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Exit Sugartown

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"Når ens lillebror begynder at æde græs, hvad kan man så gøre andet end at rejse hen, hvor pengene er..."

Dawn er 17 år og bor i Sugartown, hvor hendes mor syr denimjakker, hendes far, den tidligere skomager, må ernære sig ved at støbe gasbeton. Dawn drømmer om en uddannelse, hvor hun kan lære mere engelsk. Men det er småt med penge. Det er småt med mad, småt med arbejde, og der er ingen tid til skolegang. Da Dawns lillebror begynder at spise græs og dropper skolen for at arbejde, rejser hun og hendes veninde ud, hen hvor pengene er.
Det er storbyen City, der trækker, men rejsen er livsfarlig, man ender med en kæmpe gæld, lever med falsk ID, får de værste jobs og må konstant styre uden om vold, sexhandel og kriminalitet - eller styre lige ind i det ... Er det ikke en menneskeret at kunne klare sig? Overleve?
"Exit Sugartown" er Martin Petersens første ungdomsbog siden 2006, en rå og barsk historie, der ikke slipper en lige med det samme.

238 pages, Paperback

First published March 1, 2014

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About the author

Martin Petersen

72 books2 followers

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Community Reviews

5 stars
11 (11%)
4 stars
16 (16%)
3 stars
42 (44%)
2 stars
17 (17%)
1 star
9 (9%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Diana von Dinchen´s Welt.
348 reviews20 followers
April 5, 2016
Erster Satz:
"Es sieht echt aus wie ein Handy mit Ohren."

Meine Meinung zum Buch:
Eines vorweg: Mir fällt es unglaublich schwer dieses Buch zu rezensieren, da es sehr viele realistische und authentische Ansätze hat. Sich darüber eine eigene Meinung bilden ist daher wirklich nicht einfach ....

Der Schreibstil von Martin Petersen ist sehr speziell, passt aber sehr gut zu der Umgebung. Die Sprache ist so, wie man sie sich in einem Viertel für benachteiligte Kinder vorstellt - plump, derb, grob, geschmacklos. Es war für mich einfach ein ungewohnter Schreibstil mit all den Ausdrücken, die man so eher selten in anderen Büchern findet.

Die Idee hinter der Story ist einfach Top. Es ist ein Thema das momentan sicher viele beschäftigt, zu der man selbst aber wenig Bezug hat. Vor allem die Vorteile der "Weißen Welt" wurden immer wieder in den Vordergrund gestellt, mit denen schlussendlich Dawn & ihre Freundin Didi angelockt wurden. Es war einfach erschreckend zu lesen, was sich die Flüchtlinge, speziell Dawn und Didi, erhoffen in der "Weißen Welt". Schnelle Dollars, großes Haus, ein freies Leben! Hat man aber wirklich ein freies Leben, wenn man sich auf eine Schlepperbande einlässt und denen in jungen Jahren bereits eine große Stange Geld schuldet?!

Was man in der Story allerdings vergebens sucht sind Emotionen und Gefühle. Man kann einfach keine Beziehung zu Dawn aufbauen, da sie sehr kalt und berechnend rüberkommt. Sie trifft Entscheidungen die ich nicht wirklich verstehen konnte. Zudem fand ich es schade, dass ihr Halt zu ihrer Freundin Didi im Laufe der Story verloren geht. Irgendwann war es nur noch ein ausspielen zwischen Dawn und Didi um die meisten Dollars.

Das Ende des Buches kommt überraschend, aber nicht wirklich unerwartet.

Fazit:
Mit "Exit Sugartown" liefert der Autor Martin Petersen einen sehr beeindruckenden Roman, der zeigt, mit was für falschen Versprechen und Hoffnungen Flüchtlinge in ein anderes Land kommen. Leider konnte mich die Story nicht komplett von sich überzeugen.

Das Buch erhält von mir 3 von 5 Federn!
Profile Image for ✨Charlie✨.
48 reviews2 followers
March 23, 2025
..............I don't know, what I really think about this book, cause it felt so real and important, but it gave me this awkward feeling I can't really explain.
I'd definitely recommend this book, it gives you important thoughts, that bring you to overthink some things. But for me I can't say that I liked it like a normal book. It was just something complety different, than I can read................
Profile Image for Lyra.
370 reviews46 followers
April 2, 2016
3,5 Sterne: Authentisches Flüchtlingsdrama, das leider großteils emotionslos erzählt wird


~ Ein spannendes Drame über das Flüchtlingsmädchen Dawn, die in der „Weißen Welt“ nach einem besseren Leben sucht. Die Geschichte ist authentisch und interessant und der Schreibstil ist flüssig, aber voller Wiederholungen. Die Personen sind teilweise sympathisch, doch meist blass und die Hauptperson schildert viele Details, doch verweigert dem Leser eines: Emotionen. So vergeudet dieses Buch die Chance den Leser gründlich wachzurütteln, zum Nachdenken, Weinen und vielleicht auch Handeln zu bewegen. ~

Inhalt

Die 17-jährige Dawn wohnt in Sugartown, einer Stadt in der jegliche Perspektiven fehlen. Dawns Vater findet nur selten Arbeit und Dawn ist beim Nähen, das sie statt ihrer verstorbenen Mutter machen soll, nicht schnell genug. Ihr kleiner Bruder Charlie muss in der Ziegelfabrik anfangen, einem Arbeitsplatz, der ihn nach und nach krank macht. Als Dawn hört, dass es auf der anderen Seite des Meeres, in der „Weißen Welt“, gute Jobs mit ebenso gutem Gehalt gibt, sieht sie eine Überfahrt mit einer Schlepperbande als einzige Möglichkeit, ihre Familie zu retten…


Warum habe ich diese Geschichte gelesen?

Hier habe ich mich eigentlich recht spontan für die Leserunde beworben. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, dass es sich vielleicht hier um eine wichtige Geschichte handeln könnte, die zum Nachdenken anregt und das Schicksal eines Flüchtlings authentisch erzählt.


Meine Meinung

Der Schreibstil dieses Buches ist einfach und schlicht, und lässt sich auch sehr flüssig lesen. Das führt zusammen mit der angenehmen Schriftgröße dazu, dass man nur so durch die Seiten rauscht. Dennoch ist die Sprache niemals schön oder poetisch, vielmehr nervt sie immer wieder mit unzähligen Wiederholungen, die wirklich leicht vermeidbar gewesen wären. Natürlich könnte man argumentieren, dass Dawns Geschichte eine Aufnahme ist, und niemand spontan poetische Glanzleistungen vollbringen kann, aber als Leser verlange ich dennoch zumindest Abwechslung, auch wenn die Sätze einfach sind. Zu oft kamen zudem gleiche Satzanfänge hintereinander, was ebenfalls störend war.

Eines hat das Buch sicher: Spannung. Auch wenn man nicht so mitfiebert wie in anderen Romanen, will man dennoch wissen, wie es mit Dawn weitergeht und wie sie sich in der „Weißen Welt“ schlägt und die vielen Hindernisse überwindet, die in ihrem Weg liegen. Man bleibt neugierig und durch den flüssigen Schreibstil kommt es auch zu keinen langatmigen Stellen.

Die meisten der Nebenpersonen bleiben leider blass. Es wird sich nicht die Zeit genommen, sie gut auszuarbeiten, vielmehr scheinen sie wie Hüllen, die sich sofort, wenn das Spotlight der Geschichte nicht auf sie gerichtet ist, in Luft auflösen. Dazu kommt noch, dass einem die meisten von ihnen das ganze Buch über fern bleiben.

Nicht einmal zur Hauptperson findet man Zugang, weil einen diese einfach nicht an sich heranlässt. Auch wenn sie ein cleveres starkes Mädchen mit Prinzipien ist, das sich nicht scheut die Wahrheit direkt (und mit ein paar Schimpfworten garniert) auszusprechen (was teilweise stolz macht), kann ich nicht von mir behaupten, dass sie für mich unvergesslich ist oder ich besonders mit ihr mitgelitten hätte. Stellenweise fand ich sie auch ein bisschen egoistisch, weil sie sich bei manchen Dingen einfach ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer nimmt, was sie gerade braucht.

Dawns emotionale Unterkühltheit (auch wenn es in der zweiten Hälfte teilweise besser wird) führt dann wohl auch dazu, dass die ganze Geschichte großteils sehr emotionslos erzählt wird. Keine ihrer Beziehungen konnte ich ihr abkaufen, nicht einmal die Liebe zu ihrem Bruder, für den sie die ganze Reise doch eigentlich macht, konnte ich auch nur einmal spüren. Alles wird verwirrend kalt geschildert und damit verschenkt der Roman viel Potential. So fiebert man nicht wirklich mit, wenn es gefährlich wird, man fühlt sich nicht als Teil der Geschichte, sondern bleibt der distanzierte Betrachter, der sich alles von weit weg ansieht. Wenn auf der Reise Leute sterben, wird das teilweise viel zu „nebenbei“, viel zu kurz abgehandelt, so dass es beim Leser gar nicht richtig ankommt, oder ihn zumindest nicht berührt oder erschreckt.

Selbst wenn Dawn ihre Geschichte einem Recorder erzählt - ich nehme an, dass sie zum ersten Mal von ihren Erlebnissen berichtet -, da müssen ja ein paar Emotionen wieder hochkommen, oder? Ich würde nichts sagen, wenn sie sich auch sonst nicht an viel erinnern könnte, aber da sie alle möglichen Details noch im Kopf hat, dann doch wohl auch ihre Gefühle. Vielleicht ist sie aber auch einfach ein Mensch, der so nüchtern und kühl auf die Welt blickt wie es durch ihre Erzählung scheint. Falls das der Fall ist, dann frage ich mich, warum der Autor sich gerade für eine solche Figur entschieden hat, wenn er mit seiner Geschichte doch eigentlich Leser zum Nachdenken und Mitfühlen bringen will. Für mich zumindest sind Emotionen in Büchern essentiell. Wenn ich eine nüchterne "Abhandlung" will, dann lese ich einen Zeitungsbericht oder ein Sachbuch.

Dabei ist das Thema doch ein so wichtiges: Gerade durch die aktuellen Ereignisse und in Zeiten wie diesen ist es wichtig, Mitgefühl zu wecken für die, die von fernen Ländern zu uns kommen, denn man lässt ja wohl kaum aus einer Laune heraus Familie und Heimat zurück – das hat schon (schwerwiegende) Gründe. Hier wird außerdem sehr anschaulich gezeigt, warum gerade Flüchtlinge gefährdet sind, vom rechten Weg abzukommen und kriminell zu werden: Sie sehen teilweise einfach keine andere Möglichkeit. Bei den Schleppern z.B. ist Dawn hoch verschuldet und sie muss fürchten, dass ihrer Familie etwas passiert, wenn sie mit den Raten in Verzug gerät. Und dabei hat sie sicher noch eine der besseren Schlepper und Reisegruppen erwischt (immerhin gibt es Pausen, Wasser und Nahrung und keines der Mädchen wird vergewaltigt oder ähnliches) - da gibt es sicher noch viel schlimmere.

Die Vorkommnisse in diesem Buch sind authentisch, schlimm, erschreckend und dramatisch, und gerade deshalb ist es schade, dass einem das als Leser nicht immer so wirklich bewusst wird, weil die Emotionen fehlen. Genau die Gefühle, die uns helfen würden, die Not und die Tragik von Dawns Flucht nachzuspüren, uns selbst in ihre Lage zu versetzen, die verweigert uns der Autor aus einem mir unbekannten Grund. Natürlich macht man sich als Leser Gedanken, aber dieses Buch hätte das Potential gehabt mir lange Nächte voller Grübeleien zu bescheren, doch das ist hier leider nicht gelungen. Gerade deshalb wird dieses Buch es auch nicht schaffen, die wachzurütteln, die (bewusst) ihre Augen vor diesem Thema verschließen oder Flüchtlingen keinerlei Mitgefühl entgegenbringen. Gerade das wäre aber wichtig: dass ein solches Buch Menschen die Augen öffnet. Auch das überraschende, mutige Ende, konnte da nicht mehr den ganzen Rest davor retten.


Mein Fazit

Ein spannendes Flüchtlingsdrama über Dawn, die in der „Weißen Welt“ nach einem besseren Leben sucht. Die Geschichte ist authentisch und interessant und der Schreibstil ist flüssig, aber voller Wiederholungen. Die Personen sind teilweise sympathisch, doch meist blass und die Hauptperson schildert viele Details, doch verweigert dem Leser eines: Emotionen. So vergeudet dieses Buch die Chance den Leser gründlich wachzurütteln, zum Nachdenken, Weinen und vielleicht auch Handeln zu bewegen.

Meine Empfehlung: Eine Geschichte für alle, die erfahren wollen, warum Menschen in andere Länder fliehen, wie es ihnen dabei ergeht und wie schwierig sich das Ganze gestaltet. Wer ein Buch zum Mitleiden und Mitfühlen sucht, wird allerdings nicht mit dieser Geschichte glücklich werden.


Übersicht

Stärken:

* Schreibstil
* Protagonistin
* erschreckende Ereignisse, bringt zum Nachdenken (auch wenn viel Potential verschenkt wird)
* Spannung

Schwächen:

* emotionslose Erzählweise
* Protagonistin
* Schreibstil weist viele Wiederholungen auf
* Personen bleiben oft blass

Erzählstil: Ich-Erzähler; Präteritum;
Perspektive: aus weiblicher Perspektive

Bewertung:

Idee: 5 Sterne
Ausführung: 3,5 Sterne
Schreibstil: 3 Sterne
Personen: 2 Sterne
Protagonistin: 3 Sterne

Zusatzkriterien bei diesem Buch:

Spannung: 4 Sterne
Bringt zum Nachdenken, weckt Emotionen: 3 Sterne


Insgesamt:

❀❀❀, 5

Ich vergebe 3,5 Lilien!

Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Nein.
7 reviews
June 25, 2025
Den her fik jeg også for i skolen, så en stjerne ryger automatisk. sorry not sorry. 😭🥀Den er okay… ret barsk, men man får virkelig et godt indblik i, hvordan børns liv kan være andre steder end her i Danmark.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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