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Welche Farbe hat die Angst?

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Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen?
Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt …

271 pages, Hardcover

First published March 13, 2014

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Barbara Rose

84 books

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Community Reviews

5 stars
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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Leselurch.
231 reviews23 followers
April 17, 2016
*Worum geht's?*
Als die fünfzehnjährige Katta bei einem Malwettbewerb den ersten Platz erzielt und einen Kunstkurs bei dem renommierten Künstler Josef Wild gewinnt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sogar Alex, der Mädchenschwarm ihrer Schule, ist dadurch auf sie aufmerksam geworden! Doch der Malkurs verläuft ganz anders, als erwartet: Als Josef Wild in ihren Bildern den Stil seiner verstorbenen Schülerin Miriam wiedererkennt, beginnt Katta mit Nachforschungen. Sie glaubt nicht daran, dass jemand wie Miriam, der mit so viel Leidenschaft und Lebensfreude gemalt hat, tatsächlich Selbstmord begangen haben soll! Gemeinsam mit Alex, der sie auf ihrer Suche nach der Wahrheit unterstützt, entdeckt Katta immer mehr versteckte Nachrichten von Miriam, die ihre Theorie bestätigen. Dabei merkt sie nicht, dass die dem wahren Täter immer näher kommt – und plötzlich schwebt Katta selbst in großer Gefahr.

*Meine Meinung:*
„Welche Farbe hat die Angst?“ aus der Feder von Barbara Rose ist ein Buch, auf das ich ehrlicherweise erst aufmerksam geworden bin, als es überraschend in mein Regal eingezogen ist. Es kam genau zur rechten Zeit, denn ich hatte mal wieder Lust auf einen Jugendthriller und der Klappentext hat mich auf Anhieb neugierig gemacht. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, hatte mich Barbara Rose auch schon fest in ihrer Hand: Die Geschichte um die junge Künstlerin Katta, deren Stil der verstorbenen Kunstschülerin Miriam erstaunlich ähnlich ist, hat mich mit ihrer Farbgewalt sofort in ihren Bann gezogen.

Protagonistin der Geschichte ist die fünfzehnjährige Katharina, genannt Katta. Katta hat ein ganz besonderes Talent, eine große Leidenschaft, für die ihr Herz brennt: die Malerei! Wenn sie Pinsel und Stift in die Hände bekommt, dann malt sie nicht einfach nur; Katta füllt ihre Bilder mit Leben! Und mit dieser speziellen Leidenschaft schafft das junge Mädchen es in Windeseile, auch die Leser für die Malerei zu begeistern. Allerdings steckt in Katta noch viel mehr als eine begabte Künstlerin. Sie ist eine mutige und starke Protagonistin, die niemals den Kopf in den Sand steckt. Nichts und niemand kann sie aufhalten! Das beweist Katta mit der Entwicklung, die sie in „Welche Farbe hat die Angst?“ vollzieht, mehr als deutlich. Unscheinbar? Von wegen!

Für Jugendthriller-Fans wie mich, die eigentlich schon um ein paar Jahre aus der Altersempfehlung herausgewachsen sind, ist „Welche Farbe hat die Angst“ leider etwas zu vorhersehbar. Die Auflösung des Geheimnisses, die Wahrheit hinter Miriams Tod ist für aufmerksame Leser schnell ersichtlich. Für jüngere Leser, die das Genre vielleicht auch erst für sich ausprobieren möchten, ist der Roman dagegen ideal. Barbara Rose hat für sie genau die richtige Portion „Thriller“ in das Jugendbuch einfließen lassen, sodass sie voll und ganz auf ihre Kosten kommen werden.

Zwar habe ich den Täter schnell entlarven können, aber an Spaß und Spannung hat die Geschichte für mich trotzdem nichts verloren. „Welche Farbe hat die Angst?“ hat so viele andere tolle Facetten, dass ich darüber getrost hinwegsehen konnte. Neben der süßen Liebesgeschichte, die sich zwischen Katta und Alex entwickelt und durch Schmetterlinge im Bauch und junge Naivität definiert, an die sich nicht nur Leser in Kattas Alter erinnern können werden, bietet die Geschichte spannende Irrungen und Wirrungen unter den Charakteren.

Mein persönliches Highlight an der Geschichte war jedoch Barbara Roses Umsetzung des Künstlerthemas. Die Autorin hat hervorragende Recherchearbeit geleistet und die einzelnen Aspekte der Malerei, die Katta von Josef Wild erlernt, so realistisch in die Geschichte eingewoben, dass man sich beinahe selbst so fühlte, als würde man an einem Kunstkurs teilnehmen. Besonders gelungen ist Rose aber die Einbindung der Farben. Farben in all ihren Nuancen spielen eine große Rolle in „Welche Farbe hat die Angst?“ – nicht nur aus künstlerischer Sicht. Sie verleihen dem Roman eine malerische Atmosphäre. Sogar die einzelnen Kapitel sind nach Farbtönen benannt, die die Stimmung der jeweiligen Szene zusammenfassen.

Barbara Rose hat einen sehr angenehmen, leichten und flüssigen Schreibstil, der dafür sorgt, dass sich die Seiten ruckzuck lesen lassen. Dadurch gerät man schnell in einen Lesefluss, der einen stetig zum Weiterlesen animiert. Man möchte nach jedem Kapitel „nur noch schnell ein weiteres“ lesen, aber ehe man sich versieht, ist man schon auf der letzten Seite angekommen! Was an Roses Schreibstil besonders auffällt, sind die lebendigen Dialoge der Charaktere, die mit einer sehr jugendlichen Sprache miteinander kommunizieren. Jüngere Leser werden sich dadurch noch besser mit den Figuren identifizieren können.

*Fazit:*
„Welche Farbe hat die Angst?“ von Barbara Rose ist ein farbgewaltiger Jugendthriller – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch wenn das Geheimnis hinter der Identität des wahren Mörders für aufmerksame Leser schnell ersichtlich ist, kann der Roman seine Leser mit seiner besonderen Atmosphäre mitreißen. Farben spielen in der Geschichte um die junge Künstlerin Katta, die den Tod der Malerin Miriam aufklären möchte, eine wichtige Rolle und sorgen für eine ganz intensive Stimmung, die man einfach erleben muss. Für „Welche Farbe hat die Angst?“ vergebe ich 4 Lurche.
(P.S.: Meine Farbe der Angst? Meerestiefenschwarz!)
Profile Image for Alexandra.
128 reviews113 followers
Read
July 5, 2014
Ein Buchtitel in Form einer Frage - das gefällt mir sehr gut, denn man beginnt doch ganz automatisch, nach einer Antwort zu suchen. Mir erging es auf jeden Fall so, als ich das Buch zum ersten mal in die Hand genommen habe. Ja, welche Farbe hat denn die Angst? Kann Angst überhaupt eine Farbe haben? Auf jeden Fall! Farben und Emotionen gehören zusammen wie ein altes Ehepaar. Man kann mit Farben ganz wunderbar seine eigenen Emotionen widerspiegeln. Wer seinen Emotionen beim Malen freien Lauf lässt, der wird schnell feststellen, dass sein Unterbewusstsein ganz automatisch die Farben zur momentanen Stimmung auswählt.
Barbara Rose hat in ihrem Jugendroman das Thema Kunst und Emotionen schön aufgegriffen und und verarbeitet. Die Protagonistin Katta liebt das Malen über alles und sie kann es auch sehr gut. So gut, dass sie einen Wettbewerb gewinnt und als Preis einen Malkurs bei dem Künstler Josef Wild antreten darf.
Aber so offen sie für die Kunst ist um so verschlossen ist sie ihren Mitmenschen gegenüber. Nicht auffallen, um keinen Preis. Sie ist sehr introvertiert und schüchtern und sucht oft nach passenden Worten. Aber mit Farben kennt sie sich aus. Mit Jungs weniger, wie sie merkt. Aber sie muss lernen, über ihren eigenen Schatten zu springen, denn während des Kurses hat sie gleich zwei davon um sich - den unglaublich süßen Alex und ihren Kurspartner Pascal.
Aber was als harmloser Kurs beginnt, entpuppt sich recht bald zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle für Katta - denn in dem beschaulichen Örtchen Goldbach trügt der Schein. Katta spürt, dass hier vor einiger Zeit etwas vorgefallen ist, was einer früheren Schülerin von Josef Wild den Tod brachte. Selbstmord ? Oder würde sie umgebracht? Es lässt Katta einfach keine Ruhe und eh sie sich versieht, ist sie im Strudel der Ereignisse gefangen.

Barbara Rose ist es gut gelungen, die Spannung langsam ansteigen zu lassen, ohne dass die Geschichte zu verzwickt wird. Geschrieben ist der Roman für Kinder ab 12 Jahren und die Sprache ist der Zielgruppe entsprechend gut, sogar sehr gut angepasst. Nicht zu schwer, nicht zu lange Sätze, aber dennoch schon etwas mehr Tiefe durch das Einbringen erster Verliebtheit und das Spiel mit den Farben & Emotionen. Für ältere Jugendlich mag es etwas zu offensichtlich sein und daher an Spannung mangeln, für die Alterszielgruppe finde ich den "Schwierigkeitsfaktor" zum Miträtseln jedoch angemessen und kann von den jungen Lesern auch bedenkenlos Abends gelesen werden, selbst wenn man etwas zartbesaitet ist - nur für den Fall, dass sich Eltern beim Kauf durch den Titel abschrecken lassen - da vermutet man mehr "Thriller"-Effekt als tatsächlich dahinter steckt.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit

Ein gelungener Jugendroman, der für Leseratten ab 12 Jahren sehr gut geeignet ist. Ganz besonders natürlich für jene, die selbst sehr gerne malen und das Experimentieren mit Farben lieben. Wobei das Buch auch richtig schön inspiriert und ich persönlich doch direkt Lust verspürte, den Pinsel zu schwingen und mich wie Katta und Pascal auf dem Papier auszutoben :)


© Rezension: 2014, Alexandra
buecherkaffee.de
47 reviews73 followers
July 23, 2014
KURZBESCHREIBUNG
Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt...

MEINE MEINUNG
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, vor allem da die Themen Selbstbewusstsein, erstes Verliebtsein, Malerei und Kunst mit thrillerartigen Elementen verbunden wurden. Das Buch war an einigen Stellen wirklich spannend geschrieben und hat sich dann wieder mit ruhigeren Passagen abgewechselt.
Der Schreibstil des Buches ist sehr einfach gehalten und von daher auch sehr für jüngere Leser geeignet. Das Besondere ist jedoch, dass alles mögliche hier sehr malerisch und künstlerisch beschrieben wird, was sehr gut zur Geschichte passt. Jede Kapitelüberschrift trägt den Namen einer Farbe - eine sehr gute Idee! Man lernt auf einem interessanten Wege ein bisschen mehr über Kunst, mir allerdings war das Buch an manchen Stellen zu detailliert, was dann auch schnell langatmig rüber kommen kann.
Die Protagonistin Katta finde ich ganz nett. Sie ist mir überhaupt nicht unsympathisch, auch wenn sie meiner Meinung nach keine besonderen Charakterzüge aufweisen kann. Dafür, dass sie am Anfang des Buches auch eher als zurückhaltend und schüchtern beschrieben wird, war sie eigentich von Anfang an, zumindest in ihren Gedanken, sehr bestimmt. Auch dass dann irgendwann gleich zwei Jungs hinter ihr her sind und sie vor Selbstbewusstsein sprüht, ist eine fast unrealistisch schnelle Charakterentwicklung.
Alex hat mir als Charakter nochmal einen Ticken besser gefallen als Katta. Ihn finde ich in seinen Handlungen und von seiner Art her einfach toll und er frischt die Geschichte immer wieder auf. Auch Pascal, der mit Katta am Malkurs teilnimmt, hat mir sehr gut gefallen, er bringt sehr viel Witz mit in die Handlung.

FAZIT
Ein süßes Buch, das mir gut gefallen hat! Allerdings ist es eher was für jüngere Leser ab einem Alter von 10-12 Jahren.
Profile Image for Jasi.
472 reviews31 followers
May 9, 2014
Katta, ein begabtes junges Mädchen hat bei einem Kunst-Wettbewerb einen Malkurs bei dem berühmten Maler Josef Wild gewonnen. Erschrocken stellt der Maler fest dass sich Kattas Malstil sehr stark dem von seiner ehemaligen Schülerin Miriam ähnelt. Miriam hat vor einigen Jahren Selbstmord begangen, doch Katta stößt durch Zufall auf ihr Tagebuch und findet heraus dass Miriam ein Geheimnis hatte und verliebt war. Sie ist sich sicher dass Miriam nicht sterben wollte und will gemeinsam mit Alex die Wahrheit ans Licht bringen.

Die Idee erinnerte mich stark an das Buch von Monika Feth, der Jette-Reihe ‚Mädchenmaler‘. Dort steht die Kunst ebenfalls im Vordergrund und auch der Schreibstil ist sehr ähnlich. Trotzdem fand ich die Idee einfach genial. Barbara Rose schreibt sehr flüssig, an manchen Stellen etwas zu detailliert aber dafür lernt man als Leser viele neue Farben kennen von denen man noch nicht gehört hat. Ein typischer Jugendbuch-Schreibstil mit Liebe zum Detail.

Das Buch ist meiner Meinung nach eher für etwas Jüngere geeignet, da es doch etwas seichter ist. Die Spannung blieb eher auf einem mittleren Level da ich die Geschichte etwas vorhersehbar fand. Nachdem man dann schon das Ende erahnen konnte, fehlte mir auch etwas der Reiz weiterzulesen aber natürlich beendete ich das Buch.

Katta, ist eine nette Protagonistin. Sie hat keine besonderen Charakterzüge aber ihre Gedanken waren gut strukturiert und ich konnte ihre Entscheidungen einfach nachvollziehen. Etwas verwirrt war ich doch, da man anfangs mitbekam dass Katta eher ein Mauerblümchen und unsichtbar ist. Deshalb fand ich es komisch dass sie, als sie plötzlich von zwei Jungs gleichzeitig „begehrt“ wurde, gleich so selbstbewusst wurde. Außer am Anfang konnte man von ihrer Schüchternheit nicht viel merken. Dies könnte man durch aus als Charakterentwicklung ab tun, aber leider ging mir das ein wenig zu schnell.

Alex konnte mich da schon etwas mehr überzeugen. Er ist ein toller Charakter den man schnell ins Herz schließt. Die Liebe zwischen Katta und Alex fand sehr beschrieben und hat mir am Buch eigentlich am besten gefallen.

Das Ende war, wie ich schon gesagt habe, für mich vorhersehbar und somit fehlte mir leider mir die Spannung. Für etwas jüngere Leser finde ich das Buch gerade richtig, aber ich war einfach schon etwas zu alt dafür. Lesern von 10-12 kann ich das Buch aber nur ans Herz legen!


Das Buch hat mich leider nicht so ganz überzeugt – bis auf eine schöne Liebesgeschichte – fehlte mir die Spannung und ich fand es auch sehr vorhersehbar. Ich empfehle das Buch eher für jüngere Leser zwischen zehn und vierzehn Jahren. Die 4 Sterne vergebe ich weil mir die Liebesgeschichte wirklich so gut gefallen hat und weil ich denke das ich einfach schon etwas zu alt für das Buch bin.
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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