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Асинхронія

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Діана та Ліна — сіамські близнючки, які живуть разом зі своєю бабусею у злиденній пострадянській Сакартвело, ізольовані від зовнішнього світу. Сестри змушені існувати в одному тілі, хоча мають дуже різні характери: серйозна і практична Діана не завжди розуміє емоційну та романтичну Ліну. Дівчата ведуть щоденники, і ці записи для них — єдине місце, де вони можуть бути собою, бути в однині. Смерть бабусі й страшна повінь руйнують звичне та налагоджене життя близнючок. Їх викрадають з лікарні, і вони опиняються в цирку, де змушені виступати у розважальному шоу.

«Асинхронія» — дебютний роман картвельської письменниці Екатеріне Тоґонідзе, у якому вона розкриває тему дискримінації людей з фізичними порушеннями. Це щемка розповідь про беззахисність і вразливість, байдужість і жорстокість. Про дві душі, у яких жили янголи, допоки туди не увірвалися люди.

176 pages, Hardcover

First published February 1, 2014

65 people want to read

About the author

Ekaterine Togonidze

16 books16 followers
Born in 1981 graduated in journalism from Tbilisi State University. She was a news programme anchor and then a morning programme presenter in Georgian Public Broadcasting and has written for several Georgian newspapers and magazines. Her first short story collection Anaesthesia won the Best Debut of the Year at Literary Award SABA, the most prestigious literature award in Georgia. Her novella The other W-A-Y has been translated into German and published in the short story collection Techno der Jaguare, (Frankfurter Verlagsanstalt). This novella became the basis for her script of a full-length film which won the script competition of the Georgian National Film Centre in 2013. She now writes novels and also works as marketing and PR manager in the Georgian-American University. Her short story It’s Me was chosen by Dalkey Archive Press and published in Best European Fiction 2015. In 2014 she won a literary scholarship to the Literary Colloquium Berlin, where finished her novel Asynchrony, later nominated for the Literary Award SABA 2014 in the category the Best Novel of the Year. Ekaterine Togonidze’s works are translated into German and English languages.

LITERARY PRIZES AND AWARDS

Literary award SABA 2012 in category the best debut for Anaesthesia

ეკატერინე ტოგონიძე, ჟურნალისტი, დაიბადა 1981 წლის 16 მარტს. მისი ნაწარმოებები იბეჭდება 2011 წლი­დან. მიღებული აქვს სხვადასხვა ლიტერატურული ჯილდო: "ერთი მოთხრობის კონკურსი" (2011 წ); "თხუთმეტი საუ­კეთესო ქართული მოთხრობის" პრემია (2012 წ), პრემია "საბა" (2012 წ).

2013 წელს გერმანულენოვან ანთოლოგიაში "Techno Der­ Jaguar" შევიდა მცირე რომანი "ს-ხ-ვ-ა გ-ზ-ა"; ეს რომანი შეირჩა ავსტრიაში "ვენური კაფეების დღეებზე" საკით­ხავად; ამავე რომანის მიხედვით შექმნილმა პრო­ექტმა გაიმარჯვა საქართველოს კინოცენტრის "სცე­ნარების განვითარების კონკურსში".

ეკატერინე ტოგონიძე იყო ლაიპციგის წიგნის ბაზრობის ოფიციალური ­­სტუ­მარი და "ბერლინის ლიტერატურული კოლოკვიუმის" სტიპენდიანტი.

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Displaying 1 - 15 of 15 reviews
Profile Image for auserlesenes.
365 reviews17 followers
June 7, 2018
Die 16-jährige Lina und ihre gleichaltrige Schwester Diana führen ein einsames Leben. Die siamesischen Zwillinge sind von der Taille abwärts miteinander verbunden. Von der Außenwelt abgeschirmt, wohnen die beiden mit ihrer Großmutter in einem kleinen Haus unter ärmlichen Umständen im postsowjetischen Georgien. Ihre Mutter Elene ist tot, ihr Vater Rostom Mortschiladze, der als Professor an einer Fachhochschule unterrichtet, hat sie schon in der Schwangerschaft verlassen. In einer Gesellschaft, die für Behinderte wenig Mitgefühl hat, ist Elenes Cousin Zaza der einzige Kontakt zur Welt draußen. In ihren Tagebüchern finden die Jugendlichen einen Rückzugsort und die Möglichkeit, ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten Ausdruck zu verleihen. Doch dann stirbt die Großmutter und die Zwillinge sind plötzlich ganz auf sich alleine gestellt…

„Einsame Schwestern“ von Ekaterine Togonidze ist ein aufrüttelnder, eindringlicher Roman über das Leben mit einem besonderen Schicksal.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus zwei Teilen, die wiederum in etliche Abschnitte untergliedert sind. Neben den Passagen, die aus der Sicht von Rostom erzählt werden, wechseln sich die Tagebucheinträge von Lina und Diana ab. Dabei ist es der Autorin gut gelungen, einen authentischen Sprachstil für die Eintragungen der beiden Teenager zu finden. Auch die in Linas Passagen eingestreuten Gedichte sowie die wunderbaren Metaphern und Symbole, die an mehreren Stellen im Text zu entdecken sind, machen den Roman in sprachlicher Hinsicht besonders.

Mit Diana und Lina geht es um zwei Hauptprotagonistinnen, die es besonders schwer im Leben haben. Durch ihr Tagebuch wird ihre Gefühls- und Gedankenwelt sehr anschaulich und nachvollziehbar. Dabei stellt der Leser schnell fest, wie unterschiedlich die beiden Charaktere sind: Während Lina eher unbeschwert, verträumt und etwas naiv ist, ist Diana die vernünftigere und bodenständigere von beiden. Beim Lesen kommt man den Zwillingen sehr nahe, sodass ich schon nach wenigen Seiten viel Mitgefühl für die beiden entwickelt habe. Ihr Denken und Handeln ist zum Teil ihrer speziellen Situation geschuldet, zum Teil aber auch recht typisch für ihr Alter. Auch die übrigen Personen wirken realitätsnah.

Die Thematik der siamesischen Zwillinge spricht mich sehr an. Mit einem Schwesternpaar in den USA gibt es ein reales Vorbild für die Geschichte. Bemerkenswert ist es, dass die georgische Autorin die erste Schriftstellerin war, die in ihrem Heimatland körperliche Behinderung als Thema literarisch verarbeitet hat. Es hat mich tief erschüttert, wie Diana und Lina missbraucht werden, was man ihnen alles zumutet und wie die beiden von der Gesellschaft geächtet werden. Kaum jemand nimmt sie als eigenständig denkende Individuen wahr. Zudem gelingt es der Autorin gut, die inneren Konflikte der beiden Heranwachsenden deutlich zu machen und gleichzeitig einfühlsam darzustellen, wie sie mit dem Fehlen von Freiheit und Privatsphäre umgehen müssen. Die Geschichte regt somit in mehrfacher Hinsicht zum Nachdenken an und lässt den Leser so schnell nicht wieder los.

Natürlich kann das Cover ein solches Schwesternpaar nicht so einfach zeigen, weshalb ich die optische Umsetzung des Themas durch den Verlag als sehr gelungen betrachte. Auch der Titel ist passend gewählt.

Mein Fazit:
„Einsame Schwestern“ von Ekaterine Togonidze ist eine aufwühlende, beeindruckende Lektüre, die betroffen macht und noch eine Weile bei mir nachklingen wird. Ich kann diesen bewegenden Roman uneingeschränkt weiterempfehlen.
Profile Image for Levan Shakulashvili.
277 reviews
August 8, 2021
ეკატერინეზე ბევრი არაფერი ვიცი, მაგრამ რაც გამიგონია, იქიდან მუდამ ძალიან კარგ შთაბეჭდილებას ტოვებდა ჩემზე როგორც ადამიანი, როგორც მწერალი. სულ მინდოდა მისი ნაწარმოებების წაკითხვა და ისე მოხდა პირველი ლინასა და დიანას ამბავს მივადექი. მწერლისა არ იყოს, არც სიამის ტყუპთა ბიოლოგიურ ან ფსიქილიგიურ ასპექტებში ვარ გარკვეული, თუმცა არ მგონია ამ წიგნის მთავარ სათქმელს მსგავსი ადამიანების სულიერი სამყაროს ასახვა წარმოადგენდეს. მიუხედავად ამისა, მგონია ავტორმა ესეც საკმაოდ კარგად მოახერხა.
ეს წიგნი ძალიან უბედურია, ამავროულად ძალიან ქართული. კითხვისას მხოლოდ იმაზე ვფიქრობდი, ასეთი უბედური პერსონაჟების მხოლოდ ქართულ ლიტერატურაში არიან მეთქი. ახლაც, რომ ვფიქრობ ვერ ვიხსენებ Aსინქრონიდან რაიმე ნათელ წერტილს, ხალისიან მომენტს, ბედნიერ პერსონაჟს. ამისდა მიუხედავად რომანი არ გსტრესავს. უცნაურია. დღიურის კითხვა ყოველთვის სახალისოა, თუნდაც ამ დღიურში არაფერი ეწეროს კარგი. ბევრი რამ მომეწონა მაინც, მომეწონა ორმაგი ბუნების შეპირისპირება, მომეწონა როსტომის როლი, ზაზას როლი. ძალიან კარგად გამოხატავენ იმას, რადაც ქართველი კაცის იდეაა დღესდღეობით ქცეული. მომეწონა, რომ სიუჟეტი რომანის მეორე ნახევარში მთლიანად შეიცვალა და ამერიკული ჰორორ სთორი meets shit-ში გადავიდა. და ისედაც არ აკლდა shit არავის აქ. რაიმე განსაკუთრებული ემოციაც არ დამიტოვა, უფრო სიცარიელე. მაგრამ საინტერესოა, კიდევ წავიკითხავ ეკატერინეს წიგნებს, მომწონს რასაც ყვება და რატომაც. ყველაზე მეტად ლექსები მომეწონა, ძალიან კარგი იყო. ძალიან.
Profile Image for Ilona Leonova.
135 reviews5 followers
March 25, 2025
Історія про сіамських близнючок, розказана через їх щоденники.
Тут підіймається тема дискримінації за фізичними вадами, а також жорстокість людей.
Profile Image for Denise.
299 reviews12 followers
January 8, 2022
Die Geschichte von Diana und Lina ist ganz einmalig. Die beiden wachsen so isoliert auf, dass sie eine gewisse Weltfremdheit und Naivität ausmacht. Diana ist die etwas pessimistischere von beiden. Sie rechnet immer wieder mit etwas schlechtem und scheint zu jeder Zeit auf die Grausamkeit der Welt vorbereitet zu sein – Spoiler: sie ist es nicht. Lina hingegen ist die Träumerin, sie liebt es Zeitschriften auszuschneiden, möchte Modedesignerin werden und hat von der Außenwelt eine teilweise eher surreale Vorstellung.

„Einsame Schwestern“ ist aus den Sichten der beiden Mädchen geschrieben, allerdings wird die komplette Handlung in Tagebucheinträgen dargestellt. So bekommen wir als Leser die Gedanken der Zwillinge ungefiltert mit. Unterbrochen werden die Einträge durch kurze Sequenzen, die von dem Vater der beiden handeln. Er weiß nichts davon, dass er siamesische Zwillinge gezeugt hat und wird immer wieder von einem Krankenhaus kontaktiert, dass wissen möchte, was mit seinen toten Kindern geschehen soll.

Ja, Lina und Diana sind schon gestorben, als wir die Tagebucheinträge lesen, als auch der Vater von ihnen erfährt. Wir wissen von Beginn an, dass etwas schreckliches geschehen wird. Doch trotz dieses Wissens war ich nicht darauf vorbereitet, was noch passieren würde.

Das Tragische während der ganzen Geschichte sind Lina und Diana selbst. Die beiden träumen davon ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, fühlen sich die ganze Zeit aber als Anhängsel der Schwester. Trotz dieser Tragik und den Geschehnissen – der Tod der Großmutter, der Krankenhausaufenthalt und das Eintreffen im Zirkus – konnte mich die Geschichte nicht richtig mitreißen. Die Worte haben mich nicht berührt, haben kaum Emotionen geweckt. Vielleicht ist das Absicht, um das Ende umso schockierender wirken zu lassen.

Ja, ich war schockiert. So schockiert hat mich vermutlich schon lange kein Buch mehr. Ich war fassungslos und wie erstarrt. Das Ende ist heftig, daher bitte ich dich, die Triggerwarnung ernst zu nehmen, die ich am Anfang dieser Rezension ausgesprochen habe.



FAZIT
„Einsame Schwestern“ ist keine leichte Kost. Ganz im Gegenteil ist es ein tragisches Buch über das Leben zweier Mädchen, die sich so viel von ihrer Welt versprochen haben und nichts davon bekommen konnten. Während mich das Ende vollkommen schockiert zurückgelassen hat, konnte mich das restliche Buch emotional nicht besonders ergreifen.
Profile Image for Qeto Matitaishvili.
2 reviews
September 28, 2017
ალბათ ჩემთან ასე ახლო და ამავდროულად, ასე შორი წიგნი არასდროს არ წამიკითხავს. და ვერც წავიკითხავ. ვბღავი.
Profile Image for _Leselust_.
295 reviews38 followers
October 5, 2018
"Wo würde ich hinlaufen, wohin würde ich vor meiner Schwester fliehen? Oder vor mir selbst? Wie sieht das Leben aus, wenn man keine Gefangene ist?" (Aus "Einsame Schwestern, S. 113)

Kurzmeinung:
Ein starkes Debüt aus Georgien. Ekaterine Togonidze erschafft mit Einsame Schwestern einen besonderen Roman mit außergewöhnlichen Protagonistinnen und einer außergewöhnlichen Erzählart. Die Geschichte der siamesischen Zwillinge Diana und Lina ist erschütternd und ergreifend. Ein besonderes Buch, das sich zu lesen lohnt.


Meine Meinung:
Die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür. In diesem Jahr ist das Gastland Georgien, weswegen viel interessante georgische Literatur ins Deutsche übersetz wurden. Auch ich habe also mal ein bisschen gestöbert, was georgische Autor_innen so zu bieten haben. Das Debüt von Ekaterine Togonidze hat mich gleich angesprochen.

Es ist wirklich ein besonderes Buch. Es erzählt die Geschichte von Diana und Lina. Die beiden Mädchen sind Schwestern. Aber nicht nur das. Sie teilen sich einen Körper. Von der Taille abwärts sind sie verbunden. Sind nie allein. Gleichzeitig leben sie versteckt bei ihrer Großmutter, dürfen nie raus, sind immer allein.

"Als wir noch Kinder waren, hat das nicht so wehgetan. Früher gab es Momente, in denen wir auch glücklich waren. (...) Es wird mir zu eng hier, in diesem kleinen Zimmer, uns fällt allmählich die Decke auf den Kopf. Das alles, diese Leere, macht mich schrecklich müde. Unser Leben besteht nur aus dieser Leere."
(Aus "Einsame Schwestern, S. 17)

Doch das Leben für die Schwestern wird noch schlimmer. Als die Großmutter stirbt und das Haus durch ein Hochwasser zerstört wird, finden sich Diana und Lina schließlich im Zirkus wieder, wo sie körperlich und emotional misshandelt werden.

In Tagebuchform schreiben die beiden abwechselnd, was sie erleben und fühlen. Die Autorin schafft es dabei sehr gut, beiden eine eigene Stimme, einen eigenen Stil zu geben.
Diana, die viel nachdenkt, die Pragmatischere, die Starke.
Lina, die Sentimentale, Hoffnungsvolle und Naivere. Die Gedichte schreibt und sich sogar verliebt.

Dazwischen erfahren wir in kurzen Passagen auch immer etwas über Rostom, den Vater der beiden, der nichts von der Existenz seiner Töchter weiß. Erst hatte ich fast ein bisschen Mitleid mit ihm, weil er erst durch den Tod der Zwillinge von ihnen erfährt. Doch je mehr ich von ihm gelesen habe, desto wütender hat mich dieser Charakter gemacht!
Gleich am Anfang erfährt man als Leser*in mit Rostom zusammen, dass Diana und Lina sterben. Und so herrscht von Anfang an in dieser Geschichte eine sehr bedrückende Stimmung.

Die Zwillinge stellen sich oft die Frage nach dem Warum? Warum passiert so was? Warum ihnen? Will sie überhaupt jemand? Wie soll ein Leben für sie aussehen?

"Mir ist es peinlich, dass wir anders sind. Manchmal macht mich das alles fast verrückt. Warum passiert so was? Und warum ausgerechnet uns?"
(Aus "Einsame Schwestern, S.13)

Auch wenn die Geschichte absolut trostlos ist, konnte ich es als Leserin doch ertragen, es zu lesen, was vor allem durch die Art und Weise herrührt, wie die Schwestern von ihrem Leben erzählen. Sie waren nie in der Schule und drücken sich eher einfach aus. Außerdem wuchsen sie isoliert auf und wissen wenig von der Welt. So beschreiben sie oft sehr naiv und unwissend, was ihnen passiert. Sie erleben die Dinge anders, als andere es vielleicht täten, weil sie Vieles nicht verstehen. Das schafft irgendwie auch eine gewisse Distanz und macht die Geschichte für mich erträglicher zu lesen.

"Unsere Mutter konnte friedlich sterben, weil sie uns nicht alleine zurückließ, wir haben einander, und so wird es bleiben. Ich kann ohne Diana nicht leben, und sie nicht ohne mich. Diese Worte entsprechen den Tatsachen, sind kein romantisches Gefasel."
(Aus "Einsame Schwestern, S. 31)

Fazit:
Dieses Buch ist wirklich besonders und sticht aus anderen Romanen heraus, sowohl was die Themenwahl angeht, aber auch was Aufbau und Schreibstil betrifft. Eine absolut bewegende und erschütternde Geschichte über das Schicksal der siamesischen Zwillinge Lina und Diana, die so gerne leben wollten, und denen das Leben nur Kummer und Leid zu bieten hatte.
Profile Image for verbava.
1,147 reviews164 followers
August 17, 2025
у першій третині тексту авторка старанно намагається не казати словосполучення «сіамські близнючки», натомість описуючи ситуацію головних героїнь натяками, від яких виникає враження тужної загадковості, майже магічності якоїсь. і це хороший прийом, який, щоправда, зашпортується об те, що згадка про сіамських близнючок є в першому ж реченні анотації (і, звісно, в усіх розмовах про книжку), тож, аби відчути повний його ефект, треба читати зовсім всліпу, не бачивши ні обкладинки, ні опису в онлайновій книгарні. тобто оптимальний варіант — якщо вам (ну тобто не вам, для вас я вже все зіпсувала) цю книжку подарують, сховавши титулку й вихідні дані; але мені складно уявити когось, кому вистачить жорстокості на такий експеримент.

бо роман таки дуже сумний. навіть коли нам іще прямо не кажуть, що діана й ліна — сіамські близнючки, їхнє життя здається казкою про ув’язнених принцес, яка й так навряд чи скінчиться добре. але далі виявляється, що це не казка, а брутальна реальність пострадянських дев’яностих, у певний момент у тексті починає лунати російська мова, і стає ясно, що шанси на щасливий фінал узагалі від’ємні, а людяність — це категорія, якою тут не послуговуються. радості не станеться.

якщо ви таки вирішите читати цю книжку — а це потужний роман про соціальну незахищеність, про очуження й дегуманізацію осіб із фізичними відхиленнями, про торгівлю людьми, про асиметричні відповідальності в патріархальному суспільстві; ні разу не шкодую, що за нього взялася, просто, ну, сумно — то зважайте на те, що тут є дуже жаский (не в сенсі графічності, бо якраз ні, а в сенсі чорної емоційної прірви) опис зґвалтування. утім, чи страшніший цей випадок за все інше, ще більш нормалізоване насильство, яке переживають ліна і діана? та ні.
Profile Image for Andreas Steppan.
188 reviews18 followers
March 27, 2019
Zarte Poesie, grausame Realität: Dieses eindringliche, feinfühlige Buch über Siamesische Zwillinge und den ignoranten Umgang der Gesellschaft mit dieser Besonderheit ist mir durch Mark und Bein gegangen. Ein wichtiges Buch über Behinderung und Menschenwürde und für mich eine große literarische Überraschung.
Hier geht es zu meiner ausführlichen Rezension:
https://buchuhu.wordpress.com/2019/03...
Profile Image for Inna Zolotar.
170 reviews40 followers
July 5, 2025
Така сумна і жаска книга з різними глибинами та (під)текстами. Тут і про (не)самість поруч з самотністю, про єдність та інакшість, про співзалежність та владу, про Сакартвело-Грузію та про ієрархію стосунків батьків і дітей в патріархальному суспільстві. Мені в цьому романі забракло тільки складнішого фіналу, але є як є. І класно, що з'являються переклади з таких зовсім невідомих нам літератур. Рекомендую!
Profile Image for Levan Chkonia.
139 reviews5 followers
July 23, 2016
მიუხედავად იმის, რომ პირადად ეკატერინე მომეწონა, წიგნი თითქოს მშრალი იყო. საინტერესოა, თუმცა არა ჩამთრევი. დამაკლდა ბევრი რამ.
Profile Image for Merab Kvintradze.
6 reviews1 follower
February 4, 2016
ძალიან ძლიერი წიგნია, აბსოლიტურად შემძრა შინაარსმა და განსაკუთრებულად დასასრულმა. ნამდვილად დიდი მადლობა ეკატერინე ტოგონიძეს ამ არაჩვეულებრივი წიგნის დაწერისთვის.
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