Nicht nur die demografische Entwicklung, sondern auch der soziokulturelle Wandel fordert die Theorie und Praxis der kirchlichen Altenbildung heraus. Auf der Basis einer Anthropologie des Alters untersucht Mulia vier Lernfelder im Blick auf ihre gerontologischen wie theologischen Herausforderungen und Biografie, Produktivitat und freiwilliges Engagement, Kunst und Kultur sowie Korper und Gesundheit. Die vorgestellten Praxisbeispiele einer innovativen Seniorenarbeit zeigen, wie sich die Lebensfragen der Alteren und christliche Religion aufeinander beziehen lassen. Die Ergebnisse der Studie werden in praxisorientierten Schlussfolgerungen Die kunftige kirchliche Bildungsarbeit ist starker als bisher milieusensibel, mehrperspektivisch und gemeinwesenorientiert auszurichten. Die Untersuchung ermutigt dazu, eine humane Kultur des Alterns zu fordern, die um die Moglichkeiten, die Grenzen und die Segensbedurftigkeit des menschlichen Lebens weiss.