Das mehrfache Erz�hlen der gleichen Geschichte hat einen festen Platz in unserem Alltag und in unserer Kultur - sei es als Anekdote im Freundeskreis, als wiederholte Erz�hlung der Krankheitsgeschichte im Arzt-Patient-Gespr�ch oder auch als literarische Bearbeitung. Umso erstaunlicher ist es, dass dieses Ph�nomen bisher noch nicht Gegenstand interdisziplin�rer Forschung war. Die Beitr�ge des Bandes behandeln das Wiedererz�hlen aus den Blickwinkeln verschiedener Forschungsrichtungen und beleuchten die Formen und Funktionen von Konstanz und Variation in den unterschiedlichen Erz�hlversionen in Zusammenhang mit ihren jeweils spezifischen Gespr�chs- bzw. Entstehungskontexten.