Willkommen zurück an der Bluewell University! Ein neues Jahr beginnt und es gibt wieder jede jeder Menge Action, Spannung und prickelnde Gefühle.
Rockster muss neben Studium und Nebenjob neuerdings auch noch seine jüngere Schwester großziehen. Alleine. Eine Rolle, mit der er schwer zu kämpfen hat, denn Zoey kämpft gegen eine schreckliche Krankheit an. Ausgerechnet da taucht auch noch Wesley an seinem Arbeitsplatz in der Kletterhalle auf, der verhasste Ex von Riley. Und auch wenn Rockster ihn zum Teufel wünscht, klebt er ihm von nun an regelrecht an den Hacken. Selbst an der Uni. Da sind Reibereien vorprogrammiert. Doch ausgerechnet ein flauschiges Fellknäul und ein gefährliches Hobby schafften es, die Schalen der harten Kerle zu knacken. Nur um neue und alte Wunden zu offenbaren.
Für Fans mit folgenden Tropes: Haters to Lovers Forced Proximity He falls Harder Found Family
Ein Own Voice Roman - frech, laut und so viel tiefsinniger als erwartet.
Martina Riemer lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Österreich. Zurzeit ist sie Mama, Köchin, Putzfrau, Trösterin, Buchvorleserin, Malerin, Gärtnerin (und vieles mehr) und arbeitet als Sachbearbeiterin in Wien. Wenn sie Zeit findet und nicht selbst liest, macht sie sich mit Kaffee und Laptop bewaffnet auf, um eigene Geschichten zu schreiben, die ihr im Kopf herumschwirren. Tagträumerin war sie schon immer, erst später wurden diese Gedankensplitter zu verstrickten Ideen, die sich zu vollständigen Geschichten formten. 2014 hat sie ihre ersten beiden Bücher veröffentlicht, und es bei Lovelybooks auf Platz 3 der besten Debütautoren geschafft.
Ach Martina, du hast mit diesem Buch einfach zwei ganz besondere Charaktere geschaffen und ich fühle mich so sehr geehrt, dass ich von Anfang an dabei sein durfte. Möglicherweise bin ich deshalb etwas voreingenommen aber das spielt letztendlich keine Rolle.
Die Charaktere, die in der Bluewell Reihe erschaffen werden, brechen nach meiner Einordnung ein bisschen mit dem, was ich sonst im New Adult Bereich lese. Das ist ungewohnt und einfach erfrischend anders. Sie sind reflektiert und lernbereit. Sie stehen zu ihren Themen und setzten sich mit ihnen auseinander und sie leben Gefühle und gehen zur Therapie. Was ich an "The Trust You Need" besonders mochte, waren die schnellen Dialoge, die manche Szenen vorangetrieben haben. Ich war super gerne mit Wesley, Rockster und ihren Freunden auf dem Jahrmarkt oder bei Rockster Zuhause. Die Jungs haben echte, tiefe Gefühle und sind sich nicht zu fein sie auszusprechen. Ich mochte die zwei einfach so gerne. Auch wenn einer glaubt es nicht zu sein, aber sie sind einfach unglaubliche Green Flags, die deutlich zeigen, dass sie mehr sind als nur ihre Vergangenheit.
Den Auftakt der "Bluewell University"-Reihe mochte ich unglaublich gerne, daher war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und habe mich auf die Geschichte von Wesley und Rockster gefreut.
Leider muss ich sagen, dass die Geschichte dieses mal nicht so gefühlt habe. Ich mich sehr schwer getan in das Buch reinzufinden und auch Wesley und Rockstern konnte ich leider nicht so richtig ins Herz schließen.
Ich weiß gar nicht so richtig woran es gelegen hat bzw. denke ich, dass keinen wirklich Grund gibt, außer mein Gefühl. Ich fand Wesley und Rockster wirklich sympathisch, aber die meiste Zeit konnte ich keine richtige Verbindung zu den beiden aufbauen und konnte daher alles nicht so sehr nachempfinden. Es gab trotzdem auch für mich ein paar schöne und amüsante Momente mit den beiden.
Das Setting hat mir wieder sehr gefallen, auch wenn es dieses Mal wenig an der Uni spielt, aber ansonsten hat es von der Atmosphäre wieder sehr gut gepasst.
Insgesamt konnte das Buch nach dem starken Auftakt leider nicht so ganz meine Erwartungen erfüllen, aber ich kann es trotzdem weiterempfehlen.
3,5 - 4 ⭐️ "Bluewell University - The Trust You Need" von Martina Riemer, ist eine Geschichte, die nicht nur humorvoll und leicht geschrieben ist, sondern auch wichtige Themen wie Akzeptanz, zweite Chancen und Selbstfindung behandelt. Aber auch Diversität, Gleichberechtigung und Collegeleben spielen eine wichtige Rolle. Durch den lockeren Schreibstil fiel es mir leicht, in die Welt der Protagonisten einzutauchen - das Buch ließ sich flüssig lesen und ich war gut im Flow. Wesley, Rockster und die allgemeine Handlung der Geschichte wurden durch Missverständnisse, überraschende Wendungen, ein leichtes Drama und Hindernisse lebendig. Die Protagonisten durchlaufen eine so tolle und deutliche Entwicklung, die uns Leser vor allem daran erinnern sollte, dass es wichtig ist, sich selbst zu akzeptieren, aber auch anderen in unserer Gesellschaft mit Offenheit zu begegnen. Für Schubladendenken ist einfach kein Platz! Fazit: Martina Riemer überrascht mit geschickten Twists, die der Geschichte zusātzliche Tiefe verleihen, das mochte ich sehr. Bluewell University - The Trust You Need ist mehr als nur eine leichte Lektüre und sollte definitiv gelesen werden. Humor und Emotion wechseln sich gleichermaßen ab und sorgen so für gute Unterhaltung. Lediglich der Spice Anteil war für meinen persönlichen Geschmack etwas too much und die Ausdrucksweise war mir hin und wieder doch etwas zu ordinär und derb. Alles in allem kann ich es aber empfehlen.
Rockster fokussiert sich auf sein Studium und seinen Nebenjob. Womit er nicht gerechnet hat, ist, dass er nun auch auf seine Schwester Chloe aufpassen muss. Chloe ist aber nicht die einzige, die er nun öfter sehen muss, denn bei seiner Arbeitsstelle fängt auch Wesley an. Wesley, den er dafür hasst, wie er seinen Ex behandelt hat.
Wesley mochte ich sehr gerne. Ich finde es gut, dass er sich Hilfe geholt hat und es ist schön zu sehen, dass er recht gut mit allem klar kommt. Von Rückschlägen lässt er sich auch nicht lange unterkriegen und im Verlauf der Geschichte gewinnt er mehr Selbstbewusstsein und steht für sich ein. Die Entwicklung von ihm finde ich gelungen. Rockster ist auch nicht schlecht, er hat sich aber die ein oder andere Sache erlaubt, die ich nicht gut gefunden habe, dass hat er aber auch eingesehen und sich entschuldigt. Er hat eine harte Schale und einen weichen Kern. Das University-Setting und das Kletterthema hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist unterhaltsam, aber auch tiefgründig. Traumatische Erlebnisse und Esstörungen spielen nämlich eine Rolle und diese werden sensibel behandelt. Man verfolgt das Leben von Wesley und Rockster gerne mit und freut sich, dass sie sich immer näher kommen. Für mich gab es ein oder zwei zähe Momente, die sind aber recht schnell wieder vorbei gewesen, weshalb mich das nicht weiter gestört hat. Der Schreibstil ist angenehm und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte der beiden hat mich emotional berührt und ich habe mit ihnen mitgefühlt. Die Geschichte kann ich jedem empfehlen, der eine emotionale und interessant University-Romance lesen möchte. Ich finde es gut, das wichtige Themen behandelt werden und die Charaktere habe ich ins Herz geschlossen.
Bluewell University – The Trust You Need erzählt die Geschichte von Rockster und Wesley, zwei jungen Männern, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, und doch viel mehr verbindet, als sie glauben. Rockster kämpft mit Uni-Stress, der Verantwortung für seine kleine Schwester und den Sorgen um seine Mutter, während Wesley nach einer traumatischen Vergangenheit und schwierigen Beziehungen versucht, Schritt für Schritt ins Leben zurückzufinden.
Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv und geprägt von Missverständnissen, Vorurteilen und einer langsamen Annäherung, die authentisch und gefühlvoll beschrieben wird. Besonders schön ist dabei auch die Darstellung, wie Vertrauen wachsen kann, selbst wenn Narben aus der Vergangenheit noch schmerzen. Neben dem Liebesplot überzeugt auch das Setting an der Bluewell University und das Thema Klettern, das bildhaft und spannend in die Handlung eingebunden ist. Martina Riemer gelingt es, ernste Themen wie Traumata und Essstörungen sensibel einzubinden, ohne die Leichtigkeit einer modernen New-Adult-Romance zu verlieren. Die Nebencharaktere, Freundschaften und die Uni-Atmosphäre runden die Geschichte ab und machen sie lebendig.
Ein emotionaler, tiefgründiger und gleichzeitig unterhaltsamer Roman, der zeigt, wie wichtig Vertrauen in andere aber auch in sich selbst ist.
"The Trust You Need" ist eine intensive und zugleich tief emotionale Gay Romance, die unter die Haut geht!
Die Autorin liefert einen mitreißenden "Haters to Lovers"-Tanz, der beweist, dass hinter einer dicken Mauer aus Abneigung oft die größte Sehnsucht lauert. Rockster und Wesley liefern sich ein Gefühlsduell, das von sprühender Chemie und gleichzeitig von zarter Verletzlichkeit geprägt ist.
Der Roman ist authentisch, ehrlich und behandelt die ernsten Themen des Lebens mit der nötigen Tiefe, ohne dabei den Humor und die Leidenschaft zu kurz kommen zu lassen. Eine wunderschöne Geschichte über das Vertrauen, in andere, aber vor allem in sich selbst.
Eine gefühlvolle queere Romance mit Tiefgang und Herz.
In diesem Band erhält Wes, der im ersten Teil als Antagonist galt, eine zweite Chance- diesmal als Hauptfigur. Seine Vergangenheit ist von Fehlern geprägt, doch nun darf er zeigen, dass mehr in ihm steckt und dass die Welt nicht nur aus schwarz und weiß besteht. Rockster hingegen ist loyal, steht für seine Freunde ein und kann Wes zunächst nicht ausstehen. Trotzdem kreuzen sich ihre Wege immer wieder und langsam entsteht zwischen ihnen eine spürbare Anziehung.
Die Geschichte überzeugt durch emotionale Tiefe und eine süße, authentische Dynamik zwischen den Charakteren. Besonders interessant und gelungen fand ich das Thema Essstörung, die Autorin hat das Thema sehr sensibel rübergebracht.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, was den inneren Wandel der Protagonisten besonders greifbar macht. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Und an den passenden Stellen auch echt spicy.
Besonders berührend war zu sehen, wie sich Wes und Rockster langsam öffnen, Vertrauen aufbauen und hinter die Fassade des jeweils anderen blicken. Rockster wachsende Sympathie für Wes und die Erkenntnis, dass jede Geschichte zwei Seiten hat, wurden feinfühlig und glaubwürdig dargestellt.
Lediglich am Ende haben sich die Ereignisse etwas überschlagen, insbesondere die Szene mit Wes’ Ex fand ich etwas übertrieben. Dafür fand ich den Epilog total süß! Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch, das mich emotional abgeholt und wunderbar unterhalten hat.