Cosy. Sapphic. Berührend. Eine Story über Mental Health, Liebe und Katzen!
Thea wurde bereits mehrfach im Leben enttäuscht - die Trennung ihrer Eltern, in der Schule für ihr Gewicht gehänselt, eine beste Freundin, die nie eine war. Und zuletzt hat die Frau, in die sie verliebt war, ganz plötzlich Schluss gemacht. Dabei sehnt sie sich so sehr nach Liebe und aufrichtiger Zuneigung. Nur ihre älteren Brüder halten zu ihr. Sie schenken ihr eine Reise in die idyllische, kleine Hafenstadt Gullhavn, an der Küste von Norwegen, um abzuschalten. Thea hofft, dort Kraft sammeln zu können. Womit sie nicht rechnet, ist Tilly. Die charmante, selbstbewusste junge Frau, die in einem Katzencafé arbeitet und sich von Tag eins mit ihrer liebenswerten Art in ihr gebrochenes Herz schleicht. Doch hinter Tillys starker Fassade stecken dunkle Geheimnisse. Können die beiden Frauen einander genug vertrauen, um gemeinsam zu heilen?
Die Geschichte von Thea und Tilly entfaltet sich von der ersten bis zur letzten Seite als ein zutiefst berührendes, in jeder Hinsicht kunstvoll komponiertes Leseerlebnis. Kraftvolle Botschaften unter den Sternen Norwegens und etwas Kitsch. Aber es ist herzlicher Kitsch, voller Wärme und entfaltet eine eigene Schönheit. Es ist ehrlich, tröstlich und romantisch.
Die Themen Mobbing und Mental Health sind toll umgesetzt, so dass ich sehr stark mit Thea mitfühlen konnte. Tilly ist eine absolute Green Flag, eine Kompassfigur, die auf Augenhöhe auftritt, aber trotzdem eine verletzliche Seite hat.
Das Katzencafé ist eine wundervoll entschleunigende Kulisse voller Heilung und Cuteness.
Allgemein ist die Geschichte sehr realistisch und feinfühlig, wie eine herzliche Umarmung, die zeigt, dass nach dem Regen die Sonne wieder scheint. Ganz ohne künstliches Drama.
Ich kann nur empfehlen, sich auf die Reise an die norwegische Küste zu begeben und sich verzaubern zu lassen.
Eine sapphic Romance an der Küste Norwegens mit einem Katzencafe, Zimtknoten, salzigen Küssen und Hugo.
„Wir, ein Leuchten wie die Nordlichter“ ist eine feinfühlige Geschichte die Hoffnung gibt. Leise und mit einen Blick für die kleinen schönen Feinheiten in unserem Alltag. Besonders berührend fand ich die Momente, die einen daran erinnern, dass wir nicht zu viel sind nur weil wir heilen, weil wir Zeit brauchen, weil kurz innehalten müssen, weil die Welt sich zu schnell dreht. Wir haben unseren eigenen Rhythmus und sind einfach wir.
Nach dem ich das Buch beendet habe, blieb bei mir eine Sehnsucht nach Norwegen, ganz großes Verlangen nach Zimtknoten und Screenshots von Milchsternen zurück. Also meine persönlichen Erinnerungen an „Wir, ein Leuchten wie die Nordlichter“
„Und in diesem Moment glaube ich, wir leuchten genauso schön wie die Nordlichter.“
Worum geht es? Als Thea nach dem Ende einer Beziehung und ihrem Job von ihren Brüdern in den Zug von Oslo in das kleine Örtchen Gullhavn an der norwegischen Küste gesetzt wird, ahnt sie nicht, dass sie dort nicht nur sich selbst, sondern auch Tilly finden wird.
Wie hat es mir gefallen? Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. „Wir, ein Leuchten wie die Nordlichter“ ist ein Buch zum wohlfühlen, das emotional berührt, zart und kraftvoll zugleich ist und die Seele wie eine warme Umarmung tröstet. Thea und Tilly muss man einfach ins Herz schließen. Beide sind so glaubwürdig geschrieben, mit ihren eigenen Problemen, Eigenarten und Macken. Zwar entstand mir persönlich die Beziehung der Beiden etwas zu schnell, aber das macht gar nichts, denn es passte zur Geschichte und noch wichtiger, zu Thea und Tilly. Und ohne spoilern zu wollen - ich fand auch das Ende toll. Kein übertriebenes Happy End, sondern ein realistisches. Das Buch hat mir mehr gegeben, als ein paar Stunden gute Unterhaltung. Nach dem Lesen möchte ich unbedingt wieder nach Norwegen reisen, ich möchte ein Katzencafé besuchen und Kanelknuter essen. Ich möchte meine eigenen Nordlicht-Gefühle fühlen. Und ich werde meinem eigenen Kopfgeist einen Namen geben. Lest das Buch unbedingt, wenn ihr Lust auf eine queere Liebesgeschichte mit cozy Norwegenvibes habt. Auf Salzpfötchen, Kanelknuter und Kanu-Dates. Aber auch auf Mental Health Themen, Neurodivergenz und leise laute Töne.
Eine süße sapphic Story mit noch viel süßeren Katzen. Keine super spannende Story, aber genau das Richtige wenn man einfach mal eine schöne Liebesgeschichte lesen möchte, ohne großes Drama. Anfangs hatte ich ehrlicherweise etwas Zweifel, ob das Buch etwas für mich ist, aber ich wurde definitiv überzeugt.
Die Stelle mit dem Nordlichtervergleich hat mich dann auch tatsächlich irgendwie zum Weinen gebracht.
Das Buch passt gut zu warmen Winterabenden vor dem Feuer, wenn man einfach mal wieder Bestätigung braucht, dass egal wie schlimm das Leben vielleicht mal aussehen mag, irgendwo wartet sicher auch ein Happy End auf dich. 🩷
(Jetzt will ich nach Norwegen ins Katzencafé und Nordlichter anschauen.)