Die modernen Kulturwissenschaften k�nnen im Anschluss an Carlo Ginzburg als Auspr�gungen eines seit dem 19. Jahrhundert dominanten semiotischen Indizienparadigmas angesehen werden, das an sehr alte Formen der Spurensuche und des F�hrtenlesens ankn�pft. Die modernen Historischen Kulturwissenschaften jedoch betreiben eine Engf�hrung des Zeichenbegriffs auf Symbole, auf Zeichen, denen vom Akteur selbst bereits eine Bedeutung zugeschrieben wird. Die Beitr�ge in diesem Band stellen dem die fundierte These entgegen, dass der indexikalische Zeichenbegriff, die �Spur�, methodisch und theoretisch Vorrang haben sollte.