Ein ungeschönter Einblick in zwanzig Jahre Geschichte der erfolgreichsten deutschen Band. Man muss sie nicht mögen, aber interessant könnte das allemal werden.
Leider ist das Buch für Leute mit der Aufmerksamkeitsspanne eine Happy-Hardcore-Tracks geschrieben worden: Anekdoten gibt es zu Hauf, eine kohärente Biographie der Personen bzw. der Band als ganzes sucht man indes vergebens.
Dazu kommt, dass Frontman H. P. sich als äußerst unsympathischer Egomane outet, so dass ich nach der Lektüre erstmal alle Sympathien für ihn verloren habe. Und da das Buch offiziell autorisiert ist, dürfte diese Darstellung wohl der Wahrheit entsprechen. Schade drum, andererseits habe ich Scooter ohnehin nie wegen der sympathischen Personen oder der kunstvollen Musikgestaltung gehört, sondern weil's einfach Spaß macht. Insofern passt das Buch ins Konzept.