Die Arbeit versucht, durch Interpretation ausgewählter Gedichte zu zeigen, daß sich die Rolle des elegischen Ich in den Amores Ovids gegenüber den Vorgängern in der Gattung der römischen Liebeselegie (Tibull und Properz) grundsätzlich geändert In Ovids Elegiensammlung ist nicht mehr von den unwiederholbaren Liebeserfahrungen eines bestimmten Individuums (des Liebesdichters) die Rede, sondern von typischen, Erfahrungen eines Liebenden.