Karen verlässt die Stadt, in die sie einst voller Hoffnungen und Träume gekommen ist. Und sie verlässt Peters, ihre große Liebe, mit dem sie zuletzt eher nebeneinanderher als zusammengelebt hat. Mit Tochter Bettina fährt sie zurück in das thüringische Dorf, aus dessen Enge sie vor fünfzehn Jahren geflohen ist. Was hofft sie hier zu finden? Riskiert sie zu viel auf ihrer Suche? Doch für Karen steht Sie muss den Schritt ins Ungewisse, Offene wagen, will sie wirklich leben.
Ein Roman, der durch die DDR-Zensur in Vergessenheit geriet – die Wiederentdeckung einer beeindruckenden Autorin und Zeitzeugin, die zu Christa Wolfs sogenannter »Weiberrunde« gehö mit einem Interview mit der Autorin.
Die Prämisse klang vielversprechend: Karen lässt Peters hinter sich und zieht mit ihrer Tochter Bettina zurück "aufs Land", Vor 15 Jahren hat sie die Enge im Dorf nicht mehr ausgehalten, doch jetzt findet sie dort Unterschlupf und Arbeit.
Ich fand das Leben im thüringische Dorf ein sehr gelungenes Setting, und auch die Beziehung von Karen zu ihrer Tochter hat mir gut gefallen. Generell finde ich auch die Umstände des Buches und der Autorin, Zensur durch die Nazis, sehr beeindruckend und bewundernswert.
Leider habe ich einfach nicht richtig in die Geschichte gefunden. Das ist echt schade!
Das Cover des Buches finde ich wahnsinnig schön und ich wette, dass das Buch andere Menschen bestimmt mehr begeistern kann!