Nathalie ist Im Black Feather haben sich Jäger einquartiert - sie wollen den weißen Hirsch jagen, der angeblich rund um Earlsraven gesichtet worden ist! Nathalie und ihre Freunde sind entschlossen, es nicht so weit kommen zu lassen und folgen den Männern in den Wald. Doch schnell wird klar, dass es bei dieser Jagd nicht mit rechten Dingen zugeht - und die Jäger in Wahrheit die Gejagten sind ...
Über die Davon stand nichts im Testament ... Cottages, englische Rosen und sanft geschwungene Hügel - das ist Earlsraven. das »Black Feather«. Dieses gemütliche Café erbt die junge Nathalie Ames völlig unerwartet von ihrer Tante - und deren geheimes Doppelleben gleich mit! Die hat nämlich Kriminalfälle gelöst, zusammen mit ihrer Köchin Louise, einer ehemaligen Agentin der britischen Krone. Und während Nathalie noch dabei ist, mit den skurrilen Dorfbewohnern warmzuwerden, stellt sie Der Spürsinn liegt in der Familie ...
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An einem Wochenende quartieren sich fünf Jäger im Black Feather ein. Nathalie stößt das sauer auf und sie weist die Herren auch daraufhin, dass hier in der Gegend von Earlsraven keine Jagdgründe gibt. Da die Jäger versichern, dass sie auf eine Privat-Party eingeladen sind, bringt Louise Sender an den Fahrzeugen an, sodass das Team sie verfolgen kann. Um so erstaunter sind alle, als sie feststellen, dass die Jäger sich auf einem Militärsperrgebiet aufhalten, welches auch mal vermint war. Nathalie und ihre Freunde wittern Gefahr, aber mehr für die Jäger selbst als für irgendwelche Tiere. Und so finden sie dann bei der Verfolgung auch bald einen toten Jäger.
Und nun haben sie zwei Dorfpolizisten. Ronald hat den Fall um Wayne Steward und die korrupten Polizisten gelöst und kommt als frisch gebackener Sergeant zurück nach Earlsraven. Er hat die Bedingung in Earlsraven zu bleiben an die Beförderung geknüpft. Gleichzeitig hat sich Sergeant Waybridge ebenfalls dauerhaft nach Earlsraven versetzen lassen.
Die Diskussion über den Namen das Teams (N, B, E, V?) fand ich witzig, da ich selbst auch diverse Male das Team aus dem Black Feather oder das Team aus Earlsraven, sowie die Truppe um Ronald/Ronald und sein Team in Rezensionen geschrieben habe.
Das Thema dieses Falls ist ganz klar ein Nein zur Jagd. Keine toten Tiere, auch wenn diese auf den Tellern im Black Feather landen. Klar ist die Gefahr der Doppelmoral vorhanden, wie Nathalie auch selbst bemerkt. Trotzdem ein Hörspaß dank Vera Teltz und des gut gemachten Falls.
Fazit: leichte Suchtgefahr. Habe die letzten neun Fälle hintereinander weggehört.
Bei dem Thema Jagd kann man geteilter Meinung sein. Die einen stellen sich konsequent auf die Seite Nathalies, selbst wenn sie Fleisch essen und können der Ermordung von Tieren nicht nur nichts abgewinnen, sondern sind strikt dagegen. Andere lassen sich vom Jagdfieber packen und finden nichts dabei, im Forst für ein ausgeglichenes Verhältnis zu sorgen und jagen wirklich nur zur Jagdsaison und nur die Tiere, die das Gleichgewicht stören.
Nathalie jedenfalls muss zwar der Jagdgesellschaft die Zimmer geben, die sie gebucht und bereits bezahlt hat, ist aber alles andere als erfreut. Und als sie von einem weißen Hirsch hören, der geschossen werden soll, und das in der Nähe um Earlsraven, ist klar, dass sie mit ihren Freunden aufpassen und gegebenenfalls eingreifen werden.
Doch dann kommt alles anders als gedacht, und am Ende stehen sie selbst einer geladenen Waffe gegenüber...
Zwei Handlungsstränge lassen uns Teil dieser Geschichte sein. Bis kurz vor dem Ende ist nicht ersichtlich, was eigentlich das Motiv für alles ist, und es ist wieder erfrischend zu erfahren, wie die einzelnen Personen der befreundeten Truppe wie die Zahnrädchen eines Uhrwerks ineinander greifen und letzten Endes nicht nur für die Aufklärung des Falles sorgen.
Diese Krimi-Komödie hat mir wieder gut gefallen. Vera Teltz hat wie gewohnt hervorragend gelesen. Ich gebe 76/100 bzw. 08/10 Punkte.