Das Buch schildert das Leben einer Frau, die als Workaholic kaum zur Ruhe kommt. Sie scheint extrem extrovertiert zu sein, kann nicht allein sein und braucht ständig Menschen um sich herum. Dabei geht sie ihrem Mann regelmäßig fremd, vernachlässigt ihre Kinder und Familie und wirkt insgesamt sehr egoistisch. Ihre zwanghafte Abhängigkeit von permanenter Aufmerksamkeit und Gesellschaft macht die Figur eher anstrengend als interessant. Statt einer fesselnden Handlung wirkt der Text stellenweise wie ein Tagebuch – ohne klare Spannungskurve. Insgesamt bleibt die Protagonistin schwer nachvollziehbar, und ihre überzeichneten Charakterzüge lassen die Geschichte eher ermüdend als packend erscheinen.