"Wir können untergehen. Aber wir werden eine Welt mitnehmen", sagte Hitler Anfang 1945. - Zu dieser Zeit wurde der Autor 18 Jahre alt und mußte in einen Krieg ziehen, von dem er längst wußte, daß er verloren Dem Untergang entgegen! - Noch war alles nicht geschehen, was Joachim Fest in seiner historischen Gesamtschau "Der Untergang" so glänzend umrissen Eine der größten Katastrophen in unserer Geschichte. Wie sahen die Deutschen dem Kriegsende entgegen? Wie erlebten sie das unaufhaltsame Geschehen? War unsere nationale Welt noch zu retten - mit ihrer alten Geschichte und Kultur? - Die Erlebnisse und offenen Wahrnehmungen des Achtzehnjährigen mögen eine Ahnung vermitteln von diesem Gang ins Ungewisse - dem Untergang entgegen. Von Hitler hörte man nichts mehr. Aber die Machtstrukturen funktionierten noch, bis es hieß: Hitler ist tot! - Kapitulation im Kessel von Berlin. - Das Kriegsende war da, aber ohne Befreiung! - Nach der frühzeitigen Heimkehr aus sibirischer Gefangenschaft schrieb der Autor spontan nieder, was nicht erzählt werden konnte, ungefiltert - aus der noch frischen Erinnerung. Der Leser kann sich so in den Jugendlichen von einst hineinversetzen, ohne fürchten zu müssen, naiven Fehldeutungen oder Irrtümern zu erliegen. - Denn von außen wird der Gang der Erzählung begleitet von Wegzeichen der historischen Reflexion.