Deutschland sieht sich gern als Hort der Stabilität in einem unsicheren Europa. Es ist stolz auf seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und darauf, dass es ziemlich ungeschoren durch die Krise gekommen ist. Doch das schöne Bild trügt. Deutschland hat seit dem Jahr 2000 deutlich weniger Wachstum zu verzeichnen als andere europäische Staaten. Zwei von drei Arbeitern sind heute schlechter gestellt als vor 15 Jahren. Die deutsche Wirtschaft und der Staat leben von ihrer Substanz. Marcel Fratzscher legt den Finger in die Wunde und benennt die Herausforderungen, denen sich Politik und Gesellschaft stellen müssen. Und er räumt auf mit dem Irrglauben, wir kämen ohne Europa besser zurecht.
"Das Buch regt zum Nachdenken an. Marcel Fratzscher macht klar, welche Probleme wir angehen müssen. Ich habe es mit großem Gewinn gelesen." Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie
Well, there is a long competition between Hans-Werner Sinn and Marcel Fratscher about Germany's ability to cope with, for example, refugee costs (will the new immigrants enrich our workforce or not) or if Europe is better of with the current Eurozone and is QE the right tool or not. Sinn is more pessimistic around those topics while Marcel Fratscher is more optimistic. Our government likes MF's statements and analysis better, that is for sure. Who is right in the end will be proven by history, it is a more philosophical discussion. However, i can't find conclusive answers to Fratscher's statements in this book. Not really convincing.