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Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen

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Ein Bildhauer im New York der 20er Jahre und eine Schriftstellerin auf seinen Spuren - verbunden durch die Frage, was Kunst wirklich ist
Voller Hoffnungen und Sehnsüchte reist der junge und aufstrebende Bildhauer Constantin Avis 1926 nach New York. Ein einflussreicher Galerist will ihn unter seine Fittiche nehmen und in dieser Stadt der Träumer und Macher ganz groß herausbringen. Beflügelt von einer aufkeimenden Liebe und der Aussicht auf Erfolg, schwebt er durch dieses neue Leben und droht dabei, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Denn wie weit kann ihn seine Kunst wirklich tragen? Ein ganzes Jahrhundert später versucht Dora, diese Frage zu beantworten. Im beginnenden Frühling an der ligurischen Küste schreibt sie an einem Roman über Constantin Avis. Gemeinsam mit ihrem Sohn und dem Kindermädchen sucht sie hier die Ruhe, die ihr im Alltag als Künstlerin und Mutter stets fehlt. Doch je tiefer sie sich hinabgleiten lässt in diese andere Welt, desto stärker vermischt sich ihre Geschichte mit der von Constantin, und sie begreift, dass sie seine Fragen nur mit ihrem eigenen Leben beantworten kann. Mit unvergleichlichem Charme erzählt Dana Grigorcea von der Verquickung des Lebens mit der Kunst, in einer Sprache von überwältigender Kraft und schwebender Leichtigkeit.

225 pages, Kindle Edition

Published February 28, 2024

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Dana Grigorcea

14 books18 followers

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Displaying 1 - 15 of 15 reviews
Profile Image for Meike.
Author 1 book5,527 followers
February 29, 2024
Listen, I really enjoyed Grogorcea's experimental Dracula & Communism extravaganza Dracula Park, but this... this just confuses pretentiousness for art. The set-up itself is great though: In two narrative strands, we hear the stories of Dora, an author who travels to the Ligurian coast to write about about a (in her world) real sculptor; and - you guessed it! - the second strand is the story of said (and in our world also fictional) European sculptor Constantin, who in the 1920's travels to New York in order to become world famous. So we have two protagonists, living around 100 years apart, whose lives start to intersect because of ... you know: The power of art. That's it, that's the theme the whole novel drives home again and again.

And as everything discussed in the novel has been said 1,000 times over, the plot and the aesthetic would have to carry the text to make it worthwhile, but it's oh-so-boring and the atmosphere is rendered as one big cliché. Take the motif of the bird, for example: Constantin creates a non-figurative sculpture of a bird, which leads to the big (not really) question: is that even art, if people don't agree on what it shows (*yaaaaawn*). Everyone wants to take flight all the time, but we are shown birds with strings attached to them, and then Dora has an inert lover who holds her back, but she loves him, and shouldn't we all sue the brutes who don't acknowledge the genius of art or something. We have mirror images that were vaguely relevant, and many other gimmicks that just started to annoy me because I was not interested in any character or plot point.

What a shame, I wanted to love this. You can listen to us discuss the book on the podcast (in German): https://papierstaupodcast.de/podcast/...
Profile Image for nachtbibliothekar.
78 reviews32 followers
May 9, 2024
"Es ist nur Pappmaché und reißt schnell ein" heißt es auf Seite 195 dieses Romans. Und treffender als die Autorin selbst kann ich die Lektüre nicht beschreiben. Es ist wirklich schön anzusehendes Pappmaché mit leichtfüßigen Gedankenspielen über das Wesen der Kunst. Nicht wirklich tiefgründig, dafür hübsch verwoben und angerichtet.
Profile Image for Co_winterstein.
146 reviews12 followers
April 18, 2024
Dana Grigorceas neuer Roman "Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen" hat zwei verschiedene Zeitebenen, in denen die Handlung abwechselnd in kurzen Kapiteln erzählt werden.
Da ist einmal die Gegenwart, in der Dora, eine Schriftstellerin, mit ihrem Sohn Loris und dessen Kindermädchen viele Wochen zum Schreiben eines neuen Romans in Italien verbringt. Dora verfasst ein Buch über den Bildhauer Constantin Avis, den wir auf der zweiten Zeitebene kennenlernen.
Sie spielt in den Golden Twenties in New York City. Constantin Avis ist mit einer Bronzeskulptur, einem Vogel, der auf den ersten Blick nicht als solcher zu erkennen ist, in die USA eingereist, um in der Galerie von Max Milner eine erste Soloausstellung zu bekommen. Leider ist Max Milner gerade verstorben und die Zollbehörden erkennen den Vogel nicht als Kunst an. Doch zum Glück trifft er die smarte Lidy Maenz, die in Milners Galerie arbeitet ... So handelt der klug komponierte Roman auf beiden Ebene von der Frage: Was ist Kunst? Wann und wodurch wird etwas zu Kunst?

Den Einstieg in den Text habe ich als etwas holperig empfunden, vielleicht hat mir auch die Sprache etwas Schwierigkeiten bereitet, da sie (vermutlich als Stilmittel) sehr alt ist. Als Beispiel: ein scheeiger General, sie war ihr plötzlich gram, in brüsker Haltung ... Aber nach kurzem Einlesen ging es gut.

Besonders spannend fand ich, dass die Autorin die Figur des Constantin Avis an den Bildhauer Constantin Brâncuși angelehnt hat, einen rumänisch-französischer Bildhauer der Moderne. So konnte ich mir die Vogelskulptur, um die es geht, einmal ansehen. Das hat der Geschichte Tiefe verliehen.

Alles in allem ein toller Roman, der mich angeregt hat, gedanklich der Frage nachzugehen, was Kunst ist, kann und muss.

Leseempfehlung!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Dorle Kopetzky.
55 reviews7 followers
March 8, 2024
Ja, sie kann schreiben, aber warum so geschwätzig, so wenig Interesse an den Charakteren, warum so flach, so gewollt verrätselt, warum so wenig Struktur und Willen, das Thema wirklich zu durchdringen? eine große Enttäuschung.
1,073 reviews2 followers
April 17, 2024
Hier hat mich der Titel sofort neugierig auf das Buch gemacht, das Cover finde ich sehr schön gestaltet, es strahlt eine richtige Leichtigkeit aus. Die Haptik des Hardcover Buches ist sehr ansprechend.

In diesem Roman spielt die Handlung in 2 Ebenen. Einmal lernt man Constantin kennen, er lebt in den 20er Jahren in New York und Dora, die über Constantin Leben schreiben möchte. Doch dieser Roman geht viel tiefer. Die Frage nach Kunst und dem Dasein zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Ein wundervolles Ensemble an Gefühlen und Emotionen, die sprachlich wirklich wunderbar umgesetzt wurde. Constantin war für mich der etwas interessantere Charakter, bei Dora wusste ich manchmal nicht, wie ich ihr Verhalten einordnen sollte. Auf jeden Fall eine sehr spannende Geschichte, mit vielen Nebencharakteren. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
8 reviews
April 2, 2024
Inspirierende Autorin mit einer aufrichtigen Thematik, die Kunst von modernen Debatten lösen und auf etwas ursprüngliches reduzieren lässt. Wieso liest es sich wie eine schnulzige teenienovelle in der leider flache Charaktere ungläubig idealistisch ihren Vorstellungen nachrennen?
25 reviews
July 15, 2024
Schön geschrieben- inspirierende Wörter, es klingt fast wie Poesie. Aber die Story berührt einen nicht. Morgen ist’s vergessen. Trotzdem ist es für den kurzen Moment (das Buch ist recht kurz) einfach und schnell zu lesen. Wie eine mittelmäßige Eiscremekugel.
Profile Image for Marina Sofia.
1,377 reviews287 followers
April 28, 2026
The two timelines didn't quite work perfectly together to my mind (although much better than in Enard's The Deserters), but I loved the fictionalisation of Constantin Brancusi, and would have liked even more about the struggles of the artist torn between social life and the desire to create.
Profile Image for Jessy.
126 reviews
August 15, 2024
Leider teilweise verwirrend und oft nicht sehr spannend...
90 reviews
Read
October 30, 2025
Hab 3/4 geschafft. Dann nicht mehr. Schön geschrieben usw usf aber hat mich iwie nicht richtig ergriffen. Vielleicht bin ich auch das Problem, habs bisschen nebenbei gelesen.
167 reviews10 followers
April 16, 2024
Ein Buch als Lecture-Performance

„Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen“ von Dana Grigorcea ist ein Werk, das sich nicht in Schubladen stecken lässt und sich einer Rezension nahezu entzieht, zumindest einer eindeutig wertenden. Und vielleicht führt das direkt zum Kern der Sache: Der Kunst.

Doch fangen wir außen an: Beim Einband. Wirklich wunderschön kommt der Schutzumschlag daher, haptisch sehr beglückendes, festes Papier und ein fragmentarisch wolkenhaftes Design, das gleichermaßen an Puzzle wie auch Memory erinnert. Das darunterliegende Hardcover verkehrt die Farben ins Gegenteil – und auch das passt so gut zum Inhalt des Romans, der eigentlich fast eher eine Lecture Performance ist.

Zwischen den Buchdeckeln verknüpft Dana Grigorcea auf der Oberfläche zwei Jahrhunderte und zwei Geschichten, bei genauerer Betrachtung sind es doch drei, die sowohl im weiten als auch im engen Sinne die Frage stellen: Was ist Kunst? Und wer darf von sich behaupten, sie zu schaffen? Welche Eigenschaften muss ein Werk haben, dass es sich Kunst, eine Person, dass sie sich Künstler:in nennen darf? Um dieser Frage auf die Spur zu gehen, wechselt das Erzählte zunächst rasant zwischen den bildenden Künstler Constantin Avis, der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts mit einer Bronzeskulptur nach New York reicht, um dort seinen künstlerischen Durchbruch zu erreichen einerseits sowie andererseits der Autorin Dora, die mit ihrem Sohn Loris und einem Kindermädchen ein Schreibstipendium an der ligurischen Küste antritt, um dort einen Roman über eben diesen Constantin Avis endlich zu Papier zu bringen. Die Perspektiven wechseln in sehr kurzen Kapiteln rasant und es braucht seine Zeit, die Handlungsbögen zu durchdringen. Grigorcea fängt sehr gut die Atmoshpäre der 20er Jahre und die Dekadenz im Künstlertum ein und auch in der zweiten Geschichte an der ligurischen Küste ist das Flair sehr gegenwärtig. Beide Hauptfiguren tragen die Gemeinsamkeit, dass das Leben sie von ihrer Kunst ablenkt oder dieser im Weg steht und verhalten sich sehr hermetisch und um sich selbst kreisend, was sie nicht unbedingt zugänglich macht. Auch nicht für die Liebe.

Dem Roman liegt ein wirklich brillantes Konstruktionsprinzip zugrunde, indem die Lesenden immer einen Teil dessen schon lesen, was parallel Dora erst noch erfindet. Dieses Spiegel-Prinzip, das auch in vielen kleine Motiven auftaucht, gipfelt darin, dass an einer Stelle die Schauspielerin Alba Fantoni im Film Alba Fantoni selbst vor einem Publikum spielt, betrachtet von einem Publikum im Kinosaal, wiederum betrachtet von der diese Geschichte ja schreibenden Dora, wiederum betrachtet von uns Lesenden. Und am Ende des Buches stellen wir fest, dass Fantoni gar nicht ist, was sie scheint. Das ist schon genial ausgedacht. Was ist echt, was ist Imitation, was erzeugt in der Spanne zwischen echt und imitiert etwas Drittes, Neues?

Während die Handlungen der Kunstschaffenden voranschreiten, wird in diese Geschichten hinein noch eine dritte Geschichte erzählt, die Geschichte der Laura Cavallaro – die nicht nur als Kontrast, sondern vor allem dazu dient zu zeigen, wie sehr Dora in der Möglichkeit lebt statt im Tun, wie eigentlich alle Menschen ein Leben lang auf der Suche sind und nicht zur Ruhe kommen, nie wirklich, wie das Suchen belebender ist als das Finden, zum anderen wird dadurch deutlich, wie sehr viele Künstler:innen immer in der Theorie leben, in der Idee. Es sind viele Fragen, denen Grigorcea nachgeht, auch der nach der Unterscheidung von Kunst und Handwerk. Ihr eigenes Handwerk versteht sie dabei sehr gut, ihre schriftstellerische Qualität kann es an vielen Stellen mit der eines Thomas Mann aufnehmen, ich musste tatsächlich oft an seinen Zauberberg denken.

Viel Lob also für Idee, Konstruktion und Sprache, da könnten noch viele Details genannt werden. Und dennoch lässt das Buch und auch sein Ende mich ratlos zurück. Es werden viele Fäden angesponnen und nicht fertig gewirkt, der Blick auf die Figuren bleibt immer distanziert und nüchtern, die Beziehungen wirken fast durchweg ungesund, die Künstler:innen werden als wahnhaft klischiert, alles bleibt offen, nichts verbindet sich wirklich, auch nicht mit mir. Das alles ist sicher kein Zufall, sondern genauso gewollt, zu klug wird hier gearbeitet. Aber genau diese Klugheit lässt das Buch für mich im Abstrakten bleiben, trotz konkreter Geschichten und hat in mir nichts ausgelöst, die zugrundeliegenden Stories bleiben an der Oberfläche, der Blick auf die Kunst einseitig. Und so müsste ich für die schriftstellerische Qualität fünf Sterne geben, für das Gefallen einen. Weshalb ich mich bei drei einpendeln werde und nur vorschlagen kann, sich selbst ein Bild zu machen, in welche Richtung das eigene Pendel ausschlägt.

Ein großes Dankeschön an lovelybooks.de und den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Barbara Heckendorn.
484 reviews13 followers
March 11, 2025
When the Romanian sculptor Constantin Brâncuși wants to bring an abstract bird sculpture to an exhibition in New York in 1926, the harbour customs office refuses to allow it to be imported duty-free as a work of art. This led to a lawsuit about what should be considered a work of art, which ended in 1928 with the bird being recognised as art. The incident is the inspiration for Dana Grigorcea's novel ‘The Weight of a Bird in Flight’, in which she calls Brâncuși Constantin Avis and sets him up in a wild love story with New York City girl Lidy Maenz. But she has it all told ninety years later by the young writer Dora, who is travelling to the Ligurian coast with her eight-year-old son Loris and nanny Macedonia.
There, she reworked the New York artist and love story from 1926 into a novel entitled ‘Damenwahl’ (Ladies' Choice), which aims to answer the question of how art emerges from life and how it has an effect on it. In it, Dora's own relationship story with the ‘trashy, unsightly, smiling Regi’, from whom she cannot get away, alternates with the sophisticated New York romance between the artist and ‘frivolous prince’ Avis and the gallery owner Lidy, who becomes a witness for the defence in the trial over the bird sculpture.
The quintessence of the somewhat chaotic novel is that art has no practical purpose and in the end is like ‘a bold bird that flies higher and higher’.
It has some marvellous literary sentences and yet I found this story difficult to get into.
Profile Image for Cristina Pop.
15 reviews2 followers
October 20, 2025

Le poids d'un oiseau en vol de Dana Grigorcea
A Brancusi, un dieu de la culture moderne, nous pouvons lui trouver, dans le portrait romanesque de Dana Grigorcea, un prétexte à l'humanisation. Lui, le Prince Paysan, le sculpteur qui note dans son agenda céleste, il voit la forme dans toute matière. Pour lui, la Terre a été créée par Dieu pour servir de matière première à la récréation et à la réinterprétation sous forme d'expériences d'atelier ou tout simplement à conquérir le savoir suprême.

Constantin Avis est avant tout un rara avis de la culture universelle, certainement un oiseau rare, exceptionnel de la culture roumaine car sa fuite du pays du dor et de la douleur l'a propulsé dans les hauteurs d'un ciel parisien - sous le ciel de Paris -, mais aussi parmi les gratte-ciel de New York. L'auteure utilise le modèle des miroirs qui se reflètent l'un dans l'autre pour construire les personnages de Constantin et de Dora. Situés à des époques différentes, ils sculptent une histoire personnelle dans ce qui devient effectivement l'œuvre personnelle de chacun. Inutile de préciser que Dora, avatar de l'auteure elle-même, se réfère à un mythe de Pygmalion intériorisé et alimenté par sa propre combustion créatrice. Comme si Constantin se sculptait sur les toits sinueux du monde, dont le Centre Pompidou, Dora fait de même sur la côte ligure, à la recherche de la mémoire immortelle.

Le lancement du roman Le poids d'un oiseau en vol de Dana Grigorcea aura lieu à Paris, le 18 juin 2025 à 18h00, à L'hôtel de Béhague, à l'Ambassade de Roumanie en France, en présence de S.E. l'Ambassadeur Ioana Bivolaru et de l'écrivaine Cristina Hermeziu, initiatrice du club de lecture Cosmose. Une vidéo unique montre Brancusi en compagnie d'Enescu et de nombreuses personnalités de l'époque sur les marches de l'impressionnant bâtiment qui abrite aujourd'hui l'Ambassade de Roumanie en France. Le temps se mêle à nouveau au passage enchanteur des histoires sur les marches de l'existence, comme un oiseau en vol : c'est ce que fait Dora sur la côte ligure, à la recherche d'une forme artistique absolue.


Avec une impressionnante carrière en lettres, Dana Grigorcea Mounioudis, écrivaine bilingue d'origine roumaine et d'expression littéraire germanophone, dont le parcours académique comprend à part la littérature, le journalisme, le cinéma, la radio, la télévision, ainsi qu'un certain nombre de prix littéraires autrichiens et suisses, a étudié le cinéma à Bruxelles et à Krems et peut être qualifiée d'écrivaine européene.

"Et l'entourage de Milner, ces artistes, ces industriels, l'art des uns et le bazar des autres? Il renonça à rappeler Milner et se mit en route. Plus tard il noterait dans son journal: Quelque chose me poussait dehors et me poussait ensuite à revenir, je m'en remis aux aléas du chemin, à la main de Dieu, dénué de triviale impatience." Le poids d'un oiseau en vol

Qui peut juger ? Le processus se situe entre l'art et la convention. Sommes-nous censés remettre en question l'art d'une manière qui ne permet même pas l'expression artistique ? Le roman interroge l'objet artistique tel qu'il est vu derrière la perception banale de ce qui nous entoure et qui est communément admis et accepté comme la réalité. Aussi, la rhétorique porte sur les significations auxiliaires collées à l'objet d'art, qu'il s'agisse d'une représentation physique ou d'un opéra écrit sujet à de nombreuses interprétations. Certes, il y a place pour une certaine ambiguïté de sens, mais celle-ci est principalement admise afin d'élargir l'observation commune et de l'étendre dans l'espace, comme un oiseau qui tend vers l'absolu.

Epilogue : Nous avons vu tous les deux, moi et l'auteure Dana Grigorcea, l'exposition Brancusi au Centre Pompidou de Paris en juin 2024, à distance de quelques jours. Peut-être on a admiré les photos l'une de l'autre, moi sûrement les siennes. Une propension vers le vol d'un point de vue plutôt spirituel. Entre-temps, en quelques mois, l'auteure a sorti son livre en allemand en original et aussi la traduction en français chez Éditions les Argonautes, son deuxième roman traduit par la maison d'édition de Katharina Loix van Hoff. Du précédent, le roman Ceux qui ne meurent jamais (Les Argonautes, 2023) de Dana Grigorcea, Katharina m'avait parlé une peu avant sa sortie, à Bruxelles.

https://portal.revistatimpul.ro/timpu...
Profile Image for mos.
1,146 reviews34 followers
March 1, 2024
„Jahre schon trug sie diese Geschichte mit sich, in allen Details. Jedes ihrer Bücher hätte dieses werden müssen – und war dann doch ein anderes geworden.“ (Zitat Seite 12)

Inhalt
Es ist eine kleine Statuette des Bildhauers Constantin Avis, eine Frau oder ein aufsteigender Vogel, die fest in den Gedanken der Schriftstellerin Dora verankert ist. Eng mit dieser Figur verbunden ist eine Geschichte, die 1926 in New York beginnt und zu einem Prozess über die Frage führt, was der Unterschied zwischen Gebrauchsgegentand und Kunst ist und wer dies bestimmt. Damenwahl, so soll Doras Buch heißen und als sie zu Frühlingsbeginn in Santa Margherita Ligure eintrifft, spürt sie, dass sie hier, an der ligurischen Küste, dieses Buch schreiben wird.

Thema und Genre
In diesem Roman geht es um Künstlerleben, den Schaffensprozess von bildenden Künstlern und Schriftstellerin, um de Traum vom Erfolg und die Definition von Kunst. Ein Teil der Geschichte spielt in der schillernden Stadt New York in den 1920er Jahren, kultureller und gesellschaftlicher Treffpunkt zwischen Stummfilm und Beginn der Tonfilmära. Themen sind auch Gefühle, Beziehungen und Künstler als Eltern.

Erzählform und Sprache
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, einerseits die Geschichte des jungen Künstlers Constantin Avis, der 1926 nach New York kommt, um in einer Galerie an der Eröffnung einer Ausstellung mit seinen Skulpturen teilzunehmen. Über die damit verbundene Geschichte schreibt die Schriftstellerin Dora nun, beinahe einhundert Jahre später, ein Buch. Eine Auszeit im Frühling an der ligurischen Küste gibt ihr den künstlerischen Freiraum, den sie benötigt, während sich das Kindermädchen um Doras achtjährigen Sohn Loris kümmert. In ihren Gedanken taucht sie in das Leben von Constantin Avis ein, Episoden, Musik und Worte verbinden sich in der Gegenwart zu der Geschichte, die sie nun endlich niederschreiben kann. Grigorceas Sprache ist leicht wie ein italienischer Frühlingstag und lebhaft, wie New York in den 1920er Jahren.

Fazit
Grigorceas Roman „Die nicht sterben“ hat mich 2021 begeistert und ich wartete schon mit gespannter Vorfreude auf diesen neuen Roman. Analog zum Thema, was Kunst wirklich ist, frage ich mich gerade, wo die Grenze zwischen Unterhaltungsroman und Gegenwartsliteratur liegt, denn dieser neue Roman geht meiner Meinung nach leider nicht über die Stufe Unterhaltungsroman hinaus. Es ist ein angenehm zu lesender Roman auf zwei Zeitebenen, der biografische Fakten aus dem Leben des rumänisch-französischen Bildhauers Constantin Brâncuși in eine fiktive Romanhandlung einbettet. Romane dieser Art sind zur Zeit ein sehr beliebtes Genre, es kommen viele davon auf den Markt, und so wird auch dieses Buch begeisterte Leserinnen finden – ich hatte mehr erwartet.


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