South Dakota--The Land of Infinite Variety--pine forests, sweeping prairies, the mysterious Badlands, and monsters!Bigfoot has been reported around the rugged state, from sightings near towns to waves of encounters on Native American land.A place called Spirit Mound is reputed to be the home of a race of fierce dwarves long spoken of in quiet whispers.Other creatures abound--the Banshee of the Badlands, Walking Sam, Deer Woman...the list goes on.Settle in for an exploration of Mount Rushmore State Monsters.
Mount Rushmore State Monsters von David Weatherly hat mich positiv überrascht, gerade weil South Dakota nicht zu den Bundesstaaten gehört, die man spontan mit Monstern oder bekannten Kryptiden verbindet. Im Gegensatz zu deutlich „lauteren“ Regionen wie Virginia oder West Virginia wirkt dieser Band leiser, zurückhaltender – und genau das macht seinen Reiz aus.
Besonders spannend fand ich den Fokus auf die Mythen und Überlieferungen der indigenen Stämme South Dakotas, etwa der Sioux-Völker. Diese sind vielen zwar dem Namen nach bekannt, ihre reiche mythologische Tradition bleibt jedoch oft unbeachtet. Wie bei so vielen indigenen Kulturen zeigt sich auch hier eine tief verwurzelte Welt aus Erzählungen, Warnfiguren und Wesen, die weniger auf Effekthascherei setzen, sondern auf Bedeutung, Moral und Grenzerfahrungen.
Gerade weil South Dakota nicht als klassischer „Monsterstaat“ gilt, fühlt sich vieles neu und unverbraucht an. Die Geschichten wirken nicht wie Variationen bekannter Kryptiden, sondern wie echte regionale Legenden, die eng mit Landschaft, Geschichte und Kultur verbunden sind. Ein Highlight war für mich das kannibalistische Zwergenvolk der Spirit-Mound-Legenden: Die Vorstellung, dass etwa 45 cm große Wesen bewaffnet und tödlich sein sollen, ist zunächst fast absurd – und genau dadurch bleibt sie im Gedächtnis. Man schwankt zwischen Schmunzeln und Unbehagen, was diese Geschichten erstaunlich wirkungsvoll macht.
Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass das Englisch sehr gut verständlich ist. Weatherly schreibt klar, zugänglich und ohne unnötig komplizierte Sprache, was das Buch auch für Nicht-Muttersprachler angenehm lesbar macht.
Insgesamt ist Mount Rushmore State Monsters ein interessanter, atmosphärischer Beitrag zur Reihe – weniger spektakulär als andere Bände, dafür umso spannender durch seine unbekannteren Mythen und den starken Bezug zur indigenen Folklore. Gerade weil man South Dakota dafür nicht auf dem Schirm hat, lohnt sich dieser Ausflug besonders.
Fazit: Ein ruhiger, neugierig machender Band, der zeigt, dass Monster nicht immer berühmt sein müssen, um faszinierend zu sein.
Another fun collection in this series, though a slim one. Not a lot of water creatures, but bigfoot is around, and taken seriously (especially on the reservations), plus other stories like cannibal dwarves, banshees, and a musical skeleton lore that I loved.