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Winter-Liebe #1

Winterträume in New York

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In New York werden Winterträume wahr!

Eigentlich liebt Marie Weihnachten über alles. Nach der Trennung von ihrem Langzeitfreund Lukas ist der Countdown bis zum Fest aber geprägt von Liebeskummer. Um auf andere Gedanken zu kommen, macht sie bei einem Gewinnspiel mit, bei dem eine Reise nach New York verlost wird. Und Marie hat Glück! Kurz darauf fliegt sie nach Manhattan, um vor dem Rockefeller Center Schlittschuh zu laufen und im festlich dekorierten Kaufhaus Macy’s Geschenke für ihre Liebsten zu besorgen. Doch hier treten unerwartet Komplikationen auf – Jack zum Beispiel, ein Angestellter im Elfenkostüm, der Maries Gefühlswelt ganz schön durcheinanderbringt. Wird dieses Weihnachten vielleicht doch noch zum Fest der Liebe?Warmherzig, winterlich, wundervoll – der Feel-Good-Liebesroman für die schönste Zeit des Jahres!

321 pages, Kindle Edition

Published October 2, 2024

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Anna Liebig

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Community Reviews

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2 stars
6 (28%)
1 star
1 (4%)
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Michelle.
17 reviews
December 19, 2024
Die Spannungskurve ist so flach wie die Landschaft der Niederlande.
Während die Idee noch ganz nett war, war ich schockiert über den Schreibstil, der einem Kinderbuch ähnelt. Wenn ich noch zwanzig Seiten mehr und zum achttausendsten Mal hätte lesen müssen, was Marie „meinte“, „antwortete“ oder „sagte“ hätte ich das Buch aus dem Fenster geworfen.

Leider ist es mir unmöglich, die Protagonistin Marie auch nur ansatzweise sympathisch zu finden. An ihren Problemen sind immer nur die anderen Schuld. Die gewonnene Reise nach New York ist anfangs ein wahrgewordener Traum, aber nachdem sie ihre Handtasche mit allen Dokumenten darin in der Großstadt verliert, verteufelt Marie die ganze Reise. Rein zufällig gab es einen schlimmen Hackerangriff auf alle Konsulate und keine Möglichkeit für Marie, dem bösen, bösen Amerika zu entkommen und sie muss länger bleiben als gedacht - während die anderen die Heimreise antreten. Dass Marie zuhause einen Job als Erzieherin mit Verpflichtungen hat wird mit. Keinem. Wort. Erwähnt.
Wie. Realistisch. 👏🏼 🤡

Am ersten Tag, den Marie alleine verbringt, trifft sie auf Jack, der genauso gut stumm hätte sein können, so wenig wie der arme Mann zu Wort gekommen ist bei den zigtausend Erwähnungen von Maries‘ Verzweiflung. Außer seiner blauen Augen, die des Öfteren erwähnt werden, erfährt der Leser nichts über diesen Mann - mal abgesehen davon, dass er studiert, sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält, eine dicke Katze hat (Wer kümmert sich eigentlich um die, wenn er nie zuhause ist?) und mit seinem großen, großen Herzen im Obdachlosenheim aushilft und nebenbei Kinder betreut. (Wer hat diesen Mann gebacken? Und warum hat man vergessen, ihm einen Charakter zu verpassen?)

Wer mehr Aufregung als folgenden Absatz erwartet sollte sich lieber ein neues Buch suchen. Denn es folgt eine Beschreibung vom ersten Kuss, die auch von einem eloquenten Drittklässler verfasst sein könnte: „Jacks strahlend blaue Augen sahen sie nun eindringlich an und betäubten die zweifelnden Gedanken. Marie glaubte, in seinem Blick zu versinken, und ihr Körper erzitterte. Seine Lippen näherten sich den ihren und berührten sie. Sie waren warm und weich, Marie schloss die Augen und öffnete bereitwillig ihre Lippen.“

Zwischen die Seiten füllenden Beschreibungen von Nichtigkeiten packt die Autorin zumindest ein paar nette New York Insider Infos.

„Verstehe«, antwortete Marie, die nun etwas enttäuscht darüber war, dass der Zug den Moment gestört hatte. Plötzlich kam ihr eine Frage in den Sinn:
“Wie hieß deine Ururgroßmutter?«
“Francis«, antwortete Jack. »Wir besitzen sogar eine Fotografie der beiden in einem alten Album. Sie war sehr hübsch. Aber an dich kommt sie nicht heran. Du bist hundertmal schöner«, machte er ihr ein Kompliment.

Ähhhh, hat er gerade seine Ururoma gebasht um einer Frau ein „Kompliment“ zu machen?! „Meine Ururoma war ne Hübsche, aber mit deiner Schönheit konnte sie ja nicht mithalten.“ Ha! In welcher Version der Realität ist das ein funktionierender Anmachspruch?

Im nächsten Buch wäre es schön, Charaktere zu haben, die man kennenlernen kann und die ihre Familie nicht nach drei Tagen mit einem Fremden austauschen und auswandern wollen, nur um dann heulend abzudampfen, weil eine angebliche Freundin des männlichen Love Interests auftaucht. Marie verflucht Jack als verlogenes Arschloch, aber sein Auftauchen am Flughafen legt sie als romantische Geste aus. Als Leser kommt man nicht umhin sich zu fragen: Wer ist dieser Typ überhaupt? Denn so richtig kennengelernt hat man ihn ja schließlich nicht.

Maries’ Persönlichkeit schlägt sogleich um. Innerhalb von drei Seiten von „Dieses Land wird mich nie wiedersehen“ zu: „Diese Gemeinschaft war so etwas Einzigartiges und Wunderbares, Marie fühlte sich an diesem Abend wie ein festes Glied der Gruppe und schämte sich dafür, dass sie diese lieben Menschen ohne Gruß hatte verlassen wollen.“ Ach ja, wie realistisch. Genauso wie die Frage: Wohin mit Kindern,,wenn der Kindergarten für den Tag dichtmacht? Well, einfach beim Gemeindezentrum an einer fremde Frau abdrücken, die sich dort um die Obdachlosen kümmert. Why? How? 🤡 Nur als Show, um zu zeigen, wie toll Marie mit Kindern umgehen kann?

„Dort warteten ihre beste Freundin und ihre Eltern auf sie, und egal, wie viele Macken ihre Familie auch hatte, sie hielten zu ihr, das hatte sich gerade jetzt wieder gezeigt. Und vielleicht würde sie es ja doch irgendwie hinbekommen, sich auch noch mit der Fußhupe anzufreunden.“

Was sie nicht „hinbekommen würde“ ist, sich in der Zeit, in der sich ihre Eltern, ihre beste Freundin und ein ganzer Radiosender ein Bein für sie ausreißen und sich Sorgen um ihre Sicherheit machen, mal bei den Betreffenden zu melden. Sich mit so viel Nächstenliebe brüsten zu wollen und dann nicht einmal die eigenen Eltern zurückrufen, das kam mir doch sehr spanisch vor. Marie wirkt extrem undankbar, erst verflucht sie den Radiosender für die fehlende Hilfe nach dem Verlust ihrer Dokumente, dann nimmt sie das gebuchte Hotelzimmer nicht in Anspruch - selbstverständlich ohne jemanden darüber in Kenntnis zu setzen. Ist ja nicht ihr Geld. Mal abgesehen davon, dass der Gewinn einer zeitlich beschränkten Reise wohl kaum dazu berechtigt, darüber hinaus untergebracht zu werden, wenn man zu blöd ist, die eigenen Dokumente im Hotelsafe einzuschließen.

Ah, die ganzen verdammten Klischees, die in diesem Buch ihre Erwähnung gefunden haben, habe ich bisher noch gar nicht genannt. Schießereien und Kriminalität in Amerika, drogenabhängige dunkelhäutige junge Mütter und bla bla bla - the Book doesn‘t fail to deliver. 🤡

Whyyyyy musste die Autorin dann noch den obdachlosen Naruto umbringen für zwei Seiten unnötige Aufmerkamkeit? Falls sein Tod Dramatik ins Geschehen bringen sollte - it didn‘t work. Wie so viele Dinge in diesem Roman.

Falls ich noch nicht ausreichend von der Lektüre abgeraten habe, hier ein Ausschnitt, der als Beispiel des Schreibstils dienen soll. Und als Mahnmal, vor einem ganzen Roman zumindest mal die Leseprobe zu überfliegen.

»Ja, Mama, es ist alles prima«, beteuerte Marie ein weiteres Mal. »Nein, ich habe noch keine Schießerei mitbekommen.
Hier ist überall Polizei, und es sind hauptsächlich Touristen unterwegs. Du musst dir wirklich keine Sorgen machen.«
»Und wie ist das Wetter?«, fragte ihre Mutter. »Papa hat im Internet nachgeguckt, Dauerfrost ist gemeldet, es soll sogar Schnee geben. Zieh dich bloß warm an, zwischen den vielen Hochhäusern da in New York zieht es bestimmt wie Hechtsuppe.«
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