It is no mere ideal father that is described in The Christian Father, aspiring after unattainable or fanciful saintliness. It is a father such as God intended all fathers to be, such as should and might be found at the head of every Christian family. It is a genuine Christian father faithfully discharging the obligations of his state and sanctifying himself in the ordinary every-day duties of life.
The Christian father will naturally instill Christian habits, impart a moral tone, and infuse a religious spirit into his family; and as the family is the foundation of society, we must make the father truly Christian would we reform society, Christianize the land, or make the people moral.
Found in the
The Name of FatherThe Father's VocationThe Model Christian FatherThe Picture Finished (Dangers to Avoid, the Christian Life)The Work of a Christian Father ("Lay up to Yourself Treasures", Government/Discipline, Paternal Cares)Two Model Fathers (Abraham and Tobias)The Farmer of MunsterThe Father at PrayerPrayers for a Christian Father
Franz Wilhelm Cramer (* 3. März 1815 in Oelde; † 15. März 1903 in Münster) war ein deutscher römisch-katholischer Theologe, Schriftsteller und von 1884 bis zu seinem Tod Weihbischof im Bistum Münster.
Cramer besuchte zunächst das Progymnasium in Warendorf, später dann das Gymnasium Paulinum in Münster. Dort machte er 1834 das Abitur. Das Studium der katholischen Theologie absolvierte er an der Akademischen Lehranstalt des Bistums Münster. Am 10. August 1838 wurde er hier zum Priester geweiht.
Ab 1839 war er als Kaplan in Neuenkirchen bei Rheine tätig. 1850 zum Pfarrdechanten in Dülmen sowie zum Rektor von Haus Dülmen berufen, begründete und redigierte er dort spätestens seit 1852 das Katholische Missionsblatt Dülmen.
1864 erfolgte die Ernennung zum Domkapitular in Münster sowie, in der Nachfolge Gustav van der Meulens, zum Regens des Bischöflichen Priesterseminars Collegium Borromaeum Münster, das er bis 1880 leitete. 1866 wurde er zeitgleich Prosynodal-Examinator (Direktor) der Weltpriesterkongregation von Kevelaer, der späteren Canisianergemeinschaft.
In dieser Zeit entfaltete Cramer eine rege Tätigkeit als Volksschriftsteller. Seine Werke zur Volksfrömmigkeit und -andacht, unter anderem Gebetbücher, Mahn- und Erbauungsschriften, erreichten hohe Auflagen und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. Während der im Jahr 1876 verfügten Schließung des Priesterseminars zur Zeit des Kulturkampfs hielt er Volksmissionen ab.
Im April 1884 wurde Cramer die katholisch-theologische Ehrendoktorwürde der Königlichen Akademie, Nachfolgerin der Akademischen Lehranstalt und Vorgängerin der heutigen Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verliehen, im selben Jahr wurde er sowohl Domdechant als auch (bis zu seinem Rücktritt 1897) Bischöflicher Offizial in Münster.
Cramer war zudem Päpstlicher Hausprälat und Päpstlicher Thronassistent.
Papst Leo XIII. ernannte Cramer am 13. November 1884 zum Weihbischof in Münster und Titularbischof von Lycopolis. Die Bischofsweihe spendete ihm der damalige Bischof von Münster Johannes Bernhard Brinkmann am 21. Dezember 1884.
Cramer war über viele Jahre Beichtvater der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung in Münster.
Er starb am 15. März 1903 in Münster und ist auf dem dortigen Zentralfriedhof begraben.
As a reprint: beautiful snapshot of faith in the family at the turn of the century. The material itself remains relevant if not even moreso in the world of today. A tremendous resource for Catholic fathers.