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Im falschen Licht

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Der Tote ist sehr mager und am Aschermittwoch im Neckar ertrunken. Hat dieser Vorfall etwas mit dem Fund eines unbekannten Turner-Gemäldes zu tun? Obwohl sie eigentlich einen Hundemörder fangen sollen, verbeißen sich Hauptkommissar Theuer und sein Team in diesen Fall. Und die Zeit drängt, denn es gibt jemanden, der für einen Turner über Leichen geht.

312 pages, Paperback

First published May 1, 2002

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About the author

Carlo Schäfer grew up as the youngest of three children in Pforzheim in Germany, his father was a Protestant priest there. After leaving school, Schäfer studied German at University in Heidelberg, but he soon changed to studying at the Heidelberg University of Education. After studying he worked for ten years a secondary school teacher in Mannheim. Since 2003 Schäfer has been a lecturer at the Heidelberg University of Enducation (Institute for German language and literature and its didactics).
Schäfer is also a musician and cabaret performer. From 2002 he has been widely known as a cime author.
His protagonist, Detective Theurer, is a brooding, disollutioned man in his mid-fifties.

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Gintautas Ivanickas.
Author 24 books303 followers
April 26, 2021
Kritau nelygioje kovoje su klastinga reklama. Ernestas Parulskis „Nenušaunamuose siužetuose“ (puikiame detektyvo žanrui skirtame LRT podkaste, kurį visiems tokios literatūros gerbėjams rekomenduoju) nuolat vis pamini man niekuomet iki tol negirdėtą Schäferį. Sykį ar du dantis sukandęs gali žmogus iškęst, bet galiausiai vis tiek geležinė valia neatlaiko. O kai jau supratau, kad prapuoliau – vėl nušvito viltis: nėr, nėr vertimų į anglų kalbą! Nėr, arba neradau – bet vis tiek lengviau atsikvėpiau: kaltas ne aš, kalta aplinka. Ir tada likimas smogė negailestingai – yra rusiškai. Kiekvieno didžio karvedžio gyvenime ateina ta akimirka, kai supranti – metas kelt baltą vėliavą. Tai iškėliau.
Pasakojimo centre – hauptkomisaras Tojeris. Asmeninės tragedijos palaužtas, bet nesutryptas. Nelabai patogus darbe. Juolab ir grupė, su kuria tenka dirbti – iš pirmo žvilgsnio ne Holmsai ir gal net ne Vatsonai. Vienas – po mamytės padu, kitas alkoholikas, trečias... na, supratot. Na ir dar prie jų prikabina jauną turkų kilmės prokurorę.
Viskas prasideda nuo skenduolio upėje. Kaip ir dera detektyve, Tojeris įtaria, kad žmogelis ne pats nuėjo maudytis, pamiršęs nusivilkti rūbus – akivaizdžiai kažkas velioniui pagelbėjo. Tyrimas buksuoja jau vien dėl to, kad skenduolio asmenybė labiau nei mįslinga. Viskas, ką pavyksta išsiaiškinti – vardas Vilis. Matė žmonės jį tai šen, tai ten, bet niekas nieko daugiau nežino. O Tojerio viršininkas, regis, patenkintas galėdamas pakišti hauptkomisarą po volu – tegu pasikapsto aiškiai beviltiškame tyrime, o jei to dar būtų negana – dėl visa ko užkabina grupei viename rajone prapuolančių šunų mįslę.
Detektyvinė linija įsibėgėja lėtokai. Plius, autorius panaudoja mano labai nemėgstamą ėjimą – sykis nuo sykio pasakojimo vadžias įteikia nusikaltėliui. Na, vienam iš. Pats tyrimas vyksta kiek chaotiškai, bet, ko gera, realybėje taip būna neretai. Ir viską gelbėja humoras, kurio knygoje tikrai nestinga. Ne visas mano skonio, kai kur per tiesmukas, o kai kur – tikrai smagus. Gal kiek persistengta bešaržuojant Tojerio viršininką, kita vertus jo bukumas kaip ir privalomas vienam kitam detektyvinės linijos ėjimui. Tai tiek jau to.
Bendras įspūdis – visai sau tokie neblogi keturi iš penkių. Ir, matyt, dar sugrįšiu prie to komisaro Tojerio ir į tą universitetinį Heidelbergo miestelį, kurį autorius piešia aiškiai su meile.
Profile Image for Klaus Mattes.
832 reviews16 followers
January 9, 2025
Heidelberg, Spätwinter und Frühling 2001; Genre: Kriminalroman.

Zu Anfang der 2000-er Jahre, als er in der deutschen Krimiszene auftauchte, dann auch noch im rororo-Taschenbuch, wo man in den Jahren davor mehrere Brenners erfolgreich verkauft hatte, musste der Heidelberger Germanist Carlo Schäfer wie die deutsche Ausgabe des österreichischen Germanisten Wolf Haas wirken. Beider Protagonisten, Brenner, der ehemalige Polizist, Johannes Theuer, der Hauptkommissar aus der Kurpfalz, sind nicht mehr die Jüngsten, kommen mit den Frauen nicht klar, stellen sich oft ziemlich dumm an, bekommen es mit grotesken Figuren und Nebengeschichten zu tun, finden den Mörder am Ende aber doch. Allerdings scheint Schäfer, der im ersten Theuer-Krimi an einer Stelle dem korpulenten, schnell in Wut geratenden Wachtmeister Studer des Schweizers Friedrich Glauser eine Reverenz erweist, noch mehr von der österreichischen Fernsehserie „Kottan ermittelt“ als von Simon Brenner und dessen Darsteller im Kino, dem Kabarettisten Josef Hader, herzukommen.

Der Kabarettistenfraktion unter den Krimischreibern, ja, man könnte sagen, dem Club der Idioten-Polizei-Truppen sind sie wohl beide zuzuordnen. Aber Schäfer hat nicht die Witzelei von Haas, vor allem nicht dieses eine, alles andere dominierende Element eines bizarren Umgangssprachgestus', das Geplauder eines, dem Leser anonym bleibenden Erzähler-Kauzes, das allerlei Unwahrscheinlichkeiten der konstruierten Plots verdeckt. Dabei ist Carlo Schäfers Story in diesem ersten Fall auch eher dünn und geht - mehrfach - nicht so ganz auf. Auch hier nimmt der Autor seinen Schreibansatz, die eigenwillig literarisierte Sprache, die verstiegenen Ideen seines Helden, viel ernster als dessen Polizeiarbeit. Letztlich ist Theuer, ein klotziger Fünfziger (der Autor selbst war keine 40), zwar kurz vor Überschnappen, Zuschlagen, Hinschmeißen, sich um seinen Verstand Saufen, aber ein Einzelgänger ist er nicht, sondern er gewinnt nach und nach die Anerkennung, sogar Freundschaft seines, aus schrägen Vögeln zusammengesetzten Teams. (Daher die Erinnerung an „Kottan ermittelt“.)

Da gibt es einen Sportler, den sein Vater in allerlei Investments scheucht, ein intellektuelles Muttersöhnchen, das schwer unter der Mutter, von der es nie loskommt, leidet, einen Alkoholiker, den alle Welt für schwul hält, der dies ebenso dementiert wie seinen Alkoholismus. Hinzu kommt ein neu bestallter Chef aus der katholischen Provinz (Bruchsal), der sich in Schleimerei, Schwurbeldeutsch und ostasiatischem New Age ergeht.

Carlo Schäfer, in Heidelberg geboren, dort auch die längste Zeit arbeitend und wohnend, dazwischen die Kindheit in Pforzheim, ist erst einmal Lehrer gewesen, dann Dozent an der Pädagogischen Hochschule zur Ausbildung von Grund- und Hauptschullehrern, hat viel nebenbei getan: Gedichte, Kabarett, Jazzmusik, Jugendbücher. Es gibt fünf Theuers – und sie endeten mehrere Jahre vor Schäfers frühen Tod. Mit 51 Jahren brach er während eines Frankreichurlaubs zusammen.

Zuerst einmal wird man in den Theuer-Büchern überrascht, wie artifiziell Sprache in deutschen Krimis gestaltet werden kann. Wie viele scheinbar aus Alltag und Welt gefallene Ideen serviert werden können. Man möchte diesen Schriftsteller gern haben. Es ging aber nicht lange, dann fing er mich zu nerven an. Es wird zum Selbstzweck, zu eitler Artistik des Abstrusen. Man merkt, dass man öfter halbe Absätze überspringt. Ach, er macht doch nichts, er macht nur wieder so Sperenzchen, denk man sich. Vor gut 15 Jahren las ich mehrere Bücher, habe sie größtenteils vergessen, glaube mich zu entsinnen, dass dieses Literatur-Kabarettistische in den späteren Romanen nicht zurückhaltender, sondern noch störender wurde.

Carlo Schäfer will immer zu viel. Er kann sich nie bescheiden, den lokal sehr gut informierten Krimi aus Alt-Heidelberg schlank und windschnittig zu texten, er muss alle zwei bis drei Absätze, egal, wovon sie handeln, mit irgendwas auftrumpfen, was sich dem Leser wie ein herausstehender Nagel aus einem den Weg sperrenden Brett ins Hirn sticht.

Die Geschichte gibt so viel nicht her. Darum muss sie oft blockiert werden. Dafür ist ein Ermittler, der zwischen zwei Frauen schwankt, unter einem Trauma leidet, mit Anfechtungen kämpft, seinen Dienst aufzugeben und/oder kriminell zu werden, nicht willens ist, sich den Zumutungen der Vorgesetzten und der Staatsanwaltschaft zu fügen, ganz gut geeignet. Damit hängt zusammen, dass man von dem Verbrechen, um das es geht, fast nichts verraten darf, ohne zu viel vorwegzunehmen für die Leser. Schon gar nicht kann man die unglaubhafte Auflösung kritisieren. Ein bisschen Frechheit nehme ich mir allerdings heraus und verrate, dass es um Kunstfälschung geht. Das muss man wissen, um hinter den Sinn des nicht glücklich gewählten Titels zu kommen. Das Bild, von dem man zu Beginn sehr viele Seiten überhaupt nichts weiß, ist wirklich falsch. Die Ansicht von Heidelberg zeigt zur Abendzeit gewisse helle und andere, ganz im Finstern liegende Partien, die es in dieser Art nur im Winter geben kann. Der Künstler, der es gemalt hat, ist aber nur im Sommer da gewesen. Das ist mit „Im falschen Licht“ gemeint.

Nun sind Kunstfälschungen nicht das große Ding. Der Krimikäufer verlangt nach Toten. Es sollten nicht nur ermordete Hunde sein, draußen im Handschuhsheimer Wald – und im Jahr davor im Wien von Wolf Haas -, also wartet Schäfer mit einem asiatisch aussehenden, namenlosen Engländer auf, einem Profi ohne Spuren, der „die Sache“ bereinigen soll. Diese Figur tut mehrere Kapitel fast nichts, meldet sich aber immer wieder mit kleinen Texteinblendungen zu Wort, bei denen uns Monologe seines Hirns aufgeschaltet werden, die seine Gefährlichkeit betonen, die Handlung oder Lösung des Falls kein Stück weiter bringen. Ich muss gestehen, ich hasse dieses Mittel, das von deutschen Autoren in den neunziger und Nullerjahren oft benutzt worden ist.

Besagter Unauffälliger spielt dem Kommissar eine als Zigarettenetui getarnte Wanze zu, nachdem er dasselbe Übertragungsgerät bei mehreren Staatsbediensteten eingesetzt und sich zurückgeholt hatte. Jetzt verlangt Schäfer vom Leser zu glauben, dass das Theuer-Team den aktuellen Wissenstand ausbreitet und erst einmal abgehört wird, bevor ihnen auffällt, dass was faul ist. Das Etui wird zertreten und offenbart Platine und Drähte. Theuer überredet seine Männer, erst am nächsten Tag den Dienstweg einzuschlagen. Sofort danach begibt er sich alleine in das Hotel, wo der Fremde ihn mit vorgehaltener Pistole entwaffnet, ihm gleich schon die Exekution ankündigt, vorher benötige er ihn für eine Autofahrt nach Mannheim. Zuerst allerdings lädt er ihn zum Essen bei einem der besseren Italiener Heidelbergs ein, wobei er Theuer zwingt, das zu essen, was er verabscheut, Fisch.
So viel zur Frage, wie „realistisch“ Kabarettisten eben arbeiten.

Seine Hand hatte sie noch nicht berührt, als er bereits wieder in die Mündung der Pistole blickte.
„Ich hätte gedacht, Sie würden wie ein Büffel auf mich zustapfen, aber auch so geht es nicht, das haben Sie gesehen, nicht wahr?“
Theuer nickte und hatte an etwas Großem zu schlucken.
„Sie tun mir leid. Nicht, weil Sie heute sterben werden ...“
Theuer hörte das Wort „sterben“, als bezeichne es etwas Seltsames, einen neuen Trendsport, den er nicht mitbekommen hatte, oder als entstammte es einer flachen Sprache aus dem hohen Norden.
„... sondern weil Sie zu den vielen gehören, die irgendwelchen Dingen hinterherlaufen, die sie böse nennen, aber eigentlich überhaupt keinen Standpunkt haben. Habe ich nicht Recht?“
Theuer schwieg. Sterben, dachte er, das kann man doch eigentlich gar nicht. Entweder man lebt, oder man ist tot. Was ist sterben?
„Sie haben mein externes Ohr entdeckt?“
Profile Image for Sabine Bamber.
84 reviews
July 10, 2024
Ein guter Krimi, hauptsaechlich weil ich mit der Lokale bekannt bin und von der
Erzaehlungsweise, verschiedenen Perspektiven der beteiligten Karakter. Die Ausdrucksweise ist etwas derb an manchen Stellen, aber nicht ungewoehnlich fuer einen Krimi.

I chose this book as it is a mystery/crime novel in German that plays in Heidelberg which I know well. Therefore, going along with the police detective and the DA brought some familiarity with the territory. The language at times is a little coarse but to be expected in 2024 and the subject matter it deals with. Interestingly, the story alternates in perspectives of the various characters involved in the case.
Profile Image for langana.
318 reviews
December 31, 2023
Labai erzino vertimas. Man visada atrodo, kad iš vokiečių kalbos knygos prastai išverstos, lyg vertėjas neturėtų kalbos jausmo. Pati istorija ir detektyvinė linija gana įdomi, autorius skiria nemažai dėmesio personažų kūrimui
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