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Giordano Bruno. Philosophie jetzt.

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[Bruno, Giordano] von Samsonow, Elisabeth (ed.) Giordano Bruno. Ausgewählt und vorgestellt von Elisabeth von Samsonow. Philosophie jetzt! Herausgegeben von Peter Sloterdijk. München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1999. 12,5 x 19 cm. 496 pages. Original Softcover. Sehr guter Zustand mit minimalen Gebrauchsspuren. Enthält unter anderem die folgenden Vorbemerkung von Peter Sloterdijk; Einleitung von Elisabeth von Samsonow; Die Philosophie; Vorrang von Imagination und Phantasie; Memoria etc.

496 pages, Paperback

First published January 1, 1993

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About the author

Giordano Bruno

491 books290 followers
Giordano Bruno (1548 – February 17, 1600), born Filippo Bruno, was an Italian Dominican friar, philosopher, mathematician and astronomer, who is best known as a proponent of the infinity of the universe. His cosmological theories went beyond the Copernican model in identifying the Sun as just one of an infinite number of independently moving heavenly bodies: he is the first European man to have conceptualized the universe as a continuum where the stars we see at night are identical in nature to the Sun. He was burned at the stake by authorities in 1600 after the Roman Inquisition found him guilty of heresy. After his death he gained considerable fame; in the 19th and early 20th centuries, commentators focusing on his astronomical beliefs regarded him as a martyr for free thought and modern scientific ideas. Recent assessments suggest that his ideas about the universe played a smaller role in his trial than his pantheist beliefs, which differed from the interpretations and scope of God held by Catholicism.[1][2] In addition to his cosmological writings, Bruno also wrote extensive works on the art of memory, a loosely organized group of mnemonic techniques and principles. More recent assessments, beginning with the pioneering work of Frances Yates, suggest that Bruno was deeply influenced by the astronomical facts of the universe inherited from Arab astrology, Neoplatonism and Renaissance Hermeticism.[3] Other recent studies of Bruno have focused on his qualitative approach to mathematics and his application of the spatial paradigms of geometry to language.[4]

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Profile Image for Lemegeton Hesperus.
45 reviews
November 2, 2025
Kurze, einleitende Anmerkung: Giordano Bruno ist ein sehr interessanter, wenn auch nicht eben einfacher Denker (wie das bei fast allen so ist die sich nicht eindeutig einer bestimmten Tradition zuordnen lassen), den ich aber noch nicht wirklich verstanden habe. Deswegen kann ich nicht wirklich auf den Inhalt von Brunos Texten eingehen, obwohl es mich ein wenig schmerzt.

Zur Bearbeitung und Gestaltung des Buches kann ich jedoch wohl ein wenig sagen. Das Vorwort von Peter Sloterdijk ist leider in meinen Augen gar nicht gelungen, zum einen, da es viel zu kurz ist um eine tatsächlich lesenswerte Aussage haben zu können, zum anderen da Sloterdijk hier auch tatsächlich nichts sagt, was einem die Person Giordano Bruno irgendwie interessant oder relevant erscheinen lassen würde. Er verweist auf die historische Bedeutung dieses Buches (da es sich bei zweien der Texte um die ersten Übertragungen ins Deutsche handelt) ,und weist Bruno (etwas erzwungen) eine Rolle als erstem „Kunstphilosophen“ der Geistesgeschichte zu, und endet mit einer (in meinen Augen ziemlich geschmacklosen) Anspielung auf das Schicksal, was Bruno ereilte.

Der folgende, einleitende Teil von Elisabeth von Samsonow ist jedoch ziemlich gut. Sie erläutert hierbei die Grundzüge und wichtigsten Aspekte von Brunos Philosophie, seinen Lebenslauf sowie die Wirkung seiner Ideen auf gut verständliche Weise (das Unverständnis meinerseits ergibt sich ganz sicher aus meiner Überforderung mit den Werken selber, nicht aus unzureichender Einleitung), und geht dabei auch auf die oft vergessene oder ignorierte okkulte und mystische Seite Giordano Brunos ein, deren Verständnis unablässig für das Verstehen von Bruno überhaupt ist. Samsonow hat hier ohnehin, auch in ihren Übersetzungen, soweit ich das beurteilen kann wirklich gute Arbeit gemacht, und ich frage mich, ob die Mängel dieses Buches nicht vielleicht eher das Ergebnis der Redaktion und dem angestrebten Format der Reihe geschuldet sind.

Einer dieser Mängel ist die seltsame Entscheidung, manche der hier gesammelten Schriften nur in Teilen und völlig ohne Kontext abzudrucken. Was genau ist der Zweck dahinter? Soll das Buch so möglichst kurz gehalten werden? Wenn ja, so denke ich dass es bedeutend sinnvoller gewesen wäre, einfach ein weniger breit aufgestelltes Sortiment an Texten darzubieten, diese dafür aber vollständig abzudrucken. Gerade bei philosophischen Schriften ist es doch wichtig, den gesamten Text vorliegen zu haben, um auf vorhergegangene Argumentationen und bereits etablierte Ideen zurückgreifen zu können. Doch möglicherweise misst dieses Denken dem Buch auch einen höheren Rang zu, als es eigentlich haben sollte, denn es handelt sich hierbei schließlich um eine begleitete Einführung in das Denken eines bestimmten Philosophen und nicht um einen Sammelband, der Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Was sich an diesem Buch besonders lohnt sind die beiden Schriften „De Magica“ und „De Vinculis in Genere“, bei denen es sich auch um die eingangs erwähnten erstmals ins Deutsche übersetzten Schriften handelt. Die in diesen beiden Texten dargebotenen Perspektiven auf Magie, die Macht des Willens und metaphysische Akteure (Dämonen, die Seele, Geister) sind, soweit ich das beurteilen kann, ziemlich einzigartig, und es macht Spaß sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
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