Maya ist wieder Single – und dabei kann es auch gerne bleiben. Denn die chaotische Maya stolpert beinahe prinzipiell von einer Katastrophe in die nächste. Gerade erst hat sich der Ex als Betrüger entpuppt, nun stellt sich heraus, dass die neue Wohnung auch nicht viel besser ist: Umgeben von neurotischen Nachbarn und der verrücktesten Hausordnung der Welt wird die Probezeit zum gelebten Horror. Einziger Lichtblick ist der gutaussehende Nachbar Holger, in den sich Maya auch prompt verliebt. Leider wird aus Wolke sieben ganz schnell Hölle acht – denn Holger hat nicht nur ein Geheimnis, er betrügt Maya auch noch. Grund genug, es ihm so richtig heimzuzahlen. Wie gut, dass Mayas durchgeknallte Freundin eine Racheagentur leitet. Ohne Mayas Zutun entspinnt sich ein verhängnisvoller Plan, der plötzlich verdammt schiefläuft …
Hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 75 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und drei Katzen. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.
Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow Romantasy, darunter die vierteilige Bestsellerreihe "17 - Die Bücher der Erinnerung". Im Herbst 2016 ist mit "Für dich soll's tausend Tode regnen" unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj erschienen. Seitdem veröffentlichen wir regelmäßig neue Jugendbücher und Romantasy-Reihen, wie zuletzt "19 - Die Bücher der magischen Angst." Im September 2018 ist außerdem der Auftakt unserer neuen Reihe "Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit" bei Ravensburger erschienen.
‚Fast wie Miss Marple, nur jung und in Farbe‘ – charmant, knallhart und unfassbar lustig – oder doch eher Lady Grazie, ein rosa Schweinchen erkundet neue Welten!?! ‚Was sich liebt, das rächt sich nicht‘ ist für mich ein Unikat unter den kostbaren Edelsteinen deutscher / österreichischer Literatur, nach jenem ich hätte lange Abenteuerreisen auf mich nehmen müssen, um es zu finden. Dank eines Gewinns in meinem Lieblingsbücherblog http://buchstaben-junkie.de, konnte ich es aber sehr schnell in den Händen halten und an mein Herz führen. Es ist eines dieser kleinen Kostbarkeiten, die man ganz festhält und nicht mehr hergibt, da sie einem ein bisher unbemerkt fehlendes Puzzleteil des Lebens zurückbringen und man sich wieder komplett fühlt. In meinem Fall war dieses Puzzleteil ganz viel Freude und Skurrilität beim Lesen und am Leben selbst. Also vorab, danke liebe Nicky von Buchstabenjunkie für diesen Schatz und danke liebe zwei Mädels von Rose Snow für diese absolut entzückende und skurrile Geschichte um Maya und meinen treuesten (jetzt) Schlüsselanhänger ‚Lady Grazie‘. Mein kleines rosa Schweinchen begleitet mich in alle neuen Abenteuern und auf allen neuen Wegen und kann so noch viele weitere neue Welten erkunden. Dabei ist es sehr zuverlässig und in seiner gewohnt charmanten und witzigen Art zaubert es mir jeden Morgen, wenn ich das Haus verlasse, ein Lächeln ins Gesicht. Auch an trüben Tagen. Nun aber einmal zur Geschichte an sich:
Maya muss erkennen, dass es sich bei ihrem Ex-Freund um einen miesen Betrüger handelt – einen Betrüger in jeder Hinsicht. Er hat sie einfach nicht verdient. Punkt. So eine Erkenntnis kommt oft erschreckend und welteinstürzend und prasselt mit aller Härte geradezu auf einen ein. A la ‚Schepper-Krawumms‘. Aber sie hat auch einen Vorteil diese Erkenntnis. Sie befreit und schafft Klarheit. Sie gibt einem die Chance, sein Leben neu zu ordnen und besser zu machen. Und genau das versucht Maya. Angefangen mit einer neuen Wohnung. Es könnte alles so einfach sein. Ein gerader, ruhiger Neustart. Ein klarer Schnitt. Doch leider (oder vielleicht zum Glück) kommt es im Leben oft anders, als man denkt. Von wegen, eine neue Wohnung - das wird einfach. Da hat Maya nicht mit einer absolut skurrilen und §§-versessenen neuen Vermieterin gerechnet, deren Auflagen, um einen dauerhaften Mietvertrag zu bekommen, echt einfach mal hardcore sind. Ade einfaches, schönes neues Leben. Denn Maya hat in ihrer neuen Wohnung eine Probezeit. PROBEZEIT – ja ihr habt richtig gelesen. Wer macht denn so was, fragt ihr Euch? Antwort: lest selbst! Diese Probezeit hat es in sich. Nicht nur, dass sich Maya an die mehr als fraglichen neuen Regeln der Hausordnung – die sich gewaschen hat – halten muss, nein auch die anderen Bewohner des Hauses machen es ihr nicht gerade einfach sich an diese, naja nennen wir es mal, Gefängnis-ähnlichen Auflagen zu halten. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig?: Nehme bitte nur jede zweite Treppenstufe, damit Lady Grazie des vielen Lärms nicht überdrüssig wird. Fange keine Beziehung zu einem anderen Hausbewohner an und stelle dein Fahrrad nur an den farblich dafür vorgesehenen und dir extra zugewiesenen Platz… „Erweiterung Lady Grazie: In den allgemein zugänglichen Bereichen ist es zudem verboten, Krankheitserreger freizusetzen. Aktivitäten, die einen Verlust von Körperflüssigkeiten nach sich ziehen (Husten, Niesen, Schwitzen, Bluten), sind tunlichst zu vermeiden.“ Und da wären wir schon bei dem ersten Bewohner, der einfach nur skurril ist: Herr Schönrichtig mit seiner Lady Grazie. Ihr wollt wissen, wer sich dahinter verbirgt? Lest es selbst! Nur eines vorweg: Nichts ist, wie es scheint und es kommt sowieso anders, als ihr denkt. Aber die beiden haben mächtig was zu sagen. Und Maya möchte ja unbedingt einen dauerhaften Mietvertrag! Dann gäbe es da noch die Tochter eines Hausbewohners, die es sich zur persönlichen Herzensaufgabe gemacht hat, Maya wieder zu vertreiben. Sie legt alles daran, einen dauerhaften Mietvertrag zu verhindern, sei es durch Erbrechen in den allgemein zugänglichen Bereichen oder durch Vertauschen der von Maya bestellten Wandfarbe. Auch ins Berufsleben unserer Protagonistin scheint sie sich auf ihre Art einzumischen. Und diese ist wahrlich alles andere, als nett. Wirklich alles. Und hinter Ihr versteckt sich noch ein wichtiges Geheimnis, das Maya bald zum Verhängnis werden könnte. Ein Verhängnis, indem auch Holger, Mitbewohner Nummer 3, irgendwie mit drinhängt. Holger ist der attraktive Nachbar, der langsam und doch bewusst Mayas Herz erobern wird und damit ihre Welt erneut ins Wanken bringt. Sie weiß nicht so recht, ob sie ihm vertrauen kann. Es passieren zu Beginn eine Reihe merkwürdiger und zu teils auch sehr verletzender Dinge, die Maya in die Fänge einer Racheagentur treiben. Eine Agentur, die ihrer ehemaligen Freundin Rachel gehört und die sich mehr als nur skurriler und ungewöhnlicher Methoden bedient, um wie sie es schon ausdrücken ‚für Gerechtigkeit zu sorgen‘. Und sie arbeiten mehr als gründlich, wie Maya alsbald feststellen muss. Was sie aber zusätzlich feststellen wird, ist, dass es doch anders ist, als sie dachte und sie ihren eigenen Rachefeldzug besser beenden sollte, bevor ernsthaft jemand zu Schaden kommt. Doch ob ihr dies gelingt und ob sie ihr Leben, privat wie beruflich, wieder in den Griff bekommt und dazu auch noch den Mietvertrag erhält und das Rätsel um die mysteriöse Lady Grazie lösen kann oder einfach alles vor ihr zusammenkracht. Schepper-Krawumms. Lest selbst! Also absolute Leseempfehlung von mir. Meinen Lieblingscharakter beschreibe ich Euch diesmal bewusst nicht, denn ich möchte, dass ihr ihn ganz unvoreingenommen kennenlernt, meinen lieben Gérard. Die beiden Damen von Rose Snow haben eine Welt in unserer Welt geschaffen, in die wir uns hineingesogen fühlen. Wir weinen mit Maya, schütteln den Kopf über diese mehr als merkwürdige Probezeit, wir sind verletzt, wenn sie es ist und wünschen uns Gerechtigkeit für sie. Genauso lachen wir aber auch mit ihr und freuen uns über die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen. Und genauso werden wir auch mit ihr überrascht, wenn doch alles gar nicht ist, wie es scheint, Folglich: Wir fiebern mit ihr mit. Auf ganzer Linie. Von Anfang bis Ende. Der Schreibstil der beiden ist locker, luftig und zergeht einem beim Lesen, wie ein Stück Schokolade auf der Zunge. Er ist absolut humorvoll, skurril, ehrlich und knallhart, einfach anders. Angefangen schon bei den Namen ‚Schönrichtig‘, ‚Lady Grazie‘,… und so auch in der Ausdrucksweise der Hauptcharaktere. „Und er war auch nicht dumm, er hatte einfach Pech beim Nachdenken.“ Einfach anders, eben so, wie die Geschichte selbst: Einfach einzigartig. Er macht Lust auf mehr. Und da ich eine der wenigen bin, die in dieses ‚Mehr‘ schon reinschnuppern durfte, kann ich Euch sagen: Macht Euch auf was gefasst. Der nächste Teil ist wie ein erneutes Feuerwerk der Gefühle, korkenknallendes Spektakel und man lernt etwas über die Abgründe und Hintergründe der Menschen, die sich der Rache bedienen, kennen. Freut Euch auf Anfang Dezember, wenn es heißt: Racheengel küsst man nicht
Danke liebes Rose Snow Team für diesen Karussellritt der Extraklasse mit seinen vielen Turbulenzen und echten Gefühle. Ihr habt eines dieser Bücher geschaffen, bei denen man sich beim Lesen am liebsten eine Tüte Popcorn aufreißt und dem ganzen Geschehen, wie einem Lieblingsfilm folgt. Also worauf wartet ihr noch? – Holt es Euch. Hopp hopp. Ich habe es zweimal gelesen :)
*Inhalt* Maya ist nicht nur selbst eine chaotische Frau, sondern zieht auch noch ausgerechnet in eine Wohnung, in der die Vermiterin, sowie die übrigen Mieter auch nicht ganz normal zu sein scheinen. Nachdem sich ihr Ex als Betrüger entpuppt hat, hofft sie, mit Nachbar Holger (der als einziges halbwegs "normal" zu sein scheint) eine normale Beziehung aufbauen zu können, doch weit gefehlt. Er ist nicht nur Vater des eines sehr anstregenden Teenagers, sondern scheint sie auch noch zu betrügen! Glücklicherweise jedoch, leitet eine alte Freundin von Maya eine Racheagentur, die sie sogleich auf Holger und seine Tochter ansetzt...
*Erster Satz des Buches* "Diesmal verbocke ich es garantiert nicht."
*Zitate* "Ich stehe immernoch da und versuche, mehrere Dinge gleichzeitig zu verarbeiten. Erstens: Diese schmalzig-poetische Zeile kommt mir verdammt bekannt vor. Zweitens: Ich habe auf ihren Fahrradsattel geblutet. Drittens: Die Fenster sind noch genauso dreckig wie vorher. Viertens: Wenn sie so dämlich grinst, würde ich ihr am liebsten mitten ins Gesicht schlagen. Dieses Gefühl erschreckt mich ein wenig, denn normalerweise bin ich kein gewalttätiger Mensch. Meine Gedanken wandern wieder zurück zu Erstens, da klappt mir der Mund auf. >Oh, wie lassen mich ausflippen, Deine blutig roten Lippen<, ist von mir! Und weiter geht es: >Doch Du möchtest mich nur necken, spielst verstecken, sollst am Hinterteil mich lecken!< Dieses kleine Miststück hat mir mein Tagebuch geklaut, und zwar das, in dem ich meine poetische Phase mit Jane Austen und Shakespeare ausgelebt habe!"
Fazit "Was sich liebt, das rächt sich nicht" ist der Serienauftakt eines Autorinnen-Duos, welches sich unter dem Pseudonym "Rose Snow" zusammengetan hat. Als die beiden Damen bei mir anfragten, ob ich gerne ihr Buch rezensieren möchte, war ich sofort begeistert, denn nicht nur der Roman sagte mir spotan zu, auch die Autorinnen waren mir auf Anhieb außerordentlich sympathisch!
So schlug ich also die erste Seite auf und tauchte ein, in die Welt von Maya, einer chaotischen jungen Frau, die seit kurzem wieder Single ist. Zum Glück, muss man sagen, denn Mayas Ex-Freund ist nicht nur der reinste Betrüger, sondern auch die gemeinsame Wohnung war nicht wirklich die eigene - sie wohnten einfach in der Wohnung eines reichen Menschen, der ständig auf Achse war. Doch nun steht Maya wieder auf eigenen Füßen und mietet sich eine kleine Wohnung, in einem Mehrparteien Haus. Doch von Anfang an scheint auch das irgendwie schief zu laufen: nicht nur, dass sie auf der Treppe nur jede zweite Stufe betreten darf, die Hände voll hat und sie sich auf dem Weg nach oben bereits mit einem lästigen Teenager-Püppchen anlegen muss, auch die Lieferung der Möbel verzögert sich, der Elektriker kommt nicht bei und der Maler ebenso wenig. Doch das ist nicht genug: seltsame Missgeschicke ereignen sich, die Maya ziemlich spanisch vorkommen, doch schnell wird klar: dies alles hat sie Katja zu verdanken, dem nervigen Teenager-Mädel, dem sie ständig begegnet und die ihr so versucht, das Leben zur Hölle zu machen. Die kleinen (oder großen) Zickereien, Streitereien und Streiche zwischen Katja und Maya sind herzallerliebst und haben mich mehr als einmal heftigst zum lachen gebracht! Dass sich schließlich auch noch herausstellt, dass Katja ausgerechnet die Tochter des schönen Holgers ist, mit dem sich langsam etwas anbahnt, macht die Sache natürlich nicht besser und Maya's Position als "Stiefmutter" bringt nur noch mehr Unruhen in die Beziehung der beiden Frauen.
Doch noch bevor Maya in den Genuß dieser Information kommt, beschließt sie, dass sie sich Katjas Verhalten nicht länger gefallen lassen muss und beauftragt ihre Schulfreundin Rachel und ihre Racheagentur, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Von nun an sprudelt der ganze Roman nur so von grandiosen Racheplänen, Turbulenzen und allerlei Zickerei und der Leser kommt voll auf seine Kosten!
Holger, der sympathische und nette Nachbar, der immer irgendwie vor Ort ist, wenn es Probleme gibt, wirkt auf den ersten Blick wahnsinnig sympathisch und mit seiner Art scheint er perfekt zu Maya zu passen. Doch nach und nach kommen einem immer mehr Zweifel und irgendwann weiß man auch hier nicht mehr so richtig, woran man bei Holger eigentlich ist. Auch Maya wird sich immer unsicherer, obwohl sie ihn liebt und ziemlich sicher ist, dass er genau der richtige für sie ist!
Ohne Katja, das kleine Teenager-Biest, welches man manchmal regelrecht schütteln möchte, wäre das Buch nur halb so amüsant und eine wichtige Grundlage würde fehlen - daher bin ich unglaublich dankbar, dass die Autorinnen dieses kleine Monster mit eingebaut haben! Ein kleines bisschen lernen wir Katja immerhin noch besser kennen und schnell merken wir, dass hinter dem bösartigen Teenie doch ein verletztliches Mädchen steckt, das nicht grundlos so mit der neuen Freundin ihres Vaters umgeht. Leider lernen wir sie aber nicht wirklich richtig gut kennen, was ich ein bisschen schade finde, denn das könnte durchaus interessant werden!
Haus-Mitbewohner Schönrichtig, sowie Ladie Grazie (über die ich an dieser Stelle nicht zuviel verraten möchte), waren für den ein oder anderen Lacher gut und machen dieses Buch noch viel mehr zu einem wahren Schatz - denn auf solche Ideen muss man erstmal kommen!
Insgesamt kann ich euch dieses wunderbare Buch nur absolut empfehlen, denn hier bekommt ihr wirklich etwas geboten! Wer hier einen einfachen Chick-Lit Roman erwartet, einfach gestrickt und quasi stangenware, hat sich schwer getäuscht, denn so etwas originelles wie "Was sich liebt, das rächt sich nicht", habe ich noch selten gelesen! Die Charaktere sind einzigartig und deren Zusammenspiel könnte besser nicht sein. Aus diesem Grund kann ich euch nur den Tipp geben: Lest dieses Schätzchen!!
Skurril, bizarr, schräg, abgefahren, wunderbar unterhaltsam ... das fasst in etwa die Handlung in „Was sich liebt, das rächt sich nicht“ zusammen. Holgers und Mayas Lovestory ist wie ein tropischer Wirbelsturm, der einem Hören und Sehen vergehen lässt. Die Handlung überschlägt sich förmlich und man kommt aus dem Lachen, Kichern und Aufstöhnen nicht heraus, wenn die Rachegöttin oder Lady Grazie einmal wieder die Finger im Spiel haben. Ich bin mehr als gespannt, wie es in Band 2 dieser Reihe weitergeht und dieses Mal Rachel im Mittelpunkt des Geschehens steht.
Am 28. Juli erscheint der Debütroman des Autorenduos Rose Snow - ganz in pink gehalten und unter dem Titel “Was sich liebt, das rächt sich nicht”.
Nachdem sich ihr Ex-Freund Jan als kompletter Lügner und Betrüger entpuppt hat, zieht Maya in ihre neue, eigene Dachgeschosswohnung. Doch erst nach zwei Wochen Probezeit bekommt sie tatsächlich einen Mietvertrag – und der Einzug beginnt bereits mit unsympathischen Begegnungen im Treppenhaus, einem fehlenden Umzugswagen sowie der Begegnung mit zwei scheinbar sehr pingeligen Mietern. Glücklicherweise ist einer der Mieter aber auch Holger, in den sich Maya bald schon verliebt. Leider hat dieser aber nicht nur eine ziemlich gemeine pubertäre Tochter, sondern betrügt Maya auch noch. Für Maya ist klar – das gibt Rache. Gut, dass ihre alte Freundin Rachel so eine Art Racheagentur leitet…
Durch eine ganz liebe Überraschungspost bin ich auf die beiden Autorinnen hinter dem Namen Rose Snow und deren Debütroman aufmerksam geworden – und muss zugeben, dass mir die Handlung richtig gut gefallen hat! Die Charaktere sind zwar nicht unbedingt alle sympathisch, aber dafür sorgen sie für eine jede Menge Abwechslung. So sind insbesondere Schönrichtig und Lady Grazie einfach nur richtig schräge Charaktere, über die man wirklich das ein oder andere Mal schmunzeln muss. Dafür ist die Protagonistin, Maya, eine total sympathische Frau, die sich – wie wohl fast jede Frau – einfach nur wünscht, dass es endlich mal mit einem Mann funktioniert und sie einen findet, der sie nicht nach Strich und Faden betrügt.
Die Handlung an sich ist angenehm abwechslungsreich und konnte mich vor allem auch gegen Ende hin überraschen – das schafft ja leider nicht jeder Chick-Lit-Roman. Einziger kleiner Kritikpunkt von mir ist lediglich, dass mir an einigen wenigen Stellen die Handlung fast schon zu unrealistisch, ein wenig zu überzogen ist – aber das ist glücklicherweise eh immer Geschmackssache. Aufgeteilt ist die Handlung übrigens in die Tage vor dem Startschuss der großen Racheaktion und in die Tage danach, was ich aber irgendwie tatsächlich erst ganz am Ende verstanden habe. Lesen lässt sich der Roman aber sehr flüssig und schnell, was man eigentich auch von den meisten Romanen dieses Genres ja gewohnt ist. Aber man kommt gleich gut in die Geschichte rein und vor allem liest es sich schnell – ich war immer überrascht, dass ich mich kaum losreißen konnte und immer ein weiteres Kapitel lesen musste. Vom Schreibstil her erinnerte mich der Roman oft an die Bücher von Jana Voosen oder Anne Hertz und Rose Snow kann mit den beiden auch durchaus mithalten. Dass es ein Selfpublishing-Buch ist, merkt man gar nicht, wenn man es nicht weiß, also großer Pluspunkt dafür!
Das Debüt hat Rose Snow mit “Was sich liebt, das rächt sich nicht” meiner Meinung nach absolut erfolgreich gemeistert. Mit einer abwechslungsreichen und humorvollen Handlung sowie mit interessanten Charakteren hat das Autorenduo einen für Chick-Lit-Leser absolut lesenswerten Roman geschaffen.
Maya ist fest entschlossen, die jüngste Vergangenheit hinter sich zu lassen. Damit schwört sie, nach der Enttäuschung mit Ex-Freund Jan, auch der Männerwelt ab. Bis, ja, bis sie im Hausflur ihres neuen Domizils Holger begegnet. Seine blaublauen Augen haben etwas Hypnotisierendes. Wäre da nur nicht diese alberne Hausordnung der peniblen Vermieterin, die jegliche Herzensangelegenheiten zwischen den Bewohnern des Hauses untersagt. Eine bittere Pille, die Maya allerdings schlucken muss, um die Probezeit für ihre Traumwohnung zu überstehen. Leichter gesagt als getan. Denn absurd abgedrehte, sie Spießruten laufen lassende Mitmieter, unter ihnen die mysteriöse Lady Grazie, und ein Geheimnis Holgers stellen Mayas Geduld auf eine herbe Probe. Doch Revanche ist bekanntlich süß. Dumm nur, dass die akribisch geplante Rache ohne Vorwarnung aus dem Ruder läuft ...
Bei "Was sich liebt, das rächt sich ..." handelt es sich um den für Gute-Laune-Leseunterhaltung sorgenden Debütroman Rose Snows.
Kennzeichnend für diese quirlige Zwischen-Liebe-und-Rache-Geschichte sind eindeutig die Charaktere. Diese kommen alles andere als Otto Normal von nebenan daher. Vielmehr verkörpern sie Skurrilität und Aberwitz, während sie ihre jeweilige Rolle in der kuriosen Verwechslungsgeschichte passgenau erfüllen. Die Mischung aus Exzentrik, Blauäugigkeit (in jeglicher Hinsicht) sowie eigenwilliger Entschlossenheit wurde von der Autorin gut abgeschmeckt und sorgt für die Inszenierung eines illustren Figurenensembles.
Der Unterhaltungswert des Romans liegt in der Kombination aus Alltäglichem — sei es ein Umzug, Spitzfindigkeiten unter Nachbarn oder Eifersucht — und Überspitzung, die mit gängiger Klischeehaftigkeit aufpoliert worden ist. Die feine Komplexität der Missverständnisse, mit welcher die Autorin zu Werke geht, hat mir besonders zugesagt. Ein kurzweiliges Konstrukt, das von drolligen Fallstricken zusammengehalten wird, entsteht. Jenes Geflecht kann allerdings hin und wieder auch für kleine Irritationen sorgen und fordert somit die Aufmerksamkeit der Leser.
Den humorigen Grundtenor ausfüllend, kommt die Geschichte im Ganzen angenehm locker, dynamisch und leichtfüßig daher. Rapide Stimmungswechsel der Figuren sorgen gleichermaßen für Amüsement wie die Verquickung von Umständen und Begegnungen, die den Leser erst schmunzeln, dann über ein Wie-hätte-ich-wohl-reagiert grübeln lassen.
Die von Rose Snow ausgefeilte Idee der Racheagentur bildet den Kern einer Handlung, deren Fäden sich auf den unterschiedlichsten Ebene miteinander verknoten. Ein Hauch von Romantik wird mit einem humorvollen Quäntchen Nervenkitzel versehen. Eine beschwingte Liebeskomödie mit kleinen Nuancen individuell empfundenen Desasters entwickelt sich. Was sich liebt, das hätte ein Happy End verdient. Doch der Weg dorthin führt über die glühenden Kohlen der Hölle, an denen es sich leicht verbrennen lässt ...
In der Summe eine Debütgeschichte, die durch herzliche Verrücktheit auf sich aufmerksam macht. Mal lieblich roasrot, mal teuflisch feuerrot.
Nach der Trennung von ihrem Freund will Maya ein neues Leben beginnen. Eine passende Wohnung, zu einem super Preis, hat sie und nun könnte ihr neuer Lebensabschnitt starten. Könnte... denn die Hausregeln ihrer Vermieterin machen ihr den Start nicht gerade leicht und ein Teenager mit dem Hang zu Gemeinheiten plus ein Nachbar, der den Fahrradstellplatz in einen Sommer- und Winterbereich unterteilt, tun ihr übriges. Doch dann taucht Holger auf und wird ein Lichtblick am Horizont... wäre da nicht die Racheagentur, die Maya bereits beauftragt hatte...
„Was sich liebt, das rächt sich nicht“ ist der erste Roman der Autorin Rose Snow. Ich denke, auch meine Nachbarschaft hat nun verstanden, dass dieses Buch sehr komisch ist. Denn beim Lesen, auf der Terrasse, konnte ich mich einfach nicht zurückhalten und musste, was mir beim Lesen nicht so oft passiert, immer wieder herzlich lachen.
Gleich zu Beginn erleben wir Mayas Einzug in ein neues Zuhause. Und recht schnell war mir bewusst, Schnäppchenmiete hin oder her, das Leben in diesem Mehrparteienhaus wird kein Zuckerschlecken. Denn nicht nur die Regeln, sondern auch die Nachbarn, haben es in sich. Allen voran Katja, von Beruf nerviger Teenager, mit dem Hang zu fiesen Aktionen.
Was dann dabei herausgekommen ist, hat mir so machen lachenden Moment bereitet, brachte mich aber auch zur Sprachlosigkeit, denn auch Maya ist alles andere als ein einfacher Mensch. So manövriert sie sich selbst in die unmöglichsten Momente, die mir die Röte ins Gesicht schießen ließen.
Rose Snow (hinter diesem Namen verbergen sich zwei Autorinnen) hat es geschafft, nicht nur ein lockeres und lustiges Buch zu schreiben, nein, auch die vielen kleinen Wortspiele und Sätze, die so toll geschrieben sind, dass ich sie mir zum Teil mehrfach durchgelesen habe, waren einfach wunderbar.
Wenn man mich nach Beendigung des Buches fragen würde, hätte ich nie gedacht, dass es sich bei „Was sich liebt, das rächt sich nicht“ um einen Debütroman handelt. Denn dieser Chick Lit-Roman kann es gerne auch mit Büchern von z.B. Anne Hertz aufnehmen und ich bin mir sicher, dass Leserinnen, die dieses Genre mögen, auch bei diesem Buch sehr begeistert sein werden.
Ich für meinen Teil muss aber einen kleinen Punktabzug vornehmen, da mir so manches Mal schon fast zu viel passierte. Ein wenig mehr Ruhe zum Durchatmen hätte ich mir gewünscht und ich weiß nicht, ob ich an Holgers Stelle noch sonderliches Interesse an Maya hätte... aber lest selber und lacht auch Eure Nachbarschaft in Grund und Boden.
Mein Fazit: Ich habe selten so viel bei einem Buch lachen müssen wir bei „Was sich liebt, das rächt sich nicht“ von Rose Snow. Dieser Roman bietet alles, was Freunde des Genres mögen und ist ein absoluter Tipp für Chick Lit-Leserinnen. Sie werden ihren Spaß dabei haben.
Um ehrlich zu sein, ich war etwas enttäuscht. Vielleicht waren meine Ewartungen angesichts meiner Euphorie zu hoch geschraubt?
Maya, gerade frisch getrennt von einem Hochstapler, zieht in ein Haus, in dem einer durchgeknallter als der andere ist. Ganz zu schweigen von der Hausordung, die nicht von dieser Welt ist und bei der ich mich ernsthaft frage, wer sich bitte so etwas antut und dann auch noch alle möglichen Unannehmlichkeiten in Kauf nimmt, um sie einzuhalten. Neben dem sehr speziellen Bewohner, Herrn Schönrichtig, der unablässig von Lady Grazie spricht, die diese und jene Befindlichkeiten hat und derentwillen die Hausordnung noch um etliche bizarre Zusatzartikel ergänzt wird, ist da noch die intrigante Teenagergöre Katja, die Maya auf den ersten Blick hasst und ihr das Leben fortan zu Hölle macht. Ihr Erfindungsreichtum kennt dabei keine Grenzen und mir wurde es bald zuviel. Denn nicht nur die Personen erschienen mir überzeichnet, sondern auch die haarsträubenden Situationen, in die sich die chaotische Maya Seite um Seite bringt. Der einzig Normale scheint mir Holger zu sein, ein Traum von einem Mann! Kein Wunder, dass Maya völlig kopflos ist. Sonst nicht auf den Mund gefallen, schafft sie es nicht, irgendwie mal mit dem Mann zu reden. Klar, dann wäre der Plot hinfällig, aber mich hat es zunehmend genervt, vor allem weil die Katastrophen kein Ende nahmen und man schon ahnte, dass alles anders sein würde als gedacht.
Dennoch eignet sich “Was sich liebt, das rächt sich nicht” als wunderbar leichte Sommerlektüre für Garten und Strand. Was mir wirklich sehr gut gefallen hat, ist der locker-freche Schreibstil der beiden Autorinnen, die sich hinter dem Pseudonym Rose Snow verbergen. Mit viel Humor und beneidenswertem Wortwitz schreiben sie sich dem Leser ins Herz und schaffen es, den Leser trotz mancher Länge lachend bis zum Ende bei der Stange zu halten. So hat das Lesen dann doch Spaß gemacht und man liest auch aufgrund der einfachen Schreibweise Seite um Seite in Rekordgeschwindigkeit. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, mehr von den beiden zu lesen, auch wenn es für “Was sich liebt, das rächt sich nicht” nur gute drei Tintenfässchen gibt – mit Tendenz nach oben.
Auf der Seite der Autorinnen gibt es auch bereits eine Umfrage, mit welchen der Personen es weiter gehen soll.