Charlie Chaplin, Luis Bu�uel, Lars von Trier, Takeshi Das Thema Blindheit zieht sich durch die ganze Filmgeschichte. Den blinden Protagonisten kommen dabei ganz unterschiedliche Funktionen zu. Zum einen werden durch sie die spezifischen Wahrnehmungsm�glichkeiten des Kinos sowie technische Neuerungen (wie z.B. vom Stumm- zum Tonfilm) reflektiert; zum anderen werfen sie Fragen nach dem Verh�ltnis von K�rper, Kultur und Behinderung auf.Die Beitr�ge des Bandes verbinden film�sthetische Problemstellungen mit Ans�tzen der Disability Studies und fragen nach den Ikonographien, Codierungen und Narrationen von Blindheit seit den Anf�ngen des Kinos. Dabei geht es nicht nur darum, wie Blindheit im Film repr�sentiert wird, sondern auch um die Macht der Blicke, die Zuschauer- und Kameraposition sowie Voyeurismus. Im Mittelpunkt stehen die �blind spots� der filmischen Wahrnehmung.