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Fragment und Schrift: Selbstimplikative Strukturen bei Robert Musil (Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes)
Die vorliegende Untersuchung spürt Fragen der Autorschaft, des Schreibens und Lesens, der Literatur und des Literaturbetriebs nach und sucht deren szenische Spiegelungen im Musilschen Text - vor allem im Mann ohne Eigenschaften - in ihrer Logik zu vermessen. Was diese Lektüre offenlegt, lässt sich als Widerspruch in einem radikalen, unaufhebbaren Sinn entfalten. Es kann gezeigt werden, dass der Text, indem er sich konstituiert, gerade auf die eigene Dekonstitution abzielt, dass er sich - mit anderen Worten beständig selbst jedes Fundament abgräbt.
247 pages, Paperback
Published August 1, 1988
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