"Alle wollen die Welt besser machen, aber niemand interessanter. Ist doch komisch."
Weil er Abstand gewinnen will zu seiner Freundin, geht ein junger Mann nach Berlin. Dort trifft er Felder. Der trägt stets eine dunkle Sonnenbrille, geht immer barfuß und hat einen Freund namens Hubsi, dessen Vokabular auf zwei Wörter zusammengeschrumpft "Schönesding!" und "Wachauf!"
Von Felder ist der junge Mann gleichzeitig fasziniert und abgestoßen, aber bald gerät er völlig in seinen Bann. Im Rückblick sagt "Felder wurde mein Svengali oder mein Jesus Christus oder doch mein Ekel Alfred? Scheiße, Mann, was weiß ich!"
Felder, Hubsi und der junge Mann gehen auf eine Reise, die nur in der Katastrophe enden kann...
Schönesding! ist schwarze Komödie und bitter-süße Satire auf das Reich der Toten zwischen Kap Arkona und Oberstdorf, gleichzeitig aber auch Aufstand gegen die Lauheit des Lebens und trostspendender Begleitgesang für die, die noch zappeln, bevor sie über die Styx fahren.
"Peter Boehm hat mit dem Buch "Schönesding" ein Buch veröffentlicht, das mit Sicherheit für Gesprächsstoff sorgen wird. [...] Dem Autor merkt man ohne Weiteres seine Vergangenheit im 'schreibenden Gewerbe' Es werden von Beginn an Stilmittel eingesetzt, die dafür sorgen, dass der Leser schon am Lesen bleiben muss. Dabei wird sich aber keines Trickes bedient, sondern der gesamte Bann, in dem sich der Leser schon nach wenigen Seiten befindet, ergibt sich aus dieser wirklich außergewöhnlichen und originellen Handlung. Man möchte einfach wissen, was als nächstes kommt; kann nicht mehr warten, um hinter die nächste Ecke zu sehen, nur um dann festzustsellen, erneut weitergehen zu wollen, weil etwas vollkommen Unvorhergesehenes eingetreten ist. Bereits nach wenigen Seiten ist es ein Erlebnis, dieses Buch zu Es ist frisch, abwechslungsreich und es fällt sehr schwer sich zu erinnern, ob es etwas Derartiges schon einmal gegeben hat. [...] Die Erzählweise wirkt lebendig, nie hölzern oder langatmig. Dadurch wird beim Leser eine angenehme Dynamik erzeugt, die sich in einem immer rasanter werdenden Tempo fortführt. Ein ingesamt nur als absolut gelungenes Buch zu bezeichnen und ohne Zweifel ein Glanzsstück im Dickicht der Veröffentlichungen unabhängiger Autoren. Dafür die volle Punktzahl von 5 Sternen!"
ÜBER DEN Peter Boehm war fast zehn Jahre lang Auslandskorrespondent der Berliner tageszeitung, taz, in Nairobi, Taschkent und Los Angeles und hat für viele renommierte deutsch-sprachige Zeitungen geschrieben und Features für das öffentlich-rechtliche Radio produziert. In Englisch hat er für den Londoner Independent geschrieben und den Christian Science Monitor. In Englisch schreibt er auch Drehbücher. Das erfolgversprechendste, GUYMEN, fußt auf einer wahren Anfang der 90er Jahre haben vier junge nigerianische Trickbetrüger den libyschen Staatschef Muammar Gaddafi um einhundert Millionen Dollar erleichtert.