SISI – UND KEIN ENDE Dieses Buch beginnt dort, wo die meisten Sisi-Filme enden: Mit vierzig Jahren zog sich Kaiserin Elisabeth völlig aus der Öffentlichkeit zurück. Sie widmete sich nur noch ihren eigenen Interessen, entwickelte ein Faible für alles Morbide, Geisteskrankheiten und Totenkulte, Mythologie und Nietzsche, war fasziniert von Mystik und Verfall. Ihre melancholische Schwermut und stille Schönheit trugen zur Entstehung des Mythos um ihre Person bei. Der Hype um die geheimnisvolle Kaiserin hält bis heute an. Ihr Leben ist Vorlage für Romane und Netflixserien, zuletzt für den mehrfach ausgezeichneten Film »Corsage« von Marie Kreutzer. Diesen inspirierte Michaela Lindingers etwas andere Biografie der Kaiserin: Mit ihrem Fokus auf die ältere Elisabeth zeichnet die Kulturwissenschaftlerin das Porträt einer starken Frau, die weit mehr war als die »süße Sisi«.
This is more a series of essays about the physical and cultural context in which Elisabeth of Austria lived for the final two decades of her life than a biography of her life after forty. I was looking for the latter.
It inspired and informed the beautiful film, “Corsage.”
The author is very knowledgeable and many readers will find her deep knowledge of the symbolism in the artwork selected for the Hermes Villa satisfying.
Topics include: the Hermes Villa; mourning culture; Victorian era obsessions with contacting the dead. Interesting stuff. But I wanted more on the empress and her daily life.
This might be a marketing issue as much as anything else. I think a reader expecting essays on the contemporary context would give this five stars.
2,5 Sterne. Ich war von dieser Biografie recht enttäuscht. Das Thema der späteren Jahre Elisabeths finde ich faszinierend, leider ist das Buch ein einziges Chaos. Es hat keinen roten Faden, springt wild in den Jahren umher, wiederholt sich oft und enthält auch herzlich wenig über Elisabeths Charakter und ihre Beweggründe. Stattdessen ist es zu einem guten Teil eine Beschreibung bzw. Werbebroschüre für die Hermes-Villa, gepaart mit generellen Erläuterungen, was kunstgeschichtlich, politisch, literarisch, modisch, gesellschaftlich, usw. zu der Zeit so los war. Dazu kommen noch etliche Seiten römischer und griechischer Geschichte, unterbrochen von Elisabeths Gedichten. Ein wenig, als würde man durch ein Museum ohne wirklichen Fokus gehen.