Als Francis Godsworth, Lord Carrington, auf seinem einsamen Ritt nach London überfallen wird, ist es ausgerechnet eine junge Frau in Königsblau, die die Schurken in die Flucht schlägt. Francis ist sofort verzaubert von ihren grauen Augen und ihrer Schönheit. Noch mehr von ihrem Mut und ihrer erfrischenden Schlagfertigkeit. Doch sein entstelltes Gesicht verbietet es ihm, ihr den Hof zu machen. Und wie könnte er das überhaupt, wenn Miss Irene Easton bei jedem Satz, den er sagt, entnervt mit den Augen rollt?
„Die Eroberung eines Lords“ von Joanna Eastwick ist eine unterhaltsame kleine Regency Romance, mit der ich jede Menge Spaß hatte. Francis Godsworth, Lord Carrington, ist gerade allein auf dem Heimweg, als er von Wegelagerern brutal überfallen wird. Ausgerechnet eine wunderschöne junge Dame eilt ihm zu Hilfe, rettet ihn vor einer offensichtlichen Entführung und vertreibt die Schurken mit ihrer Pistole. Francis ist schockiert und fasziniert zugleich von der mutigen Amerikanerin, die mit den schüchternen und zurückhaltenden englischen Ladys nichts gemeinsam hat. Miss Irene Easton hat keine Scheu, Francis ihre Meinung ungefiltert ins Gesicht zu sagen. Vor allem seine vermeintlich engstirnigen Ansichten zur Rolle der Frau regen sie maßlos auf. Dabei fühlt sie sich eigentlich sehr zu Francis hingezogen, der sich mit seiner Narbe im Gesicht keine ernsthaften Chancen bei Irene ausrechnet.
Ich bin ein ausgesprochener Fan von Regency Romanen und habe auch schon einige Geschichten von Joanna Eastwick gelesen. Auch ihr neues Werk konnte mich überzeugen, denn sie schafft es, mit wenigen Worten die Emotionen ihrer Charaktere greifbar zu machen. Ihr Schreibstil liest sich leicht und locker und ich mag vor allem den Humor, der die Story so mitreißend macht. Francis ist ein etwas steifer und pflichtbewusster englischer Lord, der wegen seiner großen Narbe im Gesicht lieber im Hintergrund bleibt. Eine Frau wie Joanna hat er noch nicht erlebt, vor allem, da sie überhaupt keine Berührungsängste wegen seiner vermeintlichen Entstellung hat. Irene mochte ich von Anfang an. Sie hat ihren eigenen Kopf und wird zum Glück auch von ihrer Familie liebevoll unterstützt. Ihr Feuer ist genau die richtige Ergänzung zur inneren Ruhe von Francis und die beiden gehören einfach zusammen. Die amüsanten Schlagabtausche haben mich bestens unterhalten und auch mit der unerwarteten Auflösung hatte ich gar nicht gerechnet. Diese süße Regency Romance zaubert ein Lächeln auf das Gesicht und hat mir sehr gut gefallen.
"Die Eroberung eines Lords" habe ich bei einer Leserunde kennenlernen dürfen. Ich lese zwischendurch unheimlich gerne Regency Romance, ich brauchte also nicht wirklich lange überlegen ob ich mich dafür bewerben soll. Das ich tatsächlich mitlesen durfte hat mich wahnsinnig gefreut.
Ich habe es mir mit dem Buch nachmittags auf meinem Sofa gemütlich gemacht und war sofort darin angekommen und regelrecht gefesselt. Wie gut da sich mir die einzelnen Leseabschnitte von vorneherein markiert hatte, ansonsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. So konnte ich aber zu jedem Abschnitt zeitnah etwas schreiben.
Das Setting hat mir sehr gut gefallen und ich liebe die Protagonisten. Irene ist so klasse, so eine taffe Frau in dieser Zeit einfach herrlich und Francis... der ist es als Lord ja überhaupt nicht gewohnt mal Kontra zu bekommen und das auch noch von einer Frau... Mega 🤭. Ich hatte beim lesen die ganze Zeit ein dickes Grinsen im Gesicht.
Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist flüssig, voller Humor und so mitreißend. Es war jetzt das zweite Buch von der Autorin für mich, aber bestimmt nicht das Letzte. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Als Francis, Lord Carrington, auf seinem Pferd überfallen wird, wird er ausgerechnet von der taffen Amerikanerin Lady Irene gerettet. Eigentlich ist er sofort von ihr fasziniert, doch sein entstelltes äußere nimmt ihm den Mut ihr den Hof zu machen.
Francis und Irenes erstes Aufeinandertreffen ist wahrlich ungewöhnlich. Nicht nur, dass er von böswilligen Schurken überfallen wird, kommt ihm ausgerechnet eine schöne Frau zu Hilfe und schlägt die Verbrecher in die Flucht. Während Irene direkt verzaubert von dem gutaussehenden Lord ist, plagen diesen Selbstzweifel aufgrund einer Augenverletzung. Doch dank Irenes hitzigem Temperament geraten die Beiden immer wieder aneinander. Gibt es dennoch ein Happy End?
Die Kurzgeschichte hat mich sehr gut unterhalten und war in einem Rutsch gelesen. Ich habe jedoch gemerkt, dass mir die Story rundherum ein wenig zu abgespeckt war und ich gerne noch mehr über Francis Hintergrund und Verbindungen erfahren hätte.