Eventingenieure mit Fangarmen, Mollusken in rosa Tragetonnen, Planeten an Haken, Tagebuch schreibende Superintelligenzen und Raumschiffreiniger auf interstellaren Reisen zwischen Gasplaneten und Kugelsternhaufen. Bahnhof Sternenflug ist eine Sammlung von SF-Kurzgeschichten unterschiedlicher Länge. Es sind Geschichten wie ein Funkenschlag, manchmal skurril, ein bisschen dystopisch, bisweilen überraschend, oft philosophisch - und immer von immenser Sprachkraft. Dieses sprachliche Gespür für Stimmungen und Befindlichkeiten lässt außergewöhnliche Bilder entstehen und zeigt Helden, die anders und doch irgendwie vertraut sind. Das Buch enthält 24 Du kennst gewiss das Gefühl der Sehnsucht nach den Sternen. Es überkommt mich nicht nur, wenn ich nachts zum Himmel aufsehe, es tritt auch unvermittelt auf. Ich wünsche mich dann dorthin und weiß nicht, wohin genau. Ich würde zu gern wissen, was zwischen den Sternen los ist. Hinfliegen kann ich nicht, es bleibt nur der Umweg über die Fantasie. So habe ich meine eigene Welt geschaffen, ohne vorher auch nur im Mindesten zu ahnen, was ich finden würde. Als Autor überrascht man sich eben auch selbst gern einmal. Was hier zu lesen ist, ist hauptsächlich der Space-Opera zuzurechnen. Wissenschaftlich nicht immer korrekt und mitunter jenseits alles Machbaren - soweit wir das wissen. Die Geschichten schwanken zwischen einer gewissen Komik und Traurigkeit. Dabei tendieren sie gelegentlich zum Absurden oder Tragischen.