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Was kann und darf Künstliche Intelligenz?: Ein Plädoyer für Digitalen Humanismus

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Autonomer Individualverkehr und Pflege-Roboter, softwaregesteuerte Kundenkorrespondenz und Social Media, Big-Data-Ökonomie und Clever-Bots, Industrie 4.0: Die Digitalisierung hat gewaltige ökonomische, aber auch kulturelle und ethische Wirkungen. In Form eines Brückenschlags zwischen Philosophie und Science-Fiction entwickelt dieses Buch die philosophischen Grundlagen eines Digitalen Humanismus, für den die Unterscheidung zwischen menschlichem Denken, Empfinden und Handeln einerseits und softwaregesteuerten, algorithmischen Prozessen andererseits zentral ist. Eine Alternative zur Silicon-Valley-Ideologie, für die künstliche Intelligenz zum Religionsersatz zu werden droht.

294 pages, Kindle Edition

Published November 2, 2023

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Julian Nida-Rümelin

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February 18, 2026

Es ist mir unbegreiflich, wie dieses Buch durch einen Beta-Leser und in die Publikation gekommen ist. Die zwei letzten Kapitel, neu in der Version von 2023, haben mehrere Rechtschreibfehler & schlechten Druck. Das schreit für mich nach einer schnellen Addition, um die Verkaufszahlen für das Buch hochzutreiben. (Ich bin sehr froh, dass ich hierfür keinen Geld ausgegeben habe.)
Die Autor*innen sprechen von einem digitalen Humanismus, der sich allerdings immer nur der schrecklichen Seiten des Internets bedient (es hat Potenzial, aber eigentlich ist es nicht so toll). Man verläuft sich in Fantasie-Szenarien, Bad-Faith-Argumentationen und bietet absolut keine Lösungen für die Probleme an, die hier, mal mehr und mal weniger sinnvoll, dargestellt werden. Das Werk verbleibt zentristisch bis rechts und bewegt sich nie außerhalb kolonialistischer & kapitalistischer Denkmuster.
Man bedient sich ableistischer, transphober & kolonialistischer Sprache. Linke und rechte politische Strömungen werden als gleichermaßen gefährlich/radikal dargestellt. Ein israelischer Philosoph & allgemein sehr viele Philosophen, die die Autor*innen für gut einstufen, werden ohne politische Einordnung dargestellt. (Komischerweise muss bei Gegenargumenten immer darauf aufmerksam gemacht werden, dass solches Gedankengut aus linker Ideologie stammt.)
Dieses Buch steht für nichts. Vielleicht erlaubt es Befürwortern von KI eine neue Sichtweise, aber im Grunde genommen geschieht hier nichts Revolutionäres. Die Verbindung von Philosophie & Film ist sicherlich ein guter Ansatz, wurde hier aber nicht vollends ausgenutzt. Der philosophische Teil ist hochtrabend & unnötig kompliziert & hat für Laien kaum einen Mehrwert, hätten viele Zusammenhänge auch einfacher dargestellt werden können. Hohe Ambitionen - schlechte Ausführung.
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