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Die Teufelsmalerin.

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Künstlerin, Geliebte, Hexe
Mainz 1631: Seit dreizehn Jahren wütet der große Krieg, Hexenfurcht geht um in deutschen Landen, und in Mainz wird der Malerstochter Henrietta Güntelein bei Todesstrafe verboten, den Pinsel zu führen. Doch ihr Vater ist schwerkrank, und sein Meisterwerk wartet auf die Vollendung.
Da besetzen die Schweden die Stadt. Mit ihnen kommt ein Maler, der fasziniert ist von der begabten und ehrgeizigen jungen Frau. Er ahnt nicht, wie weit sie gehen wird, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen …

Pocket Book

First published January 1, 2007

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2 (11%)
1 star
1 (5%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Winniehex.
1,227 reviews8 followers
August 7, 2018
Mainz 1631: Seit dreizehn Jahren wütet der große Krieg, Hexenfurcht geht um in deutschen Landen, und in Mainz wird der Malerstochter Henrietta Güntelein bei Todesstrafe verboten, den Pinsel zu führen. Doch ihr Vater ist schwerkrank, und sein Meisterwerk wartet auf die Vollendung.
Da besetzen die Schweden die Stadt. Mit ihnen kommt ein Maler, der fasziniert ist von der begabten und ehrgeizigen jungen Frau. Er ahnt nicht, wie weit sie gehen wird, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen …

Ich kannte das Buch schon aus einer Serie, dachte es hätte sich vielleicht inhaltlich doch nochmal geändert.

Das Buch an sich ist nicht gerade ohne, zwar finde ich es zum Teil langweilig gleichzeitig hat die Autorin aber auch nichts geschönt. An manchen Stellen ist es sehr brutal gehalten und als Leser ist man sowas nicht unbedingt gewöhnt.

Ich hätte mir einfach mehr Tiefgang gewünscht, ausschmückende Stellen und eine berührende Geschichte. Das waren so die Punkte die mir dann doch gefehlt haben.
Profile Image for Carolin.
7 reviews4 followers
October 19, 2017
Es war ganz unterhaltsam, allerdings fand ich den Schreibstil nicht so toll da es oft ziemlich langweilig war. Außerdem gab es in dem Buch einfach keine Story und der Buchinhalt hat kaum etwas mit dem Klappentext zutun.
Profile Image for Heike.
Author 9 books3 followers
August 17, 2018
Die Teufelsmalerin führt uns nach Mainz während des 30jährigen Krieges, gerade haben die Schweden die Stadt besetzt. Man ist sofort mitten in der Handlung und liest gebannt von der ersten bis zur letzten Seite. Der Spannungsbogen ist sehr gut gelungen, es gibt keine Längen, keine überflüssigen Szenen. Die beiden Hauptpersonen Henrietta und Thomas lernt der Leser schnell kennen, beide sofort in packenden Situationen.

Das historische Umfeld ist gut beschrieben und immer wieder schaffen gut platzierte Nebensätze mit historischen Details die richtige Atmosphäre. Das ist geschickt gemacht und gelungen. Erstaunt war ich, daß sich dann das viel zu moderne Wort "Sachverständiger" in das Buch geschlichen hatte und dort in der wörtlichen Rede verwandt wurde.

Wir begleiten Henrietta und Thomas durch viele aufregende Erlebnisse - es gibt reichlich Themenvielfalt: natürlich das Malen, aber auch Hexenparanoia, Leiden einer besetzten Stadt, Künstlerambitionen, Gewalt, Niederträchtigkeit, Mitleid und Liebe.

Henrietta ist für Zeit und Umfeld zu unangepaßt und muß dadurch Nachteile erleiden. Eine ständige potentielle Gefahr droht durch die zahlreichen in ihrem Haus einquartierten Soldaten, zusätzlicher Kummer durch den todkranken Vater. Thomas bemüht sich das ganze Buch hindurch, Henrietta zu helfen und zu beschützen. Die beiden verlieben sich, diese Liebesbeziehung wird recht zurückhaltend und zum Glück ohne Kitsch erzählt. Das wirkt an einigen Stellen vielleicht ein wenig zu zurückhaltend, weil es manche Entscheidungen nicht ganz nachvollziehbar macht, aber im Ganzen finde ich diese Beziehung angenehm geschildert.

Ein wenig störend fand ich, daß es viele nicht plausible Stellen in dem Buch gibt, gerade im letzten Drittel. Sehr irritierte mich, daß Henrietta nach einem Tag, an dem sie eine Vergewaltigung miterlebte und selbst fast ständig in Gefahr einer solchen ist, durch diese Geschehnisse Begehren auf Thomas entwickelt. Eine seltsame Reaktion und irritierend genug, um das Lesevergnügen doch zu stören. - An mehreren anderen Stellen reagieren Charaktere zu sehr gegen ihr vorheriges Verhalten oder tun Dinge, die einfach nicht nachvollziehbar sind. Es scheint, als ob hier öfter eine etwas bequeme Lösung gewählt wurde, um die Handlung in der gewünschten Art voranzubringen. Das ist schade, denn es hätte andere plausible Möglichkeiten gegeben.

Im Gesamten ist das Buch aber empfehlenswert. Der Schreibstil ist angenehm, das Erzähltempo gut und es gibt ziemlich viele überraschende Wendungen, dazu sind die Charaktere gut ausgearbeitet und vielschichtig. Es hat viel Spaß gemacht, es zu lesen, war spannend und unterhaltsam.
Profile Image for Mimi.
128 reviews2 followers
May 3, 2019
Am Anfang fand ich die Geschichte ganz unterhaltsam und dachte, das ist ein solider historischer Roman. Allerdings wurden dann die Beweggründe der Hauptperson für mich zusehends unverständlicher. Mir hat sich nicht erschlossen, warum man lieber sein Leben riskiert und einen Toten malt statt einen lebenden um Hilfe zu bitten. Die Geschichte wurde dann zum Ende leider immer langweiliger. Allerdings fand ich die Stellen über das schwedische Heer und das Leben in einem Kriegs Tross sehr interessant.
Profile Image for Phlaemmle.
55 reviews44 followers
May 27, 2011
Einfach herrlich! Ich habe dieses Buch ruckzuck verschlungen, dabei war ich mitten in einer historischen Roman Flaute. Aber da es ein Wanderbuch war, musste ich es in Angriff nehmen :).

Für einen historischen Roman ist das Buch sehr klar und genau beschreibend geschrieben, dh Blut, Fäkalien und ähnliches bleiben nicht wie so oft ausßen vor. Das trübt das Lesevergnügen jedoch nicht, sondern trägt dazu bei, das "wahre" Mainz während des dreißigjährigen Krieges eher vor Augen zu haben. Aber dennoch wird die Waage gehalten, es bleibt ein angenehmes Lesevergnügen und deprimiert nicht. Gut strukturiert führt die Autorin den Leser durch die Geschichte, was bei der Zahl der Akteure jedoch auch notwendig ist. Mit lebhaften Bildern und einer sehr eingängigen Sprache gelingt es Frau Wasssermann, mich in den Bann zu ziehen. Wenn das nicht des Teufels ist ;)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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