Normandie, 962: Als die junge Dänin Gunnora mit ihrer Familie zum ersten Mal normannischen Boden betritt, glaubt sie fest daran, ein schönes, neues Leben beginnen und ihrer Mutter in der Kunst der Runenmagie nacheifern zu können. Aber aus dem Traum wird bald ein Kampf ums Überleben. Ihre Eltern sterben, und Gunnora muss, alleine auf sich gestellt, für ihre Schwestern sorgen. Ihr Leben verändert sich jedoch jäh, als sie Richard, dem Herzog der Normandie, begegnet ...
Julia Kröhn ist eine österreichische Romanautorin.
Kröhn studierte Geschichte, Philosophie, Theologie und Religionspädagogik. Kröhn schreibt Genreliteratur: Historische Romane, Familiensagas, romantische Fantasyliteratur, Kinder- und Jugendbücher. Für jedes Genre verwendet sie ein anderes ihrer Pseudonyme: Sophia Cronberg, Leah Cohn; Carla Federico; Katharina Till. Zu jeder ihrer Identitäten verwenden die jeweiligen Verlage ein anderes Autorenfoto.
Kröhn arbeitet außerdem als Fernsehjournalistin und wohnt mit Kind und Lebensgefährtem in Frankfurt-Nied. Für Im Land der Feuerblume erhielt sie 2010 den Corine-Publikumspreis.
Ich bin ein Fan von historische Romanen, und habe deswegen dieses Buch gewählt. Auch: weil es auf goodreads "gute Noten" bekam; und weil es ein bisschen anders von andere historische Romanen die ich gelesen habe, da es in den 900-er Jahren stattfindet. Ich bin zweisprachig, meine hauptsprache ist Englisch, aber ich lese gerne auf Deutsch…und deswegen konnte ich dieses Buch lesen! :) Ich hoffte, dass mehr von die Idee von Runen näher geforscht würde - aber es war wirklich nur oberflächlich angedeutet. Runen waren sehr oft angedeutet durchaus, aber für mich war es nicht substanziell genug. Man hat oft die Möglichkeit durch historische Romanen mehr über Geschichte und Kulter zu lernen…aber in dieser Hinsicht war es einfach nicht tief genug für meinen Geschmack. Der Roman deutet auf tatsächliche Ereignisse, vielleicht nicht genau (wie die Autorin am Ende beschreibt), aber reichend um zu zeigen, dass sie doch sich mit dem Thema von Normandie in diesem Zeitraum vertieft hat. Es waren noch fast 75 Seiten zu lesen als ich nur wollte, daß das Buch endlich zum Ende kommt.** Irgendwie wiederholten sich die Gedankengänge und Themen, besonders bezüglich Alruna zu Gennora und umgekehrt. In dieser Hinsicht schweifte der Roman von historische Interesse zu ein eher schmalziger Liebesroman und Intrigen dementsprechend. Es ist eigentlich (wenn man meine andere Kritiken liest) was mich oft an historische Romane stört - nämlich, daß sie sich durch Romanze schlicht verbilligen können. Leider fand ich es in diesem Buch genau so. Leider. Als ich zu diesem Punkt kam** entschied ich mich, daß dieses Buch für eine weibliche Audienz geschrieben wurde. Schliesslich: es war kein schlechtes Buch, und ich fand es an und für sich unterhaltsam. Ob ich weitere Bücher von der Autorin kaufen werde, weiss ich jetzt noch nicht. (Es kostet ein bisschen mehr die Bücher in USA zu bekommen.) Für mich, und mein Niveau in der deutschen Sprache war es passend.
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