Nach dem Mauerfall reist Jutta Ditfurth in die DDR und sieht sich mit den Widersprüchen ihrer adligen Herkunft konfrontiert. Sie folgt den Spuren ihres schillernden Urgroßonkels Börries Freiherr von Münchhausen, einem Balladendichter, der ein Freund der Juden zu sein schien - doch dann findet sie einen Brief ...
Hinter dem Mythos des 20. Juli 1944 verbirgt sich der besondere Antisemitismus des deutschen Adels im 19. und 20. Jahrhundert. Juden galten in adligen Kreisen oft als »Fremdrassige«, die die adlige »Blutreinheit« bedrohten. Auf den Schlössern und Rittergütern hatten Juden bis 1945 nichts verloren. Sie trugen vermeintlich Schuld an Revolutionen, an Kriegsniederlagen, am Sturz der Monarchie und an der Errichtung der Weimarer Republik. Der Hass auf die Juden wurde schließlich »von allen moralischen Skrupeln befreit«. Jutta Ditfurth erzählt die bewegte Geschichte von Börries Freiherr von Münchhausen. Sein engster Freund war um 1900 der Künstler Ephraim Moses Lilien - bis Münchhausen zum glühenden Antisemiten wurde.
German ecologic politician. She was one of the founders of the German Green party.
From 1984 till 1989 she was one of the press speakers on behalf of the Green Party. She belonged to the eco-socialist wing of the party.
Round the year 1991 she left the Green Party and joined the outer-parlementary party the Ecological-Left. In which she is active as a writer and publicist.
She wrote two books on the Rote Armee Fraktion, one of them is a biography of Ulrike Meinhof. On her website she also calls for donations for the mantaining the Ulrike Meinhof archive