich abgeschlossen, sodass man den zweiten auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen kann. Ein chronologisches Lesen ist aber sinnvoll, um ein besseres Verständnis für die beiden besonderen Hauptfiguren zu bekommen. Erzählt wird der Thriller aus mehreren Perspektiven: So finden sich neben Dorn und Wagner u.a. diejenigen von Michael Bergmann, einem Entführungsopfer, sowie Tamara Weigert, einer Journalistin, die an einem brisanten Artikel schreibt. Durch die unterschiedlichen Erzählstränge ist der Thriller einerseits sehr abwechslungsreich, andererseits erhält der Fall einen vergleichsweise großen Facettenreichtum. Zur Handung selbst möchte ich aufgrund von Spoilergefahr nicht zu viel verraten. Nur: Sie ist sehr spannend aufgebaut, fesselnd erzählt und wendungsreich. Zudem schlägt sie einen Haken zu einem aktuell höchstrelevanten Thema, das hier interessant verarbeitet wird. Originell ist auch der Modus Operandi des Täters: Er kidnappt seine Opfer, lässt diese nach und nach verdursten und nimmt Schritt für Schritt ihre Identität an. Dabei verhört er sie und stellt intimste Fragen. Diese Verhöre schildert Jan Beck unheimlich dicht, sodass man bei der Lektüre ein latentes Unbehagen fühlt, obwohl man sicher im Sessel sitzt. Nicht alles wird am Ende aufgelöst, allerdings fand ich das nicht weiter schlimm. Denn: Die Täterfrage wird zu einem sinnvollen Ende geführt und die Beantwortung der offen gebliebenen Fragen wird in einem Cliffhanger für den Folgeband angeteasert (wodurch die Vorfreude immens ist). Der Schreibstil von Jan Beck ist sehr anschaulich und flüssig zu lesen, sodass man nur so durch den Thriller fliegt. Insgesamt ist “Dorn - Ruf der Toten” ein spannungsgeladener, brandaktueller Thriller, der neugierig auf die Fortsetzung macht.
Nachdem ich den Kriminalpsychologen Simon Dorn im ersten Buch in Zimmer 103 zurückgelassen habe, bin ich ihm nun im Zimmer 203 wieder begegnet. Er hat sich im Keller des verlassenen Hotels Dornwald eingerichtet, seiner kauzigen Art ist er treu geblieben.
Als ihn eine Nachricht einer bekannten Therapeutin erreicht, ist er zunächst ziemlich perplex. „Weil Sie wissen, wie es ist, wenn die Dunkelheit einen nicht loslässt“ erhält er als Antwort auf seine Frage, warum sie gerade ihn kontaktiert. Sie will seinen Rat und seine Diskretion, zudem hat sie ihm eine hohe Summe als Vorschuss überwiesen.
An anderer Stelle ist es ein Chirurg, der nach einem langen Arbeitstag zu seiner Familie heim will, er aber unterwegs ein verunglücktes Auto sieht und nicht anders kann, als zu helfen. Ihn, Michael Bergmann, begegnen wir noch mehrmals...
…ebenso einer Journalistin, die schon so manch Ungeheuerlichkeit aufgedeckt hat. Auch jetzt ist sie an einer Sache dran, die nicht jedem gefällt. Sie will einen Artikel über ZERO veröffentlichen, einer mit üppigen Mitteln ausgestattete Firma, die KI voranbringen will.
Lea Wagner von BK Wien findet eine vermisste Person, richtiger gesagt sind es zwei Wanderer, die in einer Berghütte auf die Tote stoßen. Der Auffindeort fällt zwar nicht in Leas Zuständigkeitsbereich und doch ist sie näher dran als ihre dortigen Kollegen. Aber nicht genug damit, Leas Bruder Karl hat ziemlichen Ärger, er muss weg aus Wien. Das abgelegene Dornwald in Bad Gastein wäre eine Option – Simon ist nicht begeistert. Hiermit wäre es schon genug, es passiert eine ganze Menge, sowohl Simon als auch Lea werden angefeindet. Aber es geht um sehr viel mehr.
KI ist die schöne neue Welt, sie ist allgegenwärtig, diese künstliche Intelligenz setzt sich in allen Bereichen fest, sie wird immer besser, sie wird trainiert, KI kopiert die reale Welt, sie kommt täuschend echt bei uns an. Jan Beck zeigt auf, was passieren kann, wie weit Identitätsdiebstahl gehen kann. Maschine gegen Mensch – Existenzen können zunichte gemacht werden.
Das Dornwald ist auch im zweiten Fall Schauplatz, wenngleich es auch andere Orte gibt, die hier eine schaurig-gruselige Rolle spielen. Simon und Lea, die beiden Hauptakteure, sind dem ersten Anschein nach grundverschieden, beide gehen sie an ihre Grenzen und darüber hinaus. Daneben sind auch alle anderen hier agierenden Personen gut und glaubhaft charakterisiert, alle Schauplätze bildhaft skizziert. Ein wiederum fesselnder zweiter Band, der die Vorfreude auf das nächste Buch weckt.
Mit Dorn 203 beweist Jan Beck einmal mehr, wie packend moderne Thriller sein können. Der zweite Band rund um den ehemaligen Kriminalpsychologen Simon Dorn hat mich von Beginn an deutlich stärker abgeholt als der Auftakt der Reihe. Die Geschichte startet ohne große Umwege und zieht einen sofort hinein. Dorn wird von einer mysteriösen Klientin über das Internet kontaktiert, doch der Kontakt bricht abrupt ab. Als nach ihr gesucht wird, kommt jede Hilfe zu spät. Die Frau ist bereits seit Wochen tot. Besonders verstörend ist die Rolle der künstlichen Intelligenz, die in ihrem Namen weiter agiert hat. Schnell wird klar, dass dieser Fall Parallelen zu einem lange zurückliegenden Verbrechen aufweist. Während Dorn und die Kriminalpolizistin Lea Wagner tiefer graben, wird die Zeit für ein weiteres mögliches Opfer immer knapper. Was diesen Thriller besonders auszeichnet, ist das hohe Tempo. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch sich die Spannung stetig steigert. Kaum hat man einen Abschnitt beendet, möchte man direkt weiterlesen. Die Kapitel enden oft so, dass man kaum eine Pause einlegen kann. Auch das Setting trägt viel zur Atmosphäre bei. Dorns heruntergekommenes Hotel in Bad Gastein wirkt düster und beinahe greifbar. Man spürt förmlich die Kälte, die Leere und die Spuren der Vergangenheit, die an diesem Ort haften. Gleichzeitig entwickelt sich dieser Ort immer mehr zu einem zentralen Bestandteil der Geschichte. Die Figuren bleiben weiterhin interessant und vielschichtig. Simon Dorn ist ein zurückgezogener, eigenwilliger Charakter, der lieber für sich bleibt und dennoch nicht anders kann, als sich in diesen Fall hineinzuziehen. Lea Wagner bringt mit ihrer impulsiven und entschlossenen Art eine ganz andere Dynamik hinein. Sie handelt oft aus dem Bauch heraus, was sie nahbar macht, aber auch immer wieder für riskante Situationen sorgt. Besonders spannend ist die Einbindung des Themas künstliche Intelligenz. Es wird auf eine Weise dargestellt, die gleichzeitig faszinierend und beunruhigend ist und zeigt, wie leicht Technologie manipuliert werden kann und welche Konsequenzen das haben könnte. Am Ende werden viele Fragen aufgelöst, dennoch bleibt ein deutlicher Spannungsbogen bestehen, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Insgesamt ist dieser Band deutlich direkter, spannender und mitreißender als sein Vorgänger.
Mega-tolle Fortsetzung . Mit DORN – RUF DER TOTEN setzt Jan Beck seine im vergangenen Jahr angelaufene neue Thriller-Reihe fort. Ich war davon überzeugt, dem Auftaktband bereits die volle Punktzahl gegeben zu haben. Der Blick zurück hat allerdings gezeigt, dass er von mir doch noch mit leicht vorsichtiger Zurückhaltung und vier Sternen bewertet wurde. Beim zweiten Teil gibt es aber kein Vertun: Jetzt sind die fünf Sterne fällig. . Jan Beck ist die große Kunst gelungen, eine Fortsetzung zu schreiben, mit der ich nahtlos und ohne zu fremdeln wieder in die Reihe einsteigen konnte. Es kam mir nicht so vor, als wäre ein ganzes Jahr Lesezeit zwischen den beiden Bänden vergangen. Die Tür zum Hotel Dornwald hat sich geöffnet und es war, als wäre ich nie weg gewesen. Das will schon was heißen! . Beck steigt direkt mit einer spannenden Szene ins Geschehen ein und hat mich damit sofort gecatcht. Dann bin ich auch direkt wieder bei dem titelgebenden Protagonisten Simon Dorn gelandet. Kurze Kapitel, Orts- und Perspektivwechsel sorgen für Tempo und Abwechslung. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch innerhalb eines einzigen Tages angefangen und ausgelesen. . Simon Dorn und das heruntergekommene ehemalige Hotel Dornwald sind Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Auch Ermittlerin Lea Wagner mag ich hier wieder sehr. Mein Liebling ist aber diesmal eindeutig Leas Bruder Karl, der von seiner Schwester aus Gründen bei Dorn einquartiert wird und das Leben des Einsiedlers gehörig durcheinanderwirbelt. . Zur Story möchte ich gar nicht mehr verraten. Lasst euch einfach in die rasante Handlung reinziehen und mitreißen. Der Thriller ist durchweg spannend und hat keinerlei Längen. Am Schluss gibt es noch einen Cliffhanger, der sich gewaschen hat und für erhöhten Puls sorgt. Damit ist klar: Ich kann es kaum erwarten, mit Simon Dorn das nächste Zimmer im Hotel Dornwald zu betreten!
s ist DAS Thema aktuell. Na, gut, eines der Themen, sollte ich wohl sagen.
Künstliche Intelligenz. Als Sprachrohr. Als Übernahme eines ganzen Systems. Als etwas, das viele verfluchen. Und vermutlich wird auch Simon Dorn nach diesem Fall der KI mehr als skeptisch ihr gegenüber sein. Simon steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Doch als er eines Tages auf seinem Konto eine hohe Summe sieht, die einging, staunt er nicht schlecht. Als Betreff eine Nummer. Diese führt ihn zu Telekram. Wir kennen doch alle diesen Dienst. Simon Dorn bekommt eine Nachricht. Und stellt schließlich fest: Die Frau, die ihm geschrieben hat, ist bereits tot. Und damit beginnt ein Kampf gegen die Zeit. Lea Wagner taucht auf, bringt ihren Bruder mit und gerät erneut in ein ziemliches Schlamassel.
Die KI als eigenständig handelndes "Wesen"?
Dieser Thriller bewegt sich ganz klar in eine Richtung, die man kaum für möglich gehalten hat. Endlich erfährt man auch ein wenig mehr über Simon Dorn. Wie alt er eigentlich ist. Was mich übrigens echt überrascht hat, bedenkt man, wie viel er selbst in seinem Leben mitmachen musste.
KI. Ein Thema, das wirklich spaltet. In diesem Fall ist der Datenklau ganz brisant. Und die Ermittlungen laufen auf Zeit. Lea und Simon müssen sich heranhalten. Doch ... Einige korrupte Polizisten sind ebenfalls von der Partie und machen es allen ziemlich schwer. Als dann auch noch eine Journalistin in eine Falle gelockt wird, wissen alle, die beteiligt sind, dass da mehr hintersteckt, als man zunächst glaubt.
Ein brisanter, schneller und hochspannender Thriller, der mich nicht losließ. Ich brauche mehr von diesem Duo. Ich möchte wissen, welche Cold Cases noch im Dornwald warten, aufgedeckt zu werden, und wie weit sie alle gehen, um ans Ziel zu kommen. Was wird jetzt aus Simon Dorn, wenn er keine Fälle hat?
So eine Reihe habe ich noch nicht gelesen. Ich brauche einfach mehr.
Dorn lebt in einem herunter gekommenen Hotel, dass er von seinem Großvater geerbt hat. Eigentlich ist er komplett pleite und kann sich die Instandsetzung des Hauses nicht leisten. Doch dann bekommt er unverhofft eine große Summe auf sein Konto überwiesen, nur um einer Psychologin, die im Fernsehen bekannt ist, zuzuhören. Besser gesagt, zu lesen. Denn sie unterhalten sich über ein Chatprogramm. Doch das was dabei raus kommt ist alles andere als normal. Denn eigentlich ist sie schon in diesem Moment des Kontaktes gar nicht mehr am leben. Wie ist das ganze möglich?
Lea Wagner, Polizistin beim Bundeskriminalamt, hat währenddessen andere Probleme. Ihr Bruder hat Schwierigkeiten mit einem anderen Polizisten, weil er zum einen dessen Partnerin ausgespannt hat und zum anderen wohl einige Informationen hat, die dem Polizisten einiges kaputt machen könnten. Also kommt Lea Wagner auf die Idee ihn bei ihrem Bekannten Dorn unterzubringen und gerät so durch die Erzählungen von Dorn mit in den Fall um die verstorbene Psychologin.
Sie ermittelt, obwohl sie es eigentlich nicht mehr sollte, weiter und trifft auch auf eine Journalistin, die ebenfalls ein Opfer von einem Täter zu sein scheint, der schon einige auf dem Gewissen hat. und Dorn hängt da irgendwie auch mit drin. Denn jedes Opfer scheint ihn zu kontaktieren. Wagner kann es nicht lassen, obwohl ihr Chef sie von dem Fall abziehen musste und findet Dinge raus, gemeinsam mit der Journalistin, die kaum zu glauben sind.
Tolle Charaktere, Tolle Story und einfach nur fesselnd. Jan Beck hat hier wirklich ein ganz tolles Buch geschaffen. Und auch wenn ich den ersten Band der Reihe nicht kannte, war ich schnell in allem drin. Mich hat dieser Thriller von der ersten Seite an fesseln können und begeistern können. Verdiente 5 Schmetterlinge von mir.
Den 1. Teil der Reihe habe ich schon verschlungen und war sehr gespannt auf den weiteren Teil.
Eine wahnsinnig intelligente, hochspannende und top aktuelle Story haben auch diesen Thriller für mich zu einem Lesegenuss gemacht.
In diesem Teil lernen wir Simon Dorn und Lea Wagner auch noch näher kennen. Für mich sind diese ganz tolle und sehr bildhaft beschriebene Charaktere, von denen ich unbedingt noch mehr erfahren möchte. Auch Buddy (Hund) spielt wieder eine wichtige Rolle.
Wer den 1. Teil nicht gelesen hat, kann trotzdem mit diesem Teil beginnen. Die Bücher kann man unabhängig voneinander lesen.
Die Morde bzw. die Umstände, die zu dem Tod geführt haben sind sehr eindringlich, fesselnd und auch emotional beschrieben. Wir sind bei einem Opfer live dabei und erleben und fühlen, was dieser Person angetan wird. Das war für mich ganz grosses Kino und hat mich voll abgeholt.
Die Jagd nach den Schuldigen und die Aufklärung hat mir ausserordentlich gut gefallen.
Ich persönlich freue mich jetzt schon, wenn die Geschichte um Simon Dorn weitergeht und bin gespannt auf den nächsten Fall.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Bei "Dorn - Ruf der Toten" begeben wir uns dieses Mal in Zimmer 203. Im zweiten Teil der "Simon Dorn und Lea Wagner"-Reihe von Jan Beck geht es um eine KI, die zur Gefahr wird.
Kurz zur Story: Eine Frau ruft bei Simon Dorn an und braucht seine Hilfe. Kurz darauf wird die Leiche der Frau gefunden, nur war sie zum Zeitpunkt des Telefonats schon lange tot.
Bei dem Thriller muss man etwas aufmerksam sein, da man aus vielen verschiedenen Perspektiven liest und drei verschiedene Fälle vorkommen. Also kein Buch, das man mal schnell nebenbei liest.😅
Wobei schnell liest es sich auf jeden Fall, denn der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und die Kapitel sind kurz. Auch die Protagonisten sind wieder klasse dargestellt, und vor allem die Kombi Lea und Simon mag ich sehr.😁
Spannung ist von Anfang an vorhanden und steigert sich immer mehr. Dabei helfen auch die Kapitel aus der Sicht des aktuellen Opfers, was er erlebt.😊 Der Thriller zeigt auch die Gefahren auf, die passieren könnten, wenn eine KI ohne Regeln selbst bestimmt und von den falschen Menschen angelernt wird.🤔