Die Volkskrankheit Burnout - das neue Standardwerk für Betroffene und Angehörige
Verbrennen der Kräfte – bis »der Ofen aus« ist. Unsere Gesellschaft fordert die Menschen heute oft dauerhaft auf, über ihre Grenzen zu gehen. Dieser Herausforderung ist kaum jemand gewachsen, der Überforderte zeigt schließlich gefährliche Symptome: Er ist kraftlos, verzweifelt, schläft immer schlechter, wird krank. In eine solche Situation kann jeder Mensch geraten – egal, wie gesund er vorher war. Mit höchster praktischer und theoretischer Kompetenz und in hervorragend anschaulicher Weise informiert der Autor über Wesen und Verlauf der Krankheit, über die Möglichkeiten medizinischer, psychologischer Behandlung sowie über klare Alltagsregeln, mit denen sich jeder schützen kann.
• Anpassung an Überlastung durch Permanentalarm ist keine Lösung • Gleichnisse: Lotse, Maske, Ebbe und Flut • Verhältnis von Druck und Kompetenz muss stimmen • Dauerstress vs kurze Sprints • Weichenstellung von vor vielen Jahren, der man nicht gewachsen ist. • Entzündungen kommen nach Stressabfall am Wochenende oder im Urlaub • Häufig wird das Lüftergeräusch des Computers mit drohenden E-Mails assoziiert und der Computer aus dem Fenster geworfen 2) • Innere Überzeugung zur schnellen Orientierung. Wenn sie nicht mehr zum Leben passen folgt Dauerstress. • richtiges Scheitern: aus Fehler lernen, aufstehen, mit Zuversicht durchs Leben gehen • sprich mit anderen 3) • innehalten, Gesundheit, Schlaf statt Perfektion • Anspruchsdenken, Neid, aufgeblähter Lebensstandard ebnen den Weg für Burn-out. Man ist nicht mehr bei sich. • Angst vor Banken, Arbeitsplatz, Mobbing • Standards werden bei Erreichen sofort erhöht • Verlust der Ethik / Qualität der Ergebnisse • zynisch-depressive Grundstimmung im Lehrerzimmer
4) • Masken sind kurzfristig hilfreich um Einzelsituationen zu meistern, sollten danach aber wieder abgesetzt werden. • hinter Masken steht oft Einsamkeit, Kälte und Schmerz
Prinzipien: • Gezeiten: balance heisst, immer wieder Wechsel meistern und sich treu bleiben • Nadelöhr: es passt nur das wesentliche durch, Ballast bleibt zurück. Nachträgliches ärgern, alte Schulden, halten mich zurück • Vollständigkeit: obwohl wir oft gemessen werden - es fehlt an uns nichts • erster Schritt: einfach ausprobieren, wie ein Kind • Handlung: Eines nach dem anderen • Entscheidung: es ist manchmal schwer, aber Raum für Änderung ist immer da. • Lebenspflege: sei achtsam zu dir selbst. Schlafe besser.
Ideen für Ausstieg zu Hause: • Beobachte dich selbst • klare Bestandsaufnahme und Pläne am Morgen, Selbstlob am Abend • Einmal die Woche aufschreiben was geplant und was gelungen ist • morgens immer die sieben Prinzipien lesen • Zeit lassen • bei Abbruch noch eine Woche länger • 2-10 Minuten auf Hocker bewusst ausatmen mehrmals am Tag. Bauch locker. Hände auf Schenkel. Keine Lehne. (Vorstufe für Qigong) • Vorlesen • Singen, hilft auch für die Potenz • Schlaf • Album mit Bildern von jedem Lebensjahr, vor dem Einschlafen anschauen. Das Baby hatte meist noch keine Sorgen Arbeit: • Arbeitszeit ist auch Lebenszeit • Finde die Gestaltungsspielräume auf Arbeit • Delegiere mit Vertrauen • Finde die Position, die für dich passt • Jede Unterbrechung kostet 20 Minuten Essen: • Leichter Hunger statt Völlerei • Fisch und Omega 3, wenig Salz • leicht verdauliche Tischgespräche • Wasser, nicht zu kalt
• Sexlust kommt beim Ausstieg zurück • Herausforderung und Muße ins Gleichgewicht bringen • Ein tröstendes Wort in Liebe ist oft der entscheidende Auslöser für den Selbstheilungsbeginn
• Ganzheitliche Lebenspflege statt Psychopharmaka • Mit Meridianklopfen den Chi-Fluss freisetzen • Auf die Ahnungen hören. Psychosomatische Zusammenhänge nicht ignorieren • Gewohnheitsbrüche sind hilfreich um aus der Krise rauszukommen
• Dauerangst vor E-Mails statt kurzer Kampf auf Leben und Tod mit dem Tiger • Lebenspflege: Achtsamkeit, Demut, Maß, Dankbarkeit, Muße, auf sich hören, handeln wo nötig, Beziehung, akzeptieren • Wir laufen nur dem "Gewinnen durch Leistung" hinterher und sind doch nur auf der Suche nach echter Liebe