Der Lemming ist wieder in Schwierigkeiten. Gerade hat ihn seine Freundin hinausgeworfen, und kurz danach schießt ein Verrückter auf ihn. Zum Glück trifft es zwar einen anderen, der tot zusammenbricht, doch jetzt sucht die Polizei den Lemming als Mörder. Da hilft es nur, den wirklichen Täter zu finden - und der Lemming ist mal wieder in einen Fall verwickelt, der ihn völlig überfordert.
Von 1981 bis 1990 studierte Slupetzky an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Parallel dazu betätigte er sich auch als Saxophonist in verschiedenen Jazzbands und als Schauspieler.
Nach Beendigung des Studiums unterrichtete er ein Jahr Kunst- und Werkerziehung an einem Wiener Gymnasium. Seit 1991 arbeitet er als freischaffender Autor und Illustrator in Wien. Seit 2005 dramatisiert er Romane und Novellen österreichischer Klassiker für die Festspiele Reichenau.
2005 bekam er für seinen Roman Der Fall des Lemming den Friedrich-Glauser-Preis verliehen, 2006 für Lemmings Himmelfahrt den Burgdorfer Krimipreis. 2007 wurde Das Schweigen des Lemming von den Wienern zu einem ihrer hundert Lieblingsbücher gewählt. Ende Juni 2009 erhielt Slupetzky für seine Lemming-Romane den Radio Bremen Krimipreis zugesprochen, den er am 16. September 2009 im Rahmen des Bremer Krimifestivals PrimeTimeCrimeTime erhielt.
Seit 2006 betreut er - auf Radio Wien - die literarische Ecke von Willi Resetarits' sonntäglicher Radiosendung "Trost und Rat".
Ein sehr solider zweiter Teil der Lemming-Reihe. Wunderbar skurril, teilweise absurd, sehr verschroben und morbide, schön erzählt und spannend aufbereitet. Hat mir sogar noch besser gefallen als Teil 1.
Das besonders Tolle an den Lemming-Büchern: erst wenn man ganz durch ist, versteht man das Bild auf dem Cover. :)
Dieser Fall war sehr viel abstruser als der erste, spielt dafür aber auch hauptsächlich in einer Irrenanstalt. Insofern passt das Ganze vielleicht wieder. Zumindest war es kreativ.
Auch hier war es wieder ganz nett, den Weg des Lemmings durch bekannte Ecken von Wien zu verfolgen.
Nach kurzer Zeit wusste ich, dass das nichts für mich ist. Total langweilig und öde. Woher kommen bloß die guten Bewertungen? Vielleicht wird es ja später interessanter, aber ich werde es wohl nie erfahren
Auch wenn er am Anfang etwas holpriger zu lesen war, hat er mir insgesamt sehr gut gefallen. Fallweise ging's recht heftig zu - aber ich glaube nicht, dass es das alles nicht auch in echt geben kann.