Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze ist das einzigartige Zeugnis leidenschaftlichen künstlerischen Austauschs und einer bewegenden Freundschaft. Im Herbst 1952 begegnen sich Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann zum ersten Mal. Der aufstrebende Komponist erkennt rasch eine Seelenverwandte in der jungen Lyrikerin, die mit Worten sagen kann, was er mit seiner Musik ausdrückt. Ein Briefwechsel beginnt, der über zwei Jahrzehnte anhalten soll: das einzigartige Zeugnis künstlerischen Austauschs und einer bedingungslosen Freundschaft. »Mir ist völlig klar, dass die Freundschaft mit Dir die wichtigste menschliche Beziehung ist, die ich habe, und das soll auch so bleiben. Ich habe immer an Dich geglaubt, und an Dich werde ich immer glauben bis ans Ende meines Lebens. Und wo und wann sich unsere Wege auch immer kreuzen werden, es wird ein Fest sein.« Ingeborg Bachmann (1956)
Die Briefe von Hans Werner Henze sind ziemlich langweilig, er schreibt immer über die gleiche Sachen - ich hasse die Deutschen, ich liebe Italien, ich bin so ein grossartige künstler und denker und ja, habe ich schon geschrieben dass ich ein sozialist bin ? Seine Liebe füf Bachmann klingt trotzdem ehrlich aus. Am Anfang schreibt er, er wolle bachmann heiraten ??
Bachmann schreibt sellten, aber ihre Briefe sind wunderschön. Man merkt, dass sie die schreiberin in dieser beziehung ist. Sie ist immer in Urlaub, oder im Ausland. Wie hat sie es geschafft ??? Mit welchen Geld ?? Ich bin sehhhhr eifersüchtig.
Werner Henze ist der anxious attacher, bachmann ist die avoidant attacherin ;)