Als ihr Freund Massimo ankündigt, ihr eine wichtige Frage stellen zu wollen, rechnet Emma mit einem Heiratsantrag – stattdessen lädt er sie ein, den Sommer bei seiner Familie auf Sizilien zu verbringen. Gemeinsam mit seinen Eltern fahren sie zu viert in einem Auto auf einem 24-Stunden-Horrortrip nach Catania. Doch das ist noch längst nicht das Schlimmste. Erst auf Sizilien erfährt Emma, dass vor einem Monat Massimos bester Freund Salvatore von der Mafia erschossen wurde. Außerdem hat er ständig streng geheime Familienangelegenheiten zu regeln, über die sie nichts erfahren darf…
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Humor ist immer schwierig in Büchern. Aber jetzt weiss ich wieder warum ich keine Liebesromane mehr mag. Diese Dramen, das nervt mich. Emma trifft auf Massimo, ein Sizilianer, vielleicht auch Mafiosi? Auf jeden Fall ist er sehr kontrollsüchtig. Und Emma ist so verliebt, dass sie alles mit wenig erfolgreichen Versuchen unterbinden will. Und das nervte mich. Ich bin wirklich nicht mehr die Zielgruppe. Ich bin zu alt um diese Dramen noch ertragen zu können. Humor war für mich eher schwach. Man könnte manchmal schmunzeln, aber mehr nicht. Wie schon erwähnt, ich gehöre nicht zur passenden Altersklasse um das noch tolerieren zu können, dass man einfach nur gefallen will. Vielleicht wird es noch besser, aber darauf zu warten hatte ich keine Lust mehr.
Ich denke Frauen in Emmas alter 28 können sich da noch reinversetzen. Ich hab meine Kämpfe gefochten und Brauch da kein flashback
Die meiste Zeit über schwankte ich beim Lesen zwischen Mitleid und Ungläubigkeit was die Hauptprotagonistin Emma angeht. Mitleid dafür, dass ihr Massimos Familie ganz schön zusetzt und sie über sehr vieles im Unklaren lässt. Ungläubigkeit über Emmas Naivität, die sich beinahe bis zum Schluss durchzieht. Sie ist eigentlich eine herzensgute und liebenswürdige Persönlichkeit, die sich ziemlich in etwas verrannt hat.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und die Ich-Erzählperspektive hat mir sehr gut gefallen. Auch das Cover passt gut zur Geschichte und rundet alles noch ein bisschen ab. Doch leider habe ich auch Kritikpunkte, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Beinahe der gesamte Inhalt des Buchs wurde immer wieder durch Zwischensequenzen verraten, die dann mit „dazu kommen wir noch“ oder ähnlichem abgeschnitten wurden. So wusste ich eigentlich immer schon von vornherein, was als nächstes passiert. Das gab mir das Gefühl, dass sich die Autorin in ihre Geschichte nicht fallen lassen konnte. Vielmehr schien es so, als wären gerade diese Szenen notwendig um den Verlauf der Geschichte von vornherein festzuhalten. Das Ende des Buchs war ungewohnt ernst, wohingegen die restliche Geschichte amüsant bis romantisch war.
Dies ist schon ein älteres Buch von Genovefa und trotzdem ist darin ihr unverkennbarer Schreibstil zu erkennen.
Erneut konnte ich es nicht weglegen. Wollte wissen, warum Emma so ist. Mit ihr hatte ich etwas meine Schwierigkeiten, aber, je mehr ich las, desto mehr fand ich zu ihr.
Ihre Protagonisten sind auch hier gut ausgearbeitet. Es macht Spaß diese Geschichte zu lesen. Für mich ein weiteres Lesevergnügen von Genovefa.