Helen Gaspary lebt mit ihrem Mann Gregor und ihrer kleinen Tochter Jana im perfekten Familienglück und führt eine tadellose Bilderbuchehe, bis eines Tages völlig unerwartet die Polizei vor Helens Tür steht und ihr mitteilt, dass ihr geliebter Mann Gregor vom Balkon seiner Anwaltskanzlei in den Tod gesprungen ist.
Für Helen bricht eine Welt zusammen und sie kann nicht akzeptieren, dass Gregor gesprungen sein soll, immerhin war er ein erfolgreicher Anwalt und ein sorgsamer Familienvater. Helen geht davon aus, dass ihr Mann gestoßen wurde und sie begibt sich auf eine spannende Spurensuche nach den wahren Todesumständen.
Als Helen auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit stößt, muss sie plötzlich erkennen, dass sie nicht mal ihren besten Freunden trauen kann und das Gregor möglicherweise nicht der Mann war, für den sie ihn all die Jahre gehalten hat. War Gregor wirklich der treue und aufrichtige Ehemann? Ist er gesprungen oder wurde er gestoßen und wer war sein letzter Besucher in jener Nacht?
Die Autorin konnte mich letztes Jahr bereits mit zwei Büchern begeistern und war somit meine persönliche Neuentdeckung im Jahr 2013.
Auch in ihrem Buch „Im Angesicht der Schuld“, erzählt Sabine Kornbichler wieder unheimlich spannend und mitreißend. Ich musste das Buch in kürzester Zeit verschlingen und es fiel mir schwer den Roman aus der Hand zu legen, da die Geschichte unglaublich fesselt und die Autorin immer wieder mit neunen Wendungen und Erkenntnissen überrascht. Als Leserin, konnte ich von Beginn an mitfiebern und miträtseln, wobei ich bis zum Schluss grenzenlos spekulierte und regelrecht in die Spurensuche hineingezogen wurde. Sabine Kornbichler hat es wieder einmal geschafft meinen „Spannungsnerv“ zu treffen und ich freu mich schon jetzt auf weitere Bücher der Autorin.