Wir schreiben das Jahr 3581. Perry Rhodan sucht mit dem Fernraumschiff SOL noch immer den Weg zurück in die heimatliche Milchstraße. Mit Mühe hat die Besatzung das Ende der Galaxis Balayndagar überstanden. Doch nun ist die SOL im Dakkardim-Ballon der Zgmahkonen gefangen. Wird es Perry Rhodan gelingen, die Freiheit wiederzuerlangen?
Inzwischen droht der Erde, die auf der Flucht vor den Laren in den Mahlstrom der Sterne versetzt wurde, neues Unheil. Der Sturz in den Schlund, einen gigantischen Wirbel kosmischer Gewalten, erscheint unabwendbar. Nur eine gemeinsame Anstrengung der zutiefst zerstrittenen Terraner kann die Erde retten. Aber gibt es da noch eine unbekannte Macht, die skrupellos eigene Ziele verfolgt?
H. G. Ewers' Beitrag ist ausnahmsweise mal nicht komplett daneben. Aber auch hier kann er sich ein paar von seinen üblichen Flachwitzen und stumpfen Albernheiten nicht verkneifen. Harvey Pattons einziger Hauptserien-Roman ist dagegen ein Totalausfall: Träge, formelhaft (SCHON WIEDER ein "primitiver" Planet, auf dem SCHON WIEDER höher entwickelte Außerirdische gestrandet sind und sich SCHON WIEDER mittels ihrer Technik als Götter ausgeben. Schnarch.) und mit Gucky als Hauptcharakter...
Der Rest hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist ein Band der Abschiede, in denen sowohl die Handlung um die SOL, als auch die um Terra im Mahlstrom der Sterne ihren vorläufigen Höhepunkt im Zyklus erreichen.
Ein spannendes Weltraumabenteuer, das wieder zwei Handlungsebenen hat. Die eine ist die SOL, die im Herzen des Konzils operiert, die andere ist die Erde am Rand des Mahlstroms der Sterne. Hier fällt dann leider der Gigantismus der damaligen Zeit aus, man schickt sich an 20 Milliarden Menschen der Erde mit Raumschiffen zu evakuaieren. Klingt natürlich voll plausibel. :-)
Wenn man über diese durchgegangene Fantasie der Autoren hinweg sieht hat man gute und spannende Unterhaltung.