Une femme écrit à son mari... Depuis plus de quinze ans, elle parcourt des milliers de kilomètres à la découverte des régions inexplorées du Tibet. Pour aller la première là où aucun Occidental n'est jamais parvenu. Parce que c'est là, au cœur de l'Himalaya, qu'aboutit sa quête de la sagesse. Cette femme, c'est Alexandra David-Néel. Ses voyages en Asie appartiennent à la légende. Ses lettres, écrites de 1918 à 1940, nous restituent vivante celle qui a osé renoncer à tout pour un rêve insensé ! Dans ce second tome de sa correspondance, Alexandra David-Néel livre le témoignage émouvant et fascinant de sa conquête tibétaine.
Alexandra David-Néel was an explorer, anarchist, spiritualist, Buddhist and writer. She is most known for her visit to the forbidden (to foreigners) city of Lhasa, capital of Tibet (1924). She was born in Paris, France and died in Digne, Alpes-de-Haute-Provence. She wrote more than 30 books, about Eastern religion, philosophy, and her travels. Her well-documented teachings influenced the beat writers Jack Kerouac and Allen Ginsberg, and philosopher Alan Watts.
Her real name was Louise Eugenie Alexandrine Marie David. During her childhood she had a strong desire for freedom and spirituality. At the age of 18, she had already visited England, Switzerland and Spain on her own, and she was studying in Madame Blavatsky's Theosophical Society.
In 1890 and 1891, she traveled through India, returning only when running out of money. In Tunis she met the railroad engineer Philippe Néel, whom she married in 1904.
In 1911 Alexandra traveled for the second time to India, to further her study of Buddhism. She was invited to the royal monastery of Sikkim, where she met Maharaj Kumar (crown prince) Sidkeon Tulku. She became Sidkeong's "confidante and spiritual sister" (according to Ruth Middleton), perhaps his lover (Foster & Foster). She also met the thirteenth Dalai Lama twice in 1912, and had the opportunity to ask him many questions about Buddhism—a feat unprecedented for a European woman at that time.
In the period 1914-1916 she lived in a cave in Sikkim, near the Tibetan border, learning spirituality, together with the Tibetan monk Aphur Yongden, who became her lifelong traveling companion, and whom she would adopt later. From there they trespassed into Tibetan territory, meeting the Panchen Lama in Shigatse (August 1916). When the British authorities learned about this—Sikkim was then a British protectorate—Alexandra and Yongden had to leave the country, and, unable to return to Europe in the middle of World War I, they traveled to Japan.
There Alexandra met Ekai Kawaguchi, who had visited Lhasa in 1901 disguised as a Chinese doctor, and this inspired her to visit Lhasa disguised as pilgrims. After traversing China from east to west, they reached Lhasa in 1924, and spent 2 months there.
In 1928 Alexandra separated from Philippe. Later they would reconcile, and Philippe kept supporting her till his death in 1941. Alexandra settled in Digne, and during the next 10 years she wrote books.
In 1937, Yongden and Alexandra went to China, traveling there during the second World War, returning to France only in 1946. She was then 78 years old.
In 1955 Yongden died. Alexandra continued to study and write till her death at age 100.
Wie David-Neel ist kein/e Europäer/in in dieser Gegend gereist: Mal als verehrte Priesterin, mal als Bettlerin, mal als Gelehrte. Jedenfalls immer mit wenig Geld, aber dafür Sprachkenntnissen, Pragmatismus und begleitet von einem jungen Einheimischen. David-Neel erlebt die Länder und Gegenden, die sie durchreiste - meist zu Fuß oder reitend - nicht von der Warte komfortabel mit einer Karawane Diener und Gepäck reisender Wohlhabender, und deswegen erlebt sie das Land ganz anders - heute nennt man es "authentisch". Nicht umsonst macht sie sich über andere Reisende lustig, die in Verkennung von Sitten und Gegebenheiten in diverse Schlamassel geraten, und mit aus diesem Dilettantismus resultierenden Schlamasseln ihre Reiseberichte füllen. Das Buch ist ein Reisebericht in Form von Briefen an den Ehemann, der sie auf all ihren Reisen finanziell unterstützt, obwohl die beiden eigentlich schon lange getrennt leben. Die Person der Autorin ist so faszinierend wie die Landschaften und Erlebnisse, die sie beschreibt, und nicht minder spannend ist es, nachzulesen, was sie aus ihrer ersten, 14 Jahre dauernden Reise macht, wie sie sie " verwertet", um Geld zu verdienen. David-Neel wird zur Publikationsmaschine, und sie hat großen Erfolg dabei. Große Klappe, großes Ego, unerschrocken und pragmatisch - man schwankt zwischen Bewunderung und Empörung. Wer sich für den Buddhismus interessiert, dürfte hier außerdem eine interessante Anhängerin dieser Religion treffen.
"Vielleicht entgeht ihnen auf diese Weise der Reiz des Abenteuers , der eben darin besteht, "aus seiner Haut zu schlüpfen", ein anderer zu werden und eine Menge Abenteuer zu erleben. Wenn diese Herren abends in ihrem Zelt den Kaffee einnehmen, reden sie wahrscheinlich von Paris, vom Theater, von Frauen. . . jedenfalls von einer Menge Dingen, die unvereinbar mit der Umgebung sind und die besten Teile der Eindrücke fernhalten, die man dort sammeln kann."
"Ich wundere mich über die Prahlerei dieser Leute und ihre Art zu reisen. Zum ersten sprach nicht einer von ihnen die Sprache des Landes; sodann machten sie sich mit Dutzenden von Kamelen, Dutzenden von Pferden uns Dutzenden von Dienern auf den Weg, die alle mit Proviant versorgt werden mussten. Und was das Schlimmste ist: Unbesonnen führten sie die an die mongolische Steppe gewohnten Kamele auf die Gletscher der tibetanischen Pässe und die Moslems in das Land der Lamas. Man kann sich den Schlamassel, der sich daraus ergeben hat, leicht vorstellen, und mit der Geschichte dieses Schlamassel haben sie ihre Bücher gefüllt. Ihre Art und Weise mit den Einheimischen umzugehen, verdient ebenfalls eine Erwähnung. Die einen versorgen sich mit Wild, indem sie auf dem Gelände von Klöstern Tiere abschossen, die dort im Freigehege lebten; ein anderer hat hier in Kumbum seinen Namen in den heiligen Baum eingeschnitzt. . . Wieder andere nahmen den Nomaden gewaltsam ihre Pferde weg, um die zu ersetzen, die ihnen in der Karawane gestorben waren. Mich erstaunt nur die Nachsicht der Menschen hier, die diese umgezogenen Eindringlinge nicht massakriert haben."