Das Werk von Pierre Bourdieu z�hlt ebenso wie das der Frankfurter Schule zu den wichtigsten gesellschaftskritischen Ans�tzen. Die gegenseitige Rezeption allerdings ist von Missverst�ndnissen und Abgrenzungsk�mpfen durchzogen. Die Beitr�ge in diesem Band versuchen dem zu begegnen, indem sie beide Positionen st�rker miteinander vermitteln, als dies bisher geschehen ist. Daraus ergeben sich zugleich neue Perspektiven f�r eine kritische Gesellschaftstheorie der Gegenwart. Zentrale gemeinsame Bezugspunkte sind die Subjekt- bzw. Habitustheorie, die Analyse von Macht- und Herrschaftsstrukturen sowie die jeweilige Stellung zu politischem Eingreifhandeln und sozialen Bewegungen.