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McKinsey kommt. Molieres Tartuffe.

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Über vier Millionen Arbeitslose in Deutschland. Das ist ein Skandal. Und Rolf Hochhuth gehört nicht zu denen, die wegschauen. Bankvorstände, die zweistellige Millionengehälter einstreichen, Milliardengewinne erzielen und Tausende auf die Straße setzen, sind ihm ein Greuel. Und das sagt er auch. Den Mächtigen, die seine Kritik trifft, ist das sehr peinlich – und ihren feinsinnigen Freunden in der Kulturindustrie natürlich erst recht.

Das Ergebnis solcher Konflikte findet sich in diesem Band: ein kleines Gedicht von 16 Zeilen, ein Schauspiel, das vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe endet, und ein zweites, das an die Zensur zu Zeiten von Molière erinnert.

160 pages, Paperback

Published December 1, 2003

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Rolf Hochhuth

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Hochhuth ist ein deutscher Dramatiker und ein maßgeblicher Anreger des Dokumentartheaters. Internationalen Erfolg erzielte er mit Der Stellvertreter. AEr setzt sich wiederholt mit der NS-Vergangenheit und aktuellen politischen und sozialen Fragestellungen auseinander. In einer Vielzahl Offener Briefe versuchte er seit den sechziger Jahren, Einfluss auf die Politik zu nehmen.

Hochhuth ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München (seit 1989) und der Freien Akademie der Künste Hamburg (seit 2004)und der Akademie der Künste in Berlin (seit 1986).

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